Pflanzenwissen · Art
Die Bärenschote, auch Süßholz-Tragant oder Süßer Tragant genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Tragant (Astragalus) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Die Bärenschote, auch Süßholz-Tragant oder Süßer Tragant genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Tragant (Astragalus) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
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In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: einige Merkmale sind nur marginal oder gar nicht beschrieben Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Vegetative Merkmale Die Bärenschote ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit liegenden, an den Enden aufsteigenden Stängeln, die 40 bis 80 Zentimeter, in Ausnahmefällen auch 150 Zentimeter Länge erreichen können. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite ist 10 bis 20 Zentimeter lang und besitzt mit neun bis fünfzehn FiederBlättchen. Die süß schmeckenden Blättchen sind bei einer Länge von 2 bis 4 Zentimetern breit-elliptisch; ihre Oberseite ist lebhaft-grün und die Unterseite ist behaart sowie etwas bläulich-grün. Generative Merkmale Die Blütezeit liegt vorwiegend in den Monaten Mai bis Juli. Der traubenförmige Blütenstand ist kürzer als die Laubblätter und enthält viele Blüten. Die Blüten sind bei einer Länge von bis zu 15 Millimetern zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kronblätter sind bleich grünlich-gelblich. Die aufwärts gekrümmte, fast sitzende Hülsenfrucht ist 30 bis 40 Millimeter lang sowie 4 bis 5 Millimeter breit und besitzt einen Schnabelfortsatz. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.
Pflege
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Belege
Astragalus gliciphyllos Neck., Astragalus glycophyllos L., Astragalus glycyphyllos f. bosniacus Beck
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Die Bärenschote ist eine wertvolle Futterpflanze, deren Blätter süß schmecken.
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Die Bärenschote ist ein Hemikryptophyt und eine Kriechstaude. Sie besitzt Wurzelknöllchen mit Stickstoff bindenden „Bakterien“. Sie ist ein Tiefwurzler. Die Blüten sind homogame „Schmetterlingsblumen mit Klappmechanismus“. Bestäuber sind Hummeln und Falter. Erdhummeln „stehlen“ den Nektar durch Aufbeißen der Kronröhre. Honigbienen entnehmen den Nektar an den so entstandenen Löchern. Die aufwärts gekrümmte Hülsenfrüchte sind durch eine falsche Scheidewand zweifächrig. Für die Samen erfolgt Zufallsausbreitung durch Huftiere sowie Tierausbreitung als Anhafter. Im offenen Gelände ist allerdings auch Windausbreitung als Bodenroller möglich. Die Samen sind Kältekeimer. Die Bärenschote ist Wirtspflanze für zahlreiche Arten, z. B. die Gallmücke Dasyneura glycyphylli und den Pilz Uromyces astragali.
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Heimisch
Belgien, Dänemark, Norwegen, Portugal (Portugal Continental), Schweden
Eingeführt
Algerien, Belgien, Kanada (Ontario), Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Schweden, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Massachusetts, Indiana, New York, New Jersey
Vorkommen (Status unklar)
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Krym, Niederlande, North Caucasus, North European Russi, Northwest European R, Polen, Portugal, Rumänien, South European Russi
Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, West Siberia, Yugoslavia, Albanien, Altay, Österreich, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, East European Russia, Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Iran, Irland, Italien, Kasachstan
Das Verbreitungsgebiet der Bärenschote reicht von Portugal bis zum Iran und bis Kasachstan. Die Bärenschote ist vor allem in Mitteleuropa verbreitet und fehlt in weiten Gebieten von Südeuropa. In Deutschland ist die Bärenschote recht verbreitet, nur im Nordwesten des Landes fehlt sie teilweise ganz. In Österreich und der Schweiz ist Astragalus glycyphyllos häufig zu finden. Die Bärenschote steigt in den Allgäuer Alpen in Tirol zwischen Steeg und der Ellbogner Spitze in Höhenlagen bis zu 1600 Metern auf. Er erreicht im Unterwallis sogar eine Höhenlage von 1930 Metern. Standorte sind meist Waldränder, lichte Gebüsche, Waldschläge gewöhnlich auf kalkhaltigen Lehmböden. Die Bärenschote ist in Mitteleuropa pflanzensoziologisch eine Origanetalia-Ordnungscharakterart. Er kommt oft zusammen mit dem Mittleren Klee (Trifolium medium) oder der Wald-Platterbse (Lathyrus sylvestris) vor. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
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