Pflanzenwissen · Art
Das Alligatorkraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).
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Achyranthes aphylla (Glaz.) Standl., Achyranthes paludosa Bunbury, Achyranthes philoxeroides (Mart.) Standl.,
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Das Alligatorkraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Diese Wasser- und Sumpfpflanze ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Sie gilt in vielen Gebieten der Welt als invasive Pflanze.
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Erscheinungsbild und Blatt Das Alligatorkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Es gedeiht als Wasser- und Sumpfpflanze aquatisch bis halbterrestrisch und bildet bis zu 5 Meter lange, kriechende Stolonen und formt so oft Matten. Die hohlen Stängel sind 55 bis 120 cm lang und verzweigt. Junge Stängel sowie die Blattachseln sind weiß behaart und ältere Stängel sind kahl. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Wenn ein Blattstiel vorhanden ist, dann ist er 3 bis 10 mm lang und kahl oder leicht behaart. Die krautige einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 7 cm und einer Breite von 0,5 bis 2 cm mehr oder weniger schmal elliptisch, verkehrt-lanzettlich, länglich, länglich-verkehrt-eiförmig oder eiförmig-lanzettlich mit verschmälertem Spreitengrund sowie spitzem oder stumpfem oberen Ende, das stachelspitzig ist. Der Spreitenrand ist glatt. Die Blattfläche ist kahl oder bewimpert und die Blattoberseite ist borstig behaart. Blütenstände und Blüten Das Alligatorkraut blüht in der warmen Jahreszeit, beispielsweise in China von Mai bis Oktober. Meist seitenständig oder selten endständig über Blütenstandsschäften stehen bei einem Durchmesser von 0,8 bis 1,7 cm kugelförmige Blütenstände. Die häutigen und haltbaren Trag- und Deckblätter sind weiß und besitzen ein zugespitztes oberes Ende. Die Tragblätter sind bei einer Länge von 2 bis 2,5 mm weniger als halb so lang wie die Blütenhüllblätter sowie eiförmig. Die Deckblätter sind bei einer Länge von etwa 2 mm lanzettlich. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf gleichen, weißen, glänzenden, häutigen, kahlen Blütenhüllblätter sind bei einer Länge von 5 bis 6 mm lanzettlich oder länglich mit einem spitzen oberen Ende. Es sind fünf Staubblätter vorhanden. Die 2,5 bis 3 mm langen Staubfäden sind an ihrer Basis becherförmig verwachsen. Die länglich-linealen oder zungenförmigen Pseudostaminodien sind etwa so lang wie die Staubblätter. Der kurzgestielte Fruchtknoten ist eiförmig und abgeflacht. Vermehrung Früchte und Samen wurden an Exemplaren außerhalb des Ursprungsgebietes nicht beobachtet; man vermutet, dass sie sich – zumindest die neophytischen Bestände – ausschließlich vegetativ vermehren. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 100.
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Heimisch
Brasilien
Eingeführt
Australien, Bangladesch, Belgien, Chile, China, Taiwan, Kolumbien, Curaçao, Frankreich, Guyana, Honduras, Indien
Italien, Japan, Laos, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mexiko, Myanmar, Nepal, Niederlande (The Netherlands), Neuseeland, Spanien, Sri Lanka, Thailand, Vereinigtes Königreich (Great Britain), West Himalaya, China Southeast, Florida, Georgia, Illinois, Jawa, Kentucky, Louisiana, Malaya, Maryland, Mauritius, Mexico Northeast, Mississippi, Netherlands Antilles, New South Wales, New Zealand North, North Carolina, Puerto Rico, South Carolina, South China Sea, Tennessee, Texas, Venezuelan Antilles, Virginia, Alabama, Andaman Is., Arkansas, Assam, California, China North-Central, China South-Central
Weitere
Chile (Valparaíso Region), Komoren, Dänemark, Norwegen, Singapur, Spanien, Schweden, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vietnam, Brazil North, Brazil Southeast, Brazil South
Brazil West-Central, Venezuela, Suriname, Trinidad-Tobago, Paraguay, Kolumbien, Peru, Französisch-Guayana, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Uruguay, Guyana, Neotropical, Bolivien, Brazil Northeast
Das weite, ursprünglich südamerikanische Verbreitungsgebiet von Alternanthera philoxeroides umfasst Französisch-Guyana, Guyana, Surinam, Venezuela, Brasilien, Bolivien, Peru, das nördliche Argentinien, Paraguay und Uruguay. Das Alligatorkraut hat sich in vielen Teilen der Welt als Neophyt ausgebreitet und gilt in Australien, der Volksrepublik China, Taiwan, Neuseeland, Thailand, auf den Karibischen Inseln und in den USA als invasive Pflanze. Auch die Europäische Union hat die Art im Jahr 2017 auf die Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung gesetzt. Das Alligatorkraut wird im zentralen China, auf Java, Kalimantan und in Louisiana angebaut.
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