Pflanzenwissen · Art
Die Möhre ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Daucus carota f. carota
Daucus carota subsp. abyssinicus (C.A.Mey.)Daucus carota subsp. annuus
Daucus carota subsp. annuus (Bég.) Mart.Flores, D.M.Spooner & M.B.CrespoDaucus carota subsp. azoricus
Daucus carota subsp. azoricus FrancoDaucus carota subsp. boissieri (Schweinf.) HosniDaucus carota subsp. cantabricus
Daucus carota subsp. cantabricus A.PujadasDaucus carota subsp. capillifolius
Daucus carota subsp. capillifolius (Gilli) ArbizuDaucus carota subsp. caporientalis
Daucus carota subsp. caporientalis ReduronMarktplatz
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Belege
Daucus carota f. carota, Daucus carota subsp. sativa (Hoffm.) Archangeli
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Die Möhre ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Es werden mehrere Unterarten unterschieden.
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Vegetative Merkmale Möhren wachsen als zweijährige krautige Pflanzen und erreichen Wuchshöhen von (5) 50 bis 80 (150) Zentimetern. Es wird eine dicke Pfahlwurzel gebildet. Sie wurzelt bis zu 80 Zentimeter tief. Die Stängel sind einfach oder verzweigt, gefurcht und wie die Laubblätter borstig behaart und selten kahl. Die länglichen Laubblätter sind zwei- bis dreifach fiederteilig. Die obersten Segmente sind lineal bis lanzettlich, 2 bis 15 mm × 0,5 bis 4 mm. Die unteren Laubblätter sind gestielt, die oberen sind auf den Blattscheiden sitzend. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blütenstandsschäfte sind 10 bis 55 cm lang. Im zweiten Jahr wird eine Doppeldolde gebildet. Die zahlreichen laubblattähnlichen Tragblätter der Dolde sind fiederteilig oder selten einfach und 3 bis 30 mm lang. Die ungleichen Strahlen der Doppeldolde sind 2 bis 7,5 cm lang. Die fünf bis sieben Tragblätter der Döldchen sind einfach oder zwei- bis dreilappig und können die Blüten überragen. Die Kronblätter sind weiß, manchmal gelb oder rosafarben. In der Mitte der Doppeldolde steht oft eine strahlig symmetrische, schwarzpurpurne Blüte, die „Mohrenblüte“. Die Zähne der Kelchblätter sind klein aber deutlich. Die Kronblätter sind verkehrt herzförmig, an der Spitze ausgerandet und mit einem eingeschlagenen Läppchen versehen. Die Randblüten sind meist strahlend, die Kronblätter dort können 1,5 bis 4 Millimeter lang werden. Die stachelige, eiförmige trockene, zweiteilige Spaltfrucht, eine Doppelachäne, ist 3 bis 4 mm × etwa 2 mm groß. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.
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Die Blüten sind teils zwittrig teils männlich. In der Nacht sind die Dolden überhängend. Manchmal werden im Herbst auch völlig geschlechtslose Blüten gebildet. Das Schwarz der Mohrenblüte wird durch Anthocyan hervorgerufen; es ist so dunkel, weil nicht nur die Epidermis, sondern auch die inneren Gewebe des Kronblatts Anthocyan enthalten. Es wurde auch beobachtet, dass mit steigender Meereshöhe die Zahl der Dolden, die eine Mohrenblüte entwickeln, zunimmt. Zahlreiche Schmetterlings-Raupen leben von den Blättern, darunter der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), der Totenkopfschwärmer (Acheruntia atropos) oder die Flohkraut-Eule (Melanchra persicariae).
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mesotrophic
terrestrial
shortlived
grasslands
mobile
cuddly
plant
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Schweden
Eingeführt
Angola, Australien, Kanada (Labrador), Chile, China, Kuba, Ecuador, Frankreich (Saint Pierre and Miquelon), Japan, Malta, Mexiko, Neuseeland
Norwegen, Peru, Seychellen, Südafrika, Jemen (Socotra Archipelago), Ontario, Haiti, Island, Idaho, Illinois, Indiana, Indien, Inner Mongolia, Iowa, Jamaika, Jawa, Kansas, Kentucky, Kermadec Is., Korea, Labrador, Leeward Is., Louisiana, Maine, Manchuria, Manitoba, Marianas, Marshallinseln, Maryland, Massachusetts, Mauritius, Mexico Central, Mexico Northeast, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Mongolei, Montana, Myanmar, Nebraska, Nevada, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, New Zealand North, New Zealand South, Newfoundland, Nicobar Is., North Carolina, North Dakota, North European Russi, Northern Provinces, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Primorye, Prince Edward I., Puerto Rico, Qinghai, Québec, Rhode I., Rodrigues, Réunion, Saskatchewan, South Carolina, South Dakota, Sri Lanka, Sudan, Tasmania, Tennessee, Texas, Tibet, Trinidad-Tobago, Uruguay, Utah, Vermont, Vietnam, Virginia, Washington, West Siberia, West Virginia, Wisconsin, Wyoming, Xinjiang, Galápagos Islands, Bogotá, Alabama, Amsterdam-St.Paul Is, Andaman Is., Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Arizona, Arkansas, Bangladesch, Brazil South, British Columbia, California, Cape Provinces, Chile Central, Chile South, China North-Central, Colorado, Connecticut, Costa Rica, Delaware, Desventurados Is., District of Columbia, Dominikanische Republik, Easter Is., El Salvador, Finnland, Florida, Georgia, Guatemala, Hainan
Weitere
Brasilien, Chile (Valparaíso Region), Taiwan, Kolumbien (Cundinamarca), Komoren, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Slowakei, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Vereinigte Staaten (Alaska)
Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Usbekistan, Kasachstan, Yugoslavia, Österreich, Azores, Baleares, Baltic States, Transcaucasus, Belarus, Belgien, Kirgizstan, Bulgarien, Kriti, Canary Is., Krym, Cabo Verde, Central European Rus, Rumänien, Lebanon-Syria, Tunesien, China South-Central, China Southeast, Libyen, Sardegna, Corse, Madeira, Turkey-in-Europe, Zypern, Czechoslovakia, North Caucasus, Sicilia, Turkey, Turkmenistan, East Aegean Is., East European Russia, Northwest European R, South European Russi, Eritrea, Äthiopien, Spanien, Ukraine, Frankreich
Die Heimat der Art ist Europa, West- bis Zentralasien und Pakistan, Makaronesien und Nordafrika. Sie ist darüber hinaus fast weltweit verschleppt. In Europa kommt sie ursprünglich in fast allen Ländern vor; nur in Island kommt sie nur eingeschleppt und in Finnland eingebürgert vor. Sie wächst gern in ruderalen Pioniergesellschaften an Wegen, Dämmen und Steinbrüchen. Sie kommt in Mitteleuropa vor allem in Gesellschaften des Verbands Dauco-Melilotion, aber auch in Gesellschaften des Verbands Mesobromion, der Ordnungen Origanetalia, Thlaspietalia und in mageren Arrhenathereten vor. In den Allgäuer Alpen steigt die Wilde Möhre im Tiroler Teil zwischen Elbigenalp und Bernhardseck in Höhenlagen bis zu 1360 Metern auf. Im Puschlav erreicht sie 1880 Meter und in den Seealpen 2500 Meter. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+ (frisch), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental), Salztoleranz = 1 (tolerant).
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Daucus carota subsp. commutatus
Daucus carota subsp. corsoccidentalis
Daucus carota subsp. drepanensis
Daucus carota subsp. fontanesii
Daucus carota subsp. gadecaei
Daucus carota subsp. gummifer
Daucus carota subsp. halophilus
Daucus carota subsp. hispanicus
Daucus carota subsp. major
Daucus carota subsp. majoricus
Daucus carota subsp. maritimus
Daucus carota subsp. maximus
Daucus carota subsp. otaportensis
Daucus carota subsp. rupestris
Daucus carota subsp. sativus
Daucus carota subsp. tenuissimus
Daucus carota subsp. valeriae
Daucus carota var. abyssinicus
Daucus carota var. meriensis