Pflanzenwissen · Art
Echter Wundklee, Gemeiner Wundklee, Gewöhnlicher Wundklee oder Tannenklee ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wundklee (Anthyllis).
Pflege
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Sortenvielfalt
Anthyllis vulneraria subsp. abyssinica
Anthyllis vulneraria subsp. abyssinica (Sagorski) CullenAnthyllis vulneraria subsp. adriatica
Anthyllis vulneraria subsp. ajmasiana
Anthyllis vulneraria subsp. ajmasiana (Pau) Raynaud & SauvageAnthyllis vulneraria subsp. alpestris
Anthyllis vulneraria subsp. alpestris (Kit.) Asch. & Graebn.Anthyllis vulneraria subsp. apennina
Anthyllis vulneraria subsp. argyrophylla
Anthyllis vulneraria subsp. argyrophylla (Rothm.) CullenAnthyllis vulneraria subsp. arundana
Anthyllis vulneraria subsp. arundana (Boiss. & Reut.) H.Lindb.Anthyllis vulneraria subsp. baldensis
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Belege
Anthyllis affinis A.Kern.
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Echter Wundklee, Gemeiner Wundklee, Gewöhnlicher Wundklee oder Tannenklee ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wundklee (Anthyllis). Das Artepipheton vulneraria leitet sich vom lateinischen vulnerarius ab. Auch der volkstümliche Name Wundklee bzw. „Wundkraut“ verweist auf die Verwendung in der Volksmedizin zur Heilung von Wunden und als Hustenmittel.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 40 Zentimetern. Diese Pflanzenart hat ein kurzes, mehr oder weniger ästiges und vielköpfiges Rhizom und aufsteigende oder aufrechte Stängel. Die grundständigen Laubblätter haben bis zu vier Blättchenpaare, zur Blütezeit fehlen die Blätter aber bereits oft. Die Endblättchen werden bis zu 8 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit und sind somit merklich größer als die übrigen seitlichen Fiedern. Die Stängelblätter bestehen aus zwei bis sieben Blättchenpaaren. Die Blättchenform ist länglich-elliptisch. Die Nebenblätter sind klein und größtenteils oder ganz zu stängelumfassenden Scheiden verbunden. Generative Merkmale Die Blüten stehen in vielblütigen Blütenköpfen. Die Blüten sind sehr kurz gestielt. Die goldgelbe, je nach Unterart auch hellgelbe, oder orangefarbene bis rote Krone wird zwischen 9 und 19 Millimeter lang. Der weißzottig behaarte Kelch ist 6 bis 17 Millimeter lang; er ist anfangs röhrig-flaschenförmig und seitlich etwas zusammengedrückt, aber nach der Blütezeit aufgeblasen. Die Kelchzähne sind unterschiedlich; die zwei oberen sind eiförmig und zusammenneigend, die unteren drei sind lanzettlich und kürzer. Der mittlere der unteren Kelchzähne ist am kürzesten. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Die Fahne der Schmetterlingsblüte hat eine eiförmig, schräg aufwärts gerichtete Platte und tragt am Grunde zwei sichelförmige Anhängsel. Die Flügel sind nur wenig kürzer als die Fahne und sind etwas länger als das Schiffchen. Die Staubfäden sind zu einer Röhre verbunden und oberwärts verbreitert. Der Fruchtknoten ist deutlich gestielt und trägt einen langen, scharf geknieten, an der Biegungsstelle verdickten Griffel und eine kopfige Narbe. Die Hülse hat einen 2 bis 3 Millimeter langen Stiel, ist schief eiförmig flachgedrückt und scharfkantig. Die Samen sind eiförmig, glatt, glänzend und gelb und grün gescheckt. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12 für die Unterarten subsp. vulneraria, subsp. carpatica und subsp. alpicola.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Pflanze gehört als Tiefwurzler, sowie durch die Wurzelknöllchen mit Luftstickstoff bindenden Bakterien, zu den wichtigsten Rohbodenfestigern bzw. -pionieren. Diese Pflanze wird auf Erdabrissen und Lawinenanrissen, auf Straßenböschungen vielfach angebaut. Die Pflanze selbst ist düngerfeindlich und ihre Verbreitung nimmt durch Eutrophierung und Rückgang der Schafweide ab. Die Tieflandform des Echten Wundklees ist eine gute Futterpflanze für Vieh. Alle zehn Staubblätter sind trotz Nektarbildung zu einer Röhre verwachsen, die somit nur langrüsseligen Insekten wie Hummeln oder Schmetterlingen zugänglich ist. Die Blüte besitzt einen Pumpmechanismus: Beim Herunterdrücken des Schiffchens durch den Bestäuber wird durch den Griffelkolben der Pollen entleert. Die Narbe ist erst nach dem Abwetzen der zarten Oberflächenzellen klebrig. Die relativ leichten ein- bis zweisamigen Nüsse sind im trockenen Kelch eingehüllt und werden vor allem durch den Wind verbreitet. Die Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd_2014_pathway:escape_horticulture
oligotrophic
terrestrial
grasslands
longlived
sedentary
casual
cuddly
plant
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden
Eingeführt
Australien, Belgien, Kanada (Newfoundland), Frankreich, Japan, Libyen, Niederlande (The Netherlands), Schweden, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Illinois, California, New York
Newfoundland, Vermont, Victoria, West Siberia, Wisconsin
Weitere
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), North European Russi, Northwest European R, Palestine, Polen, Portugal, Rumänien, Sicilia, South European Russi
Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Tunesien, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, Yugoslavia, Albanien, Algerien, Österreich, Baleares, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, East Aegean Is., East European Russia, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Island, Iran, Irland, Italien, Kriti, Krym, Lebanon-Syria, Libyen, Marokko, Niederlande, North Caucasus
Das Verbreitungsgebiet des Echten Wundklees umfasst ganz Europa sowie Nordafrika und Vorderasien. Als Standort werden Trockenwiesen und Halbtrockenrasen, Wegränder, Böschungen, Steinbrüche aber auch Küstendünen bevorzugt. Vor allem auf kalkhaltigen Böden. Die Pflanze wächst von der Ebene bis in alpine Regionen.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
temperate Asia (WGSRPD:3)
Europe (WGSRPD:1)
Eastern Europe
Eastern Asia
Anthyllis vulneraria subsp. baldensis (Sagorski) Pignatti ex Kerguélen
Anthyllis vulneraria subsp. balearica
Anthyllis vulneraria subsp. baltica
Anthyllis vulneraria subsp. boissieri
Anthyllis vulneraria subsp. borealis
Anthyllis vulneraria subsp. boscii
Anthyllis vulneraria subsp. bulgarica
Anthyllis vulneraria subsp. busambarensis
Anthyllis vulneraria subsp. carpatica
Anthyllis vulneraria subsp. colorata
Anthyllis vulneraria subsp. corbierei
Anthyllis vulneraria subsp. corbierei (Salmon & Travis) Cullen
Anthyllis vulneraria subsp. danica
Anthyllis vulneraria subsp. dertosensis
Anthyllis vulneraria subsp. fatmae
Anthyllis vulneraria subsp. forondae
Anthyllis vulneraria subsp. fruticans
Anthyllis vulneraria subsp. gandogeri
Anthyllis vulneraria subsp. guyotii
Anthyllis vulneraria subsp. hispidissima
Anthyllis vulneraria subsp. iberica
Anthyllis vulneraria subsp. iframensis
Anthyllis vulneraria subsp. langei
Anthyllis vulneraria subsp. lapponica
Anthyllis vulneraria subsp. maritima
Anthyllis vulneraria subsp. matris-filiae
Anthyllis vulneraria subsp. maura
Anthyllis vulneraria subsp. microcephala
Anthyllis vulneraria subsp. multifolia
Anthyllis vulneraria subsp. nana
Anthyllis vulneraria subsp. pindicola
Anthyllis vulneraria subsp. pinidicola
Anthyllis vulneraria subsp. polyphylla
Anthyllis vulneraria subsp. pseudoarundana
Anthyllis vulneraria subsp. pulchella
Anthyllis vulneraria subsp. rubriflora
Anthyllis vulneraria subsp. saharae
Anthyllis vulneraria subsp. subscaposa
Anthyllis vulneraria subsp. tricolor
Anthyllis vulneraria subsp. valesiaca
Anthyllis vulneraria subsp. variegata
Anthyllis vulneraria subsp. variegata (Boiss. ex Beck) Bornm.
Anthyllis vulneraria subsp. versicolor
Anthyllis vulneraria subsp. vitellina
Anthyllis vulneraria subsp. vulnerarioides
Anthyllis vulneraria subsp. webbiana
Anthyllis vulneraria subsp. weldeniana
Anthyllis vulneraria var. danica
Anthyllis vulneraria var. langei