Pflanzenwissen · Art
Der Alpen-Goldregen, auch der Alpenbohnenbaum, ist eine stark giftige Pflanzenart aus der Gattung Goldregen (Laburnum) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
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Cytisus alpinus Mill., Cytisus alpinus var. macrostachys Wettst., Cytisus alpinus var. pendulus Loudon,
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Der Alpen-Goldregen, auch der Alpenbohnenbaum, ist eine stark giftige Pflanzenart aus der Gattung Goldregen (Laburnum) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Der Alpen-Goldregen ist ein laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum der bis über 8 Meter hoch wird und einen Stammdurchmesser bis über 70 Zentimeter erreichen kann. Die Zweige sind kahl. Die wechselständigen, lang gestielten und dreizähligen Laubblätter sind nur in der Jugend lang abstehend behaart. Sie sind im Alter entweder ganz kahl oder nur unterseits auf den Adern abstehend behaart. Die unterseits helleren, kurz gestielten, spitzen bis rundspitzigen, teils feinstachelspitzigen Teilblättchen sind ganzrandig und elliptisch bis eiförmig, seltener verkehrt-eiförmig, aber schmäler, länger und spitzer als die des Gemeinen Goldregens (Laburum anagyroides). Die Blütezeit ist Mai bis Juni. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind zu 20 bis 40 in endständigen, schmalen, hängenden, lockeren, leicht behaarten bis kahlen Trauben angeordnet. Diese Trauben sind schlank aber werden bis zu 30 Zentimeter lang. Die gestielte, gelbe Schmetterlingsblüte mit rötlichen Flecken im Zentrum ist 14 bis 18 Millimeter lang. Die flachen, leicht gebogenen bis geraden Hülsen sind völlig kahl und haben am oberen Rand einen bis zu 2 Millimeter breiten Flügel. Sie sind 2 bis 6 Zentimeter lang. Die bis zu 6 abgeflachten, schwärzlichen, etwas glänzenden und kahlen Samen sind leicht nierenförmig. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48 + 2B. Rinde Blätter Blätter und Früchte Laburnum alpinum - Museum specimen - holz
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Eingeführt
Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Niederlande (The Netherlands), Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich (Great Britain)
Weitere
Dänemark, Finnland, Norwegen, Slowakei, Schweden, Griechenland, Italien, Schweiz, Yugoslavia, Global, Albanien, Österreich
Czechoslovakia, Frankreich
Der Alpen-Goldregen kommt vor in Frankreich, Italien, auf den Balearen, in der Schweiz, in Österreich, in der früheren Tschechoslowakei, im früheren Jugoslawien, in Albanien und Griechenland. Er gedeiht an felsigen Hängen und in Buchen- und sogar Fichten-Tannenwäldern. Er steigt in Italien am Comer See an der Grigna bis 1650 Meter, am Monte Baldo bis 1600 Meter und im Wallis bis 1900 Meter Meereshöhe auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).
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