Pflanzenwissen · Art
Der Griechische Fuchsschwanz, auch Wilder Fuchsschwanz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Amarant (Amaranthus) innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).
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Sortenvielfalt
Amaranthus graecizans subsp. aschersonianus
Amaranthus graecizans subsp. graecizansAmaranthus graecizans subsp. silvestris
Amaranthus graecizans subsp. silvestris (Vill.) BrenanAmaranthus graecizans subsp. thellungianus
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Belege
Amaranthus blitum Baker & Clarke, Amaranthus graecizans var. latifolia Frenzel
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Der Griechische Fuchsschwanz, auch Wilder Fuchsschwanz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Amarant (Amaranthus) innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Ikonografie: — Willdenow (1790: Tab. VIII, Abb. 16 sub A. viridis), Bayón (2015: 329, Abbildung 34)
Die Erstveröffentlichung von Amaranthus graecizans erfolgte 1753 durch Carl von Linné. Ein Homonym ist Amaranthus graecizans Cutanda. Es gibt die Unterarten: Amaranthus graecizans subsp. aschersonianus (Thell.) Costea, D.M.Brenner & Tardif (Syn.: Amaranthus angustifolius subsp. aschersonianus Thell.). Das Epitheton ehrt den deutschen Botaniker Paul Ascherson. Amaranthus graecizans L. subsp. graecizans (Syn.: Amaranthus angustifolius Lam., Amaranthus angustifolius M.Bieb. ex Willd., Amaranthus blitum var. graecizans (L.) Moq.): Sie kommt in Afrika, in West- und Zentralasien, auf der Arabischen Halbinsel, im Kaukasusraum und in Europa vor. Amaranthus graecizans subsp. silvestris (Vill.) Brenan (Syn.: Amaranthus silvestris Vill., Amaranthus angustifolius Lam., Amaranthus graecizans var. silvestris (Vill.) Asch. & Schweinf.): Sie ist ursprünglich in Europa, Nordafrika, in Westasien im Kaukasusraum, Zentralasien, Indien und Pakistan weitverbreitet. Sie ist in Madagaskar ein Neophyt. Nur diese Unterart kommt in Deutschland vor. Amaranthus graecizans subsp. thellungianus (Nevski) Gusev (Syn.: Amaranthus angustifolius var. polygonoides Thell., Amaranthus blitum var. polygonoides Moq., Amaranthus polygonoides L., Amaranthus roxburghianus H.W.Kung, Amaranthus thellungianus Nevski ex Vassilcz., Amaranthus thunbergii var. grandifolius Suess.): Sie kommt im Iran, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, in Afghanistan, Pakistan, Indien und Sri Lanka vor. Sie ist in Afrika ein Neophyt. Das Epitheton ehrt den Schweizer Botaniker Albert Thellung.
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Phänologie: Blütezeit Februar. Lebensraum und Höhe: — vom Menschen geschaffener Lebensraum (Küstenebene), 5-15 m a. s. l. Chromosomenzahl: — 2 n = 32.
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casual
Heimisch
Portugal (Madeira)
Eingeführt
Belgien, Bulgarien, Burundi, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Estland, Frankreich, Georgien, Deutschland, Israel, Japan
Marshallinseln, Niederlande (The Netherlands), Rumänien, Schweiz, Türkei, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Usbekistan, Mexico Northeast, Österreich, Botsuana, Corse, Czechoslovakia, Dschibuti, Ungarn, Mexico Northwest, Mexico Southwest, New Jersey, New Zealand North, New Zealand South, Northwest European R, South Australia, Schweden, Tasmania, Victoria, Wake I., Westsahara, Portugal (São Miguel Island)
Weitere
Dänemark, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Norwegen, Slowakei, Türkei, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Hawaii), Yugoslavia, Togo, Transcaucasus, East Aegean Is.
Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Frankreich, Tunesien, Ghana, Griechenland, Gulf States, Gulf of Guinea Is., Turkey-in-Europe, Indien, Inner Mongolia, Iran, Irak, Italien, Kasachstan, Kenia, Kriti, Krym, Kuwait, Lebanon-Syria, Libyen, Madeira, Malawi, Mali, Mauretanien, Turkey, Turkmenistan, Marokko, Mosambik, Nepal, Uganda, Usbekistan, Sambia, Nigeria, Niger, North Caucasus, Zaïre, Oman, Pakistan, Palestine, Portugal, West Himalaya, Ruanda, Sardegna, Saudi-Arabien, Senegal, Sicilia, Sinai, Socotra, Somalia, Simbabwe, Spanien, Sri Lanka, Sudan, Afghanistan, Albanien, Algerien, Angola, Assam, Xinjiang, Azores, Baleares, Bangladesch, Jemen, Benin, Tadzhikistan, Bulgarien, Burkina, Canary Is., Kamerun, Cabo Verde, Central African Repu, Tschad, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Tansania, Zypern
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Griechischen Fuchsschwanzes erstreckt sich vom Mittelmeerraum bis Zentralasien und bis ins tropische Afrika. In Australien ist er ein Neophyt. In Europa kommt er von Natur aus oder eingeschleppt in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Irland, Island, den Niederlanden, in Norwegen, Litauen, Lettland oder Belarus. Am Rande seines Areales in Europa kommt er in Deutschland nur im Oberrheingebiet vor und gilt dort als eingebürgerter Neophyt. Der Griechische Fuchsschwanz gedeiht in Mitteleuropa am besten auf lockeren Sand- oder Lehmböden, die reich an Nährstoffen, besonders an Nitraten sein sollten und die zumindest in der Tiefe nicht allzu trocken, sondern eher feucht sind. Auch in Gegenden mit sommerwarmem Klima tritt er sehr selten und unbeständig auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 5 (sehr warm-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental). Der Griechische Fuchsschwanz besiedelt keine Rohböden, sondern er wächst vorzugsweise in Unkrautgesellschaften, auf Hackfruchtkulturen, in Gärten und in Weinbergen, seltener kommt er auf Äckern vor. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Klasse Chenopodietea und kommt besonders in Pflanzengesellschaften der Verbände Sisymbrion oder Fumario-Euphorbion vor.
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Geschehnisse in Saudi-Arabien (Bild 5): — Jizan, Makkah.
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