Pflanzenwissen · Art
Perenniale Geophyten mit Ovoiden, 15-25 mm Durchmesser, Tunika hellbraun, langgestreckt, weich, papierartig und gepresst an der Basis und Schnabel der Innenseite der Zwiebel Tunika.
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Perenniale Geophyten mit Ovoiden, 15-25 mm Durchmesser, Tunika hellbraun, langgestreckt, weich, papierartig und gepresst an der Basis und Schnabel der Innenseite der Zwiebel Tunika. Blätter drei, graugrün mit roten Rändern am Ende des Blattes, linear, schmal, lanzolat. Untere zwei Blätter ähnliche Länge mit Basalblatt breiter, oberes Blatt schmalste und kürzeste. Unteres Blatt 125 × 15 mm (85 – 193 × 10 – 20 mm), zweites Blatt 122 × 8 mm (83 – 195 × 4 – 11 mm), oberes Blatt 99 × 5 mm (62 – 153 × 2 – 8 mm). Pflanze 133 mm hoch (106 – 191 mm), Stielmehl, 102 mm lang (81 – 155 mm), Blüte 31 mm lang (25 – 36 mm). Einsame Blume, leicht duftend. Innere tepals weniger offen als äußere tepals, was dazu führt, dass es eimerförmig ist. Innerer Tepal etwa 35 × 14 mm, äußerer Tepal 38 × 17 mm. Innerer Tepal oblong-obovate, sich zum Punkt verjüngend. Äußere Tepals rautenförmig, verengen sich bis zum Punkt. Tepals in erster Linie gelb, äußerlich meist rot mit kleinem gelben Rand und gelblich grün tropfenförmigen zentralen Fleck. Stamen etwa 12 mm, etwa ein Drittel der Länge des inneren Tepals. Filament 5 mm lang, breit (Bild 4), konisch-oviert. Weitere 7 mm lang, länglich, mit Stegen. Anthere und Filament beide gelb, matrig und von ähnlicher Breite. Eierstock normalerweise grün, aber manchmal gelblich mit einem kurzen sessilen gelben Stigma. Eierstock 10 mm lang, länger als Filament, aber kürzer als Staub. Die Samenkapsel ist im Querschnitt dreieckig mit einem kleinen Mittelsteg auf jeder Seite und einem kurzen gelben Stempel.
Pflege
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Erhaltungszustand: — An drei Orten, die aus vier Populationen bestehen Abb. Der Erhaltungszustand einer neuen Art ist oft prekär (Liu et al. 2022), und diese Art folgt diesem Trend. Die Belegungsfläche (AOO = 12 km 2) und das Ausmaß des Auftretens (EOO = 12 km 2) sind extrem klein. Es gibt keine klare Schätzung, wie groß diese Populationen sind, aber sie sind wahrscheinlich unter 1000 Individuen basierend auf unseren Feldbeobachtungen. Entscheidend ist, dass die Art in keinem geschützten Gebiet vorkommt und erst kürzlich in zwei Ex-Situ-Sammlungen ausdrücklich aufgenommen wurde: den Botanischen Garten der Universität Cambridge in Großbritannien und den Botanischen Garten Gareev in Bischkek, Kirgisistan. Es wird jedoch angenommen, dass es im Toktogul-Gebiet weit verbreitet ist, wobei nicht aufgezeichnete Populationen wahrscheinlich bald entdeckt werden. Tulipa toktogulica wird als gefährdet B 1 ab (iii) + B 2 ab (iii) aufgrund der extrem geringen geschätzten AOO und EOO bewertet; es ist nur von drei Standorten bekannt und die Lebensraumqualität wird aufgrund der anhaltenden Bedrohung durch Viehüberweidung und Klimawandel in Gebieten der Verteilung dieser Art als rückläufig angesehen. Gezielte Anstrengungen zur Erfassung und Überwachung von mehr Populationen dieser Art sind erforderlich, insbesondere um zu beurteilen, ob sie in Schutzgebieten vorkommen, sowie die Sammlung von Zwiebeln und Samen, um sicherzustellen, dass diese Art sowohl national als auch international in Ex-situ-Sammlungen geschützt ist. Der Status dieser Art kann sich in Zukunft aufgrund der Entdeckung neuer Populationen ändern.
Phänologie: Blüte Anfang bis Mitte April, ungefähr zur gleichen Zeit wie Tulipa tetraphylla. Populationen dieser Art in niedrigerer Höhe blühen normalerweise Anfang April und geben Samen frei, wenn Populationen in höheren Lagen blühen. Ökologie: - In Savannen-ähnlicher Vegetation, hauptsächlich in Buschland auf steinernem Erdboden. Es wächst in der Nähe von Populationen von Tulipa ferganica, T. greigii und T. tetraphylla. Die letzten beiden sind oft in Blüte zur gleichen Zeit wie diese Art. Am Ort des Typs findet man ihn bei Alcea nudiflora, Carex turkestanica, Euphorbia virgata, Ferula kuhistanica, Festuca valesiaca, Lathyrus pratensis, Nepeta cataria, Origanum vulgare subsp. gracile, Prangos pabularia, Rheum wittrockii, Rosa kokanica, Spiraea hypericifolia und Verbascum songaricum.