Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Faserschirm (Trinia)
Pflege
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Sortenvielfalt
Trinia glauca subsp. carniolica
Trinia glauca subsp. carniolica (A.Kern. ex Janch.) H.WolffTrinia glauca subsp. glaucaTrinia glauca subsp. pindica
Trinia glauca subsp. pindica HartvigTrinia glauca var. elatior (Gaudin) Briq., 1900Trinia glauca var. glaucaMarktplatz
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Belege
Apinella glauca (L.) Druce, Trinia bosniaca Beck, Trinia henningii W.D.J.Koch, Trinia jacquini Endl.
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Der Blaugrüne Faserschirm, auch als Scherbet, Erdfaserschirm und Kleiner Faserschirm bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Faserschirme (Trinia) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
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Vegetative Merkmale Der Blaugrüne Faserschirm wächst als zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 8 bis 50 Zentimeter. Er wurzelt bis 20 Zentimeter tief. Meist sterben die Pflanzen, wie für Zweijährige typisch, nach der ersten Samenreife. Auch die männlichen Pflanzen sterben im 2. Sommer ab; denn mit der Ausbildung des verzweigten Blütentriebes erschöpfen sich die im Vorjahr – als ganz unauffällige Rosettenpflanze – in der Pfahlwurzel angesammelten Reserven. Alle Pflanzenteile sind kahl. Der Stängel ist stark verzweigt, kantig und mehr oder weniger zickzackförmig hin- und hergebogen. Er ist am Grund von einem dichten Faserschopf aus den Gefäßbündelresten abgestorbener Laubblätter umgeben. Das Pflanzenexemplar ist vom Grund an ausladend verzweigt, sodass sie oft einen halbkugeligen Wuchs bildet. Die Laubblätter sind von graublau-grüner Farbe, die unteren sind zwei- bis dreifach fiederteilig. Die Fiederabschnitte letzter Ordnung sind bis 3 Zentimeter lang und bis etwa 1,5 Millimeter breit. Die grundständigen Blätter haben einen kurzen und breitscheidigen Blattstiel. Sie sind im Umriss lanzettlich-eiförmig. Die Stängelblätