Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Torfmoose (Sphagnum)
Pflege
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Sortenvielfalt
Sphagnum fimbriatum var. laxifolium
Sphagnum fimbriatum var. laxifolium Warnst.Sphagnum fimbriatum var. norikusae
Sphagnum fimbriatum var. norikusae Warnst.Marktplatz
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Belege
Sphagnum acutifolium subsp. fimbriatum (Wilson) Hérib., Sphagnum acutifolium var. tenue Nees & Hornsch.,
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Sphagnum fimbriatum ist ein Torfmoos, das der Sektion Acutifolia in der Gattung Sphagnum zugeordnet ist und zu den Laubmoosen gehört. Diese Art wird in deutschsprachigen Regionen meist „Gefranstes Torfmoos“ oder seltener „Zierliches Torfmoos“ genannt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Merkmale der Pflanze Die Pflanzen von Sphagnum fimbriatum zeigen sich vor allem in reingrünen Farben mit Tönungen zu gelblich-grün und bräunlichen Nuancen. Sie sind üblicherweise klein und schlank ausgebildet, zeigen aber in Gebieten des antarktischen Florenreichs einen kompakteren Aufbau. Diese Torfmoosart bildet lockere bis dichte Rasen. Typisch ist die zwiebelförmige Endknospe der Pflanzen und das Fehlen des metallischen Schimmers in trockenem Zustand. Die Stämmchen sind bleichgrün bis strohfarben gefärbt. Die spatelförmig bis breit spatelförmig geformten Stammblätter sind 0,8–1,5(–2) Millimeter lang, über die breite Spitze und oft teilweise hinunter an den Rändern stark zerschlitzt oder gefranst. Der Blattrand verbreitert sich kaum bis zuhöchst zu einem Viertel gegenüber der Blattbasis. Die Hyalocyten zeigen einen rhomboidartigen Umriss, sind mit verstärkenden Fibrillen ausgestattet und entweder un- oder zweigeteilt. Die Äste von Sphagnum fimbriatum sind länglich rund bis lang und schmal und stehen in Wirteln von zwei bis vier Ästen, wovon jeweils ein bis zwei Äste aufrecht stehen und ein bis zwei Äste am Stamm hängen. Die eiförmig-lanzettlichen Astblätter sind 1,1–1,5(–2) Millimeter lang und an der Blattspitze eingerollt. Die leeren, toten Hyalocyten sind sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite reichlich mit unterschiedlich großen Poren und Fibrillen ausgestattet. Die chlorophyllhaltigen, lebenden Chlorocyten sind auf der Blattoberseite von den Hyalocyten nicht verdeckt und daher frei zu sehen; auf der Blattunterseite dagegen zeigen sie sich deutlich weniger freiliegend. Merkmale der geschlechtlichen Entwicklung und deren Organe Aus den Sporen entsteht ein fadenförmiger Vorkeim (das Protonema). Dieses wächst dann zu einem Vegetationskörper, dem Lager (Thallus) aus. Auf diesem Gewebethallus entwickelt sich dann erst das typische geschlechtszellenbildende Moospflänzchen (der Gametophyt) mit oft einhäusiger geschlechtlicher Ausrichtung, wobei die männlichen Geschlechtszellbehälter (die Antheridien) in den Blattachseln besonders gefärbter und gestalteter Zweige der Endknospe und die weiblichen Fortpflanzungsorgane (Archegonien) an der Spitze der Seitenzweige sitzen. Nach der Befruchtung entwickelt sich der Sporophyt, der unter anderem aus der Kapsel (dem Sporogon) besteht und auf einem relativ langen, bis zu 1 Zentimeter messenden Scheinfuß (Pseudopodium) emporgehoben wird. Die Sporen weisen einen Durchmesser von etwa 20–27 Mikrometer auf.
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Sphagnum fimbriatum wird in der Sektion Acutifolia der Gattung Sphagnum innerhalb der monogenerischen Familie Sphagnaceae geführt. Es werden zwei Untertaxa angegeben, die entweder dem Rang Unterart oder Varietät zugeordnet werden: Sphagnum fimbriatum Wils. & Hook. subsp. fimbriatum oder Sphagnum fimbriatum Wils. & Hook. var. fimbriatum Sphagnum fimbriatum Wils. & Hook. subsp. concinnum (Berggr.) Flatberg & Frisvoll oder Sphagnum fimbriatum Wils. & Hook. var. concinnum (Berggr.) Warnst.
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nicht kuschelig
terrestrisch
langlebig
mesotroph
wälder
mobil
Heimisch
Belgien (Flanders)
Weitere
Dänemark, Luxemburg (Grand Duchy of Luxembourg), Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Labrador, Québec