Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Tausendblatt (Myriophyllum)
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Enydria aquatica Vell., Myriophyllum brasiliense Cambess.
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Das Brasilianische Tausendblatt, auch Papageienfeder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Tausendblatt (Myriophyllum) innerhalb der Familie der Tausendblattgewächse (Haloragaceae).
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Vegetative Merkmale Das Brasilianische Tausendblatt ist ein immergrüner, ausdauernder. Die Stängel erreichen Wuchslängen von bis zu 2 Metern. Die Laubblätter sind in Quirlen zu 4 bis 6 am Stängel angeordnet. Die 3 bis 4,5 Zentimeter langen Fiederblätter sind bei männlichen Pflanzen smaragdgrün (emers blaugrün) und bei weiblichen orangefarben. Sie sind von kleinen transparenten, halbkugeligen Drüsen bedeckt. Sie sind kammförmig gefiedert mit 8 bis 30 Blattabschnitten. Generative Merkmale Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Blüten befinden sich nicht in abgesetzten Blütenständen, sondern in der Achsel von normalen Laubblättern. Die Pflanzenexemplare besitzen entweder nur weibliche oder nur männliche Blüten, zwittrige kommen nicht vor. Die Oberfläche der Früchte ist fein höckrig.
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Das Brasilianische Tausendblatt wird häufig als Aquarienpflanze und selten als Zierpflanze für Gartenteiche genutzt. Es ist seit spätestens 1869 in Kultur. In Deutschland gab es früher nur weibliche Pflanzen in Kultur; erst seit 1989 gibt es auch männliche.
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Beim Brasilianischen Tausendblatt handelt es sich um eine Wasserpflanze, einen Hydrophyten.
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cbd 2014 pathway:escape horticulture
etabliert
Heimisch
Brasilien
Eingeführt
Australien, Belgien, Bolivien, Botsuana, Kambodscha, Kanada (British Columbia), China, Taiwan, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Indien
Irland, Israel, Italien, Japan, Kenia, Lesotho, Luxemburg, Malaysia, Mexiko, Namibia, Nepal, Niederlande (The Netherlands), Neuseeland, Peru, Portugal (Portugal Continental), Südafrika, Spanien, Sri Lanka, Tansania, Thailand, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Sambia, Simbabwe, Montana, Nansei-shoto, New Jersey, New Mexico, New South Wales, New York, New Zealand North, North Carolina, Northern Provinces, Ohio, Oklahoma, Oregon, Palestine, Pennsylvania, Philippinen, Portugal, Queensland, Rhode I., Rumänien, South Carolina, Schweiz, Tasmania, Tennessee, Texas, Victoria, Virginia, Washington, West Virginia, Western Australia, Windward Is., Wisconsin, Bogotá, Alabama, Arizona, Arkansas, Österreich, Bangladesch, British Columbia, California, Canary Is., Cape Provinces, Connecticut, Delaware, Dänemark, District of Columbia, Dominikanische Republik, Florida, Free State, Georgia, Vereinigtes Königreich, Hawaii, Idaho, Illinois, Indiana, Jawa, Kansas, Kentucky, KwaZulu-Natal, Louisiana, Madagaskar, Madeira, Maryland, Massachusetts, Mexico Southwest, Minnesota, Mississippi, Missouri
Weitere
Kolumbien (Antioquia, Boyacá, Cundinamarca, Nariño), Dänemark, Norwegen, Spanien, Schweden, Vereinigte Staaten (Hawaii), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vietnam, Costa Rica, Nicaragua, Uruguay, Paraguay
Bolivien, Brazil Northeast, Brazil Southeast, Brazil South, Brazil West-Central, Guyana, Venezuela, Peru, Parque Nacional Natural Sumapaz, Chile Central, Chile North, Tona, Jardín Botánico de Bogotá, Chile South, Neotropical, Kolumbien, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Französisch-Guayana
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Brasilianischen Tausendblatts ist das zentrale Südamerika. Hier kommt es in Seen und Flüssen mit geringer Fließgeschwindigkeit vor. In Südwest-Frankreich, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Südost-Asien ist das Brasilianische Tausendblatt durch Einschleppung weiblicher Pflanzen verwildert. Im Vereinigten Königreich wurde daher der Verkauf des Brasilianischen Tausendblatts mit Wirkung ab April 2014 verboten. Auch in Deutschland gibt es einige verwilderte Bestände, unter anderem in Bayern und vor allem in Nordrhein-Westfalen. Die Art wurde beobachtet im Rhein, Main, Neckar, Lahn, seltener in Ems und Naab. Auch in Belgien, in den Niederlanden und in der Schweiz gibt es verwilderte Bestände. Das Brasilianische Tausendblatt ist 2016 in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische Union aufgenommen worden. Ähnliches gilt für die Schweiz, wo es aufgrund seines Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit bzw. Ökonomie in die „Schwarze Liste der invasiven Neophyten“ aufgenommen wurde.
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Südamerika (WGSRPD:8)