Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Frauenmantel (Alchemilla)
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Belege
Alchemilla alpina f. corsica (Buser) Buser, Alchemilla alpina subsp. alpina, Alchemilla alpina subsp. angustifolia Buser
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Der Alpen-Frauenmantel, auch Alpen-Silbermantel, Bergfrauenmantel, Silberkraut oder Silbermänteli, ist eine Art aus der Gattung der Frauenmantel (Alchemilla). Innerhalb der Sammelart Alchemilla alpina werden etwa 10 Kleinarten unterschieden, die aber taxonomisch äußerst schwierig zu unterscheiden sind.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Heimisch
Kanada (Newfoundland), Finnland, Frankreich (Saint Pierre and Miquelon), Grönland, Island, Norwegen, Schweden
Eingeführt
Dänemark
Weitere
Dänemark, Island, Norwegen, Grönland, Irland, Italien, Newfoundland, North European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Jølster
Kinn, Saltdal, Øst Sildre, Österreich, Corse, Finnland, Frankreich, Føroyar, Deutschland, Vereinigtes Königreich
Das Verbreitungsgebiet des Alpen-Frauenmantels umfasst die Gebirge der Iberischen Halbinsel, das Zentralmassiv, Korsika, die Apenninen und die Alpen, sowie davon disjunkt Labrador, Grönland und das nördliche Europa von Island über die Färöern, Schottland, Spitzbergen und Fennoskandien bis zum Ural. Die Art ist überwiegend in der alpinen Stufe anzutreffen. In Nordtirol am Großen Galtenberg wächst sie in 2444 Metern Höhe, in Graubünden in 2500 Metern und in Vorarlberg am Hohen Rad in 2600 Metern. Unterhalb von 1500 Metern kommt sie nur selten vor. In Unterwallis, Nordtirol und Vorarlberg kommt sie ab 1300 Metern vor, bei Mesocco sogar auf 750 Metern. Der Alpen-Frauenmantel wächst in subalpinen Zwergstrauchheiden, alpinen Matten, Felsfluren und auf Ruhschutt. In der obersten Nadelwaldregion ist er an lichten Stellen anzutreffen. In Vorarlberg wurde die Art in der Silvrettagruppe in senkrechten Felsspalten zusammen mit Campanula scheuchzeri optimal entwickelt aufgefunden. Sie gilt als etwas wärmeliebend und besiedelt gern Südhänge. Als Untergrund bevorzugt Alchemilla alpina Silikatgestein, darüber hinaus kommt sie selten auf Kalk vor, wenn dieser eine dicke Humusauflage aufweist. Sie wächst auf frischen bis mäßig trockenen, steinigen oder flachgründigen, kalkfreien, feinerdereichen, leicht sauren, meist basenarmen, humosen, ziemlich nährstoffarmen Lehmböden. Die Art ist in den Verbänden Alpin-subalpine Magerrasen (Nardion), Arktisch-alpine Silikatgesteinsrasen (Caricion curvulae), Zwergwacholderheiden (Juniperion nanae), Vaccinion vitis-idaeae und Bodensauren Alpenrosen- und Heidelbeerheiden (Rhododendro-Vaccinion) (im Saastal im Wallis unter anderem vergesellschaftet mit Pinus cembra, Larix decidua, Betula carpatica, Alnus alnobetula, Rhododendron ferrugineum und Vaccinium myrtillus) zu finden. Darüber hinaus kommt sie hauptsächlich im Wallis nicht selten auch in Zwergstrauchheiden bodensaurer Nadelwälder (Vaccinio-Piceion) vor, in Gesellschaft von Hylocomium splendens, Hylocomium umbratum, Rhytidiadelphus triquetrus, Lycopodium clavatum, Lycopodium annotinum, Blechnum spicant, Oreopteris limbosperma, Moneses uniflora, Orthilia secunda, Saxifraga cuneifolia, Melampyrum sylvaticum, Melampyrum pratense und Arnica montana. Braun-Blanquet gibt sie außerdem für das Seslerio-Caricetum sempervirentis (Verband Alpine Braungrasrasen (Seslerion variae)) an. Von Grabherr stammen Angaben über Vorkommen auf Amphibolit bei Gargellen in Vorarlberg.
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