Pflanzenwissen · Art
Das Berg-Steinkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Steinkräuter (Alyssum) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Alyssum montanum subsp. atlanticum
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Aduseton montanum (L.) Scop., 1772, Adyseton montanum Scop., Alyssum beugesiacum Jord. & Fourr.,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Das Berg-Steinkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Steinkräuter (Alyssum) innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Das Berg-Steinkraut wächst als mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 25 Zentimetern. Jedes Pflanzenexemplar hat zahlreiche, aufsteigende, ziemlich regelmäßig beblätterte krautige Stängel. Sie besitzen ein etwas verholztes Rhizom. Die Laubblätter sind graugrün, lanzettlich, die unteren verkehrt-eiförmig geformt, dicht gedrängt und etwa 8 bis 25 mm lang. Die oberen Blätter sind lockerer angeordnet und schmaler. Die Blattunterseite ist mit Sternhaaren (Trichome) dicht behaart und wirkt daher weißlich, während die Oberseite mehr weißlich-grünlich wirkt. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht vorwiegend von März bis Mai. Im endständigen, einfachen, anfangs schirmtraubigen, später durch Streckung der Blütenstandsachse bis zur Fruchtreife auf eine Länge von dann 3 bis 10 Zentimetern, traubigen Blütenstand befinden sich 15 bis 50 Blüten. Die zwittrige Blüten ist vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier Kelchblätter sind 2 bis 3 Millimeter lang und fallen bald nach der Blüte ab. Die vier gelben Kronblätter sind bei einer Länge von 3 bis 6 Millimetern keilförmig und am oberen Ende etwas ausgerandet. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die längeren Staubfäden sind geflügelt, die kürzeren besitzen am Grund ein Anhängsel. Die Fruchtstiele sind ausgewachsen mit einer Länge von meist 4 bis 11 Millimetern ein- bis zweieinhalb-mal länger als die Schötchen und fast waagerecht abstehend. Die Schötchen sind bei einer Länge von 3,5 bis 6 Millimetern mehr oder weniger rundlich, von angedrückten Sternhaaren rau und enthalten nur ein bis zwei Samen pro Fruchtfach.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Unterart Alyssum montanum subsp. montanum ist ein Spaltenwurzler und wurzelt bis zu 90 Zentimeter tief.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Taxonomie der Art Die Erstveröffentlichung von Alyssum montanum erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, S. 650. Synonyme für Alyssum montanum L. nom. cons. sind: Alyssum beugesiacum Jord. & Fourr., Alyssum brevifolium Jord. & Fourr., Alyssum collinum Jord. & Fourr. nom. illeg. non Brot., Alyssum porphyreticum Jord. & Fourr., Alyssum psammeum Jord. & Fourr., Alyssum spruneri Jord. & Fourr., Alyssum thessalum Halácsy, Alyssum xerophilum Jord. & Fourr., Alyssum vourinonense T.R.Dudley & Rech. f., Alyssum montanum var. obovatum Rchb., Alyssum montanum var. thiebautii Liou, Alyssum montanum var. graecum Halácsy, Alyssum montanum subsp. graecum (Halácsy) Hayek, Alyssum montanum subsp. collicola (Rouy & Foucaud) P.Fourn., Alyssum montanum subsp. gmelinii sensu Greuter & al. non (Jord. & Fourr.) Em.Schmid. Bei Brassibase und Zozomová-Lihová et al. 2014 gibt es keine Subtaxa bei Alyssum montanum, dort sind die Subtaxa Synonyme mehrerer Arten. Unterarten in Mitteleuropa Španiel et al. 2012 zeigen, dass diese Unterteilung in Subtaxa sowohl genetisch als auch morphologisch nicht