Pflanzenwissen · Art
Sphagnum rubellum ist ein Torfmoos, das in der Gattung Torfmoose (Sphagnum) geführt wird und zu der Abteilung der Laubmoose (Bryophyta) gehört.
Pflege
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Heimisch
Belgien (Flanders)
Vorkommen (Status unklar)
Marktplatz
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Belege
Sphagnum acutifolium f. flavum C.E.O.Jensen, Sphagnum acutifolium subsp. rubellum (Wilson) Hérib., Sphagnum acutifolium subsp. tenellum (Schimp.) Meyl.
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Sphagnum rubellum ist ein Torfmoos, das in der Gattung Torfmoose (Sphagnum) geführt wird und zu der Abteilung der Laubmoose (Bryophyta) gehört. Es wird im deutschen Sprachraum „Rötliches Torfmoos“ oder seltener auch „Rotes Torfmoos“ genannt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Merkmale der Pflanze Das Rötliche Torfmoos ist eine eher zarte bis mäßig große Torfmoosart mit gestutzten, sternförmigen Köpfchen. Die Färbung erstreckt sich in scheckigem Gesamtbild von tief kastanien-, purpurrot zu gelblichgrün; die Köpfchen sind zumeist stark rot gefärbt. Die intensive Rot- bis Purpurfärbung wird durch das Vorkommen von Sphagnorubinen verursacht, einer Gruppe phenolischer Pigmente, die in den Zellwänden der Hyalocyten eingelagert sind. Die Bildung dieser Pigmente steht in Zusammenhang mit hoher Lichtintensität, wie sie für Hochmoore typisch ist. Sphagnorubine wirken vermutlich als Schutz vor UV-Strahlung und oxidativem Stress und sind bei exponiert wachsenden Pflanzen besonders stark ausgeprägt. Die Stämmchen zeigen rote, gelbliche oder blassgrüne Farbtöne. Die von der rötlich-purpurnen Sklerodermis deutlich abgesetzte, drei- bis vierschichtige Stämmchenepidermis enthält keine Poren. Bei den zungenförmig-dreieckigen bis zungenförmigen und 1–1,4 Millimeter langen Stammblättern zeigen sich die seitlichen Blattränder in etwa parallel verlaufend. Der Blattsaum ist an der Basis mit mehr als einem Viertel der Blattbreite am stärksten entwickelt. Die nicht gefranste Blattspitze ist breit abgerundet, kann aber bei hemiisophyllen Formen spitz werden. Am Stamm setzen die zwei abstehenden und ein bis zwei hängenden Äste in faszikel- oder wirtelähnlichen Astbüscheln stehenden Äste an, die meist fünfreihig beblättert sind. Die 0,9–1,2 Millimeter langen, eiförmigen bis eiförmig-lanzettlichen Astblätter sind zumindest an einigen Ästen einseitswendig sichelförmig gebogen. Der glatte ganzrandige Blattrand besitzt keine Resorptionsfurche. Die Spitze ist breit abgerundet und nach unten eingerollt. Gegen die Basis zu und den Rändern hin bilden die Hyalocyten große, runde oder elliptische Poren. Die Chlorocyten sind im Querschnitt dreieckig geformt. Sie sind außenseitig von den Hyalocyten umschlossen oder stehen frei. Das Rötliche Torfmoos kann mit dem Hain-Torfmoos (Sphagnum capillifolium) verwechselt werden. Unterscheidungsmerkmale sind jedoch stets gerade Astblätter und meist größere Köpfchen des Hain-Torfmooses. Weiters kann das Rötliche Torfmoos durch den Standort in Bülten auf Hochmooren von allen anderen roten Arten der Sektion Acutifolia unterschieden werden. Geschlechtliche Merkmale Die geschlechtliche Ausrichtung ist durch die diözische oder zweihäusige Form der Geschlechtsverteilung gegeben. Die Sporophyten sind beim Rötlichen Torfmoos nicht häufig entwickelt. Die Sporenkapseln reifen zur Hälfte des Sommers. Die Sporen messen 18–33 Mikrometer und zeigen grobe Auswüchse an beiden Oberflächen.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Das Rötliche Torfmoos wird in der Sektion Acutifolia der Gattung Sphagnum innerhalb der monogenerischen Familie Sphagnaceae geführt. Als Synonymbezeichnungen werden Sphagnum acutifolium var. tenellum Schimper; Sphagnum capillaceum var. tenellum (Schimper) A.L.Andrews und Sphagnum capillifolium var. tenellum (Schimper) H.A.Crum genannt.
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nicht kuschelig
terrestrisch
oligotroph
langlebig
heideland
sümpfe
mobil
Dänemark, Luxemburg (Grand Duchy of Luxembourg), Norwegen, Portugal (Terceira Island), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Labrador, Québec