Pflanzenwissen · Art
Die Rundblättrige Zwergmispel ist ein immergrüner, bis 4 Meter hoher Strauch mit stumpfroten Früchten aus der Gruppe der Kernobstgewächse (Pyrinae).
Die Rundblättrige Zwergmispel ist ein immergrüner, bis 4 Meter hoher Strauch mit stumpfroten Früchten aus der Gruppe der Kernobstgewächse (Pyrinae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt im Himalaya-Gebiet. Sie wird nur sehr selten als Zierpflanze verwendet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rundblättrige Zwergmispel ist ein immergrüner, bis 4 Meter hoher Strauch mit in langen Bögen überneigenden Zweigen. Die Zweige sind grau- bis schwarzbraun, anfangs gelblich angedrückt zottig behaart und bald verkahlend. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1 bis 3 Millimeter lang und fein behaart. Die Nebenblätter sind fein behaart, bleibend oder früh abfallend. Die Blattspreite ist einfach, breit-eiförmig oder rundlich, 8 bis 20 Millimeter lang und 6 bis 10 Millimeter breit, mit stumpfer oder ausgerandeter, manchmal spitzer und stachelspitziger Blattspitze und mit breit keilförmiger oder gerundeter Basis. Die Blattoberseite ist matt glänzend dunkelgrün, kahl oder selten fein behaart; die Unterseite ist graugrün und fein behaart. Die Blütenstände bestehen aus 1 bis 3 Blüten. Die Tragblätter sind linealisch-lanzettlich und fallen bald ab. Die Blütenstiele sind behaart und 2 bis 4 Millimeter lang. Die Blüten haben Durchmesser von etwa 10 Millimeter. Der Blütenbecher ist glockenförmig und an der Außenseite fein behaart. Die Kelchblätter sind dreieckig und spitz. Die Kronblätter stehen waagrecht, sie sind weiß oder rötlich gefärbt, breit eiförmig oder verkehrt-eiförmig, 4 bis 5 Millimeter lang und beinahe so breit, mit stumpfer oder ausgerandeter Spitze und sehr kurz genagelter Basis. Die etwa 20 Staubblätter sind gleich lang oder etwas kürzer als die Kronblätter. Die Spitze des Fruchtknotens ist fein behaart. Die zwei bis drei freistehenden Griffel sind gleich lang oder etwas kürzer als die Staubblätter. Die roten, verkehrt-eiförmigen Früchte haben Durchmesser von 7 bis 9 Millimeter. Je Frucht werden zwei oder drei Kerne gebildet. Die Rundblättrige Zwergmispel blüht von Mai bis Juni, die Früchte reifen von August bis September. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 68.
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Cotoneaster marquandii G.Klotz, Cotoneaster microphyllus subsp. rotundifolius (Wall. ex Lindl.) Koehne,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rundblättrige Zwergmispel wird sehr selten als Zierstrauch verwendet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rundblättrige Zwergmispel (Cotoneaster rotundifolius) ist eine Art aus der Gattung der Zwergmispeln (Cotoneaster). Sie wird in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) der Unterfamilie Spiraeoideae, Tribus Pyreae der Untertribus der Kernobstgewächse (Pyrinae) zugeordnet. Die Art wurde 1829 von John Lindley als Cotoneaster rotundifolia erstmals wissenschaftlich gültig beschrieben. Der Gattungsname Cotoneaster leitet sich vom lateinischen „cotoneum malum“ für die Quitte (Cydonia oblonga) ab. Die Endung „aster“ ist eine Vergröberungsform für Pflanzengruppen, die im Vergleich zu ähnlichen Gruppen als minderwertig betrachtet werden. Das Artepitheton rotundifolius kommt aus dem Lateinischen, rotundus bedeutet „rund“ und -folius „-blättrig“, zusammen also „rundblättrig“.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Eingeführt
Australien, Belgien, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Norwegen, Vereinigtes Königreich (Great Britain), New South Wales, Vereinigtes Königreich
Weitere
Norwegen, West Himalaya, Assam, China South-Central, East Himalaya, Nepal, Tibet