haltbar ist und es sich bei der „Sand-Unterart“ um eine taxonomisch wertlose Varietät handelt. D. h. die Individuen entwickeln sich aufgrund der jeweiligen Bodeneigenschaften verschieden, ohne sich genetisch zu unterscheiden. Es gibt tatsächlich zwei Unterarten, die sich jedoch nicht über das Substrat, sondern über ihr Verbreitungsareal unterscheiden. Alyssum montanum subsp. montanum hat breitere Kronblätter und dichter behaarte Laubblätter und tritt in Südwestdeutschland, der Schweiz und Ostfrankreich auf. Bei dieser Sippe handelt es sich um die Nominatart, weil das Typusexemplar von Alyssum montanum L. zufälligerweise in jenem Areal aufgesammelt worden ist. Alyssum montanum subsp. gmelinii tritt u. a. im restlichen Zentraleuropa auf. Die Unterarten entstanden in Zentraleuropa allopatrisch, außerhalb dieses Gebiets sind sie noch unzureichend erforscht. Die beiden mitteleuropäischen Unterarten sind morphologisch nicht immer eindeutig voneinander zu unterscheiden. Bei Španiel et al. 2012 wird für Alyssum montanum subsp. gmelinii eine andere Chromosomenzahl (2n = 32) als für die Alyssum montanum subsp. montanum (2n = 16) angegeben. Je nach Autor gibt es von der Art Alyssum montanum in Mitteleuropa traditionell zwei Unterarten mit folgenden Informationen: Berg-Steinkraut (Alyssum montanum L. subsp. montanum) Es gibt Fundortangaben für Deutschland, die Schweiz, Monaco, Frankreich, Andorra, Spanien, Gibraltar, Belgien, Luxemburg, Tschechien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo, Bulgarien, Albanien, Montenegro, Nordmazedonien, Griechenland und den europäischen Teil der Türkei. Der Wuchs ist dicht, niederliegend oder aufsteigend. Die Laubblätter sind verkehrt-eiförmig und dicht behaart. Die Kronblätter sind sattgelb und 3 bis 6 Millimeter lang. Die längeren Staubfäden sind einseitig geflügelt. Die Schötchen sind oft kreisrund geformt und dicht behaart. Dünen-Steinkraut oder Sand-Steinkraut (Alyssum montanum subsp. gmelinii (Jord. & Fourr.) Em.Schmid, Syn.: Alyssum arenarium C.C.Gmel.): Sie ist eine mehr osteuropäisch verbreitete Unterart, die von Mittelrussland, Bulgarien, Polen, Deutschland, Tschechien bis nach Österreich vorkommt. Der Wuchs ist locker, aufsteigend oder aufrecht. Die Laubblätter sind schmal-länglich und locker behaart. Die Kronblätter sind blassgelb und etwa 3 bis 4 Millimeter lang. Die längeren Staubfäden sind beiderseitig geflügelt. Die Schötchen sind breitelliptisch und oft verkahlend. Unterarten außerhalb Mitteleuropas Die Subtaxa gelten bei diversen Autoren als Synonyme mehrerer Arten. Unterarten außerhalb Mitteleuropas sind: Alyssum montanum subsp. alibotushiense (Degen & Dren.) Stoj. & Stef. (Syn.: Alyssum montanum subsp. regis-borisii (Degen & Dren.) Stoj., Alyssum montanum var. regis-borisii Degen & Dren.): Sie kommt nur in Bulgarien vor. Alyssum montanum subsp. collicola (Rouy & Foucaud) P.Fourn.: Sie kommt in Frankreich vor. Alyssum montanum subsp. serbicum Novák: Sie kommt im Gebiet des früheren Jugoslawien vor.
cbd 2014 pathway:escape horticulture
etabliert
Eingeführt
Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Vereinigtes Königreich (Great Britain), Vereinigtes Königreich
Weitere
Dänemark, Czechoslovakia, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Krym, Polen, Rumänien, South European Russi, Schweiz, Ukraine
Yugoslavia, Albanien, Österreich, Baltic States, Belarus, Bulgarien, Central European Rus
Europa (WGSRPD:1)
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle