Beschreibung. Errichten schlanke Sträucher (1 -) 1,8 - 2,5 (- 3) m hoch, mit dem Hauptstamm etwas dick, ca. 0,8 cm Durchmesser an der Basis, spärlich in Richtung Spitze verzweigt, die Zweige dichotome, schwach, horizontal zu verbreiten. Junge Stiele gewinkelt, zerbrechlich, glänzend, blassgrün; Knoten grün; Rinde älterer Stiele dunkelbraun, matros; Lentikel vorhanden. Sympodialeinheiten diblättern, die Blätter geminieren; Blattpaar ungleich in Größe und Form. Blätter membranös, leicht verfärbt, adaxial grün, hellgrün mit der Mittelvene herausragend und lila und den sekundären Venen abaxial, glasig auf beiden Oberflächen; Klingen von Hauptblättern 17 - 20 (- 24) cm lang, 4,7 - 8 (- 9,2) cm breit, elliptisch, die Hauptvenen 6 - 8 auf jeder Seite der Mittelvene, die Basis ungleich und abschwächend, die Ränder insgesamt, die Spitze akuminieren zu lang-acuminate; Petiolen (0,8 -) 1,5 - 2,3 cm lang, adaxial grün und lila abaxial, glasig; Klingen von Nebenblättern 2 - 5 cm lang, 1 - 3 cm breit, ovate, die Hauptvenen 3 - 5 auf jeder Seite der Mittelvene, die Basis ungleich, die Ränder insgesamt, die Spitze stumpf; Petiolen 0 - 0,4 cm lang, grün, glasig. Blütenstände axillär, ca. 10 mm lang, unverzweigt oder selten gegabelt, mit 5 - 13 Blüten; Rachis länglich, 4,5 - 6 mm lang; Stiel 0 - 5,5 mm lang; blühende Stiele 12 - 14 mm lang, dünn, gewinkelt, aufgerichtet, bei der Anthese nicht genießbar, purpur bis grün, matros; Stielnarben auffällig, korky. Knospenellipsoid, grün. Blumen 5 - merous. Calyx 2 - 3 mm lang, ca. 2 mm breit, becherförmig, kreisförmig im Umriss, fleischig, grün oder grünlich lila, matros, die Kalyxanhänger fehlen oder 4 - 5, 1 - 1,8 mm lang, 0,8 - 1,1 mm breit, subequal, dick, lila, dreieckig komprimiert, flügelartig, reflexartig, sehr nahe am Rand eingesetzt. Corolla 7 - 8 mm lang, ca. 10 mm im Durchmesser, dick, rein gelb oder gelb mit maroon Pigmentierung außen und grünlich-gelb mit Lappen marginal maroon innen, tief sternförmig mit schmalem interpetalarem Gewebe, lappte 2 / 3 des Weges zur Basis, adaxial und abaxial, das Rohr 2 - 2,5 mm lang, die Lappen 5 - 5,5 mm lang, ca. 2 mm breit, dreieckig, die Ränder mit kurzen eglandulären Trichomen, die Spitzen papillate. Stamen fünf, gleich; ein Filament länger als die anderen, langes Filament 3,5 - 4,3 mm lang, kürzere Filamente (2 -) 3 - 3,2 mm lang, weiß, auf die Krone ca. 1 mm von der Basis eingeführt, mit Aurikeln an der Einführstelle mit der Krone verschmolzen; Antheren ca. 2 mm lang, ellipsoid, lila oder bläulich, nicht bei der Anthese. Gynoecium mit Eierstöcken ca. 1,3 mm lang, ca. 1 mm im Durchmesser, hellgrün, ovoid; Eierstöcke mehr als zwei pro Locule; Nektär ca. 0,4 mm hoch; homomorphe Stile, 4,3 - 4,5 mm lang, kaum über die Antheren hinausgeführt, weiß, Klavat; Stigma ca. 0,1 mm lang, ca. 0,8 mm breit, globose oder etwas scheibenförmig, hellgrün. Beere 6 - 9 mm im Durchmesser, Globusse, im unreifen Zustand grün, fast weiß und lichtdurchlässig und dann dunkelblau bis violett bei der Reife, nicht scharf, der Perikarp dick, opak, ohne Riesenzellen (Endokarp glatt); Steinzellen fehlen; Fruchtpedikel ca. 18 mm lang, 1,8 - 2 mm im Durchmesser proximal, 2,5 - 2,6 mm im Durchmesser distal, aufrecht, fleischig, leicht abgewinkelt und stark verdickt distal, brillant dunkelviolett; Fruchtkessel 3,75 - 4,25 mm im Durchmesser, hartnäckig, nicht akkreszierend, scheibenförmig, brillant lila, mit einer auffälligen ringförmigen Einschnürung an der Verbindungsstelle mit dem geschwollenen Pedicel, die Fortsätze reflexiert, brillant lila, fleischig und seitlich zusammengedrückt. Samen 7 - 17 pro Frucht, 2,75 - 3,40 mm lang, 2,25 - 2,70 mm breit, C-förmig, schwarz, der Samenmantel glatt, an den Rändern tuberkuliert (SM), Kleinhirn mit säulenartigen Auswüchsen (SEM), die Zellen unregelmäßig in Form bis polygonal an den Samenrändern, die Seitenwände sinuieren zu gerade; Embryo ringförmig.
Fig. 110, 111
Verteilung. Capsicum regale ist endemisch im Süden Kolumbiens (Departement Caqueta), im Osten Ecuadors (Provinzen Morona-Santiago, Napo und Sucumbio) und im Norden Perus (Departement Loreto), vor allem an den östlichen Hängen der Anden (dem Anden-Amazonischen Piemont) bekannt Abb.
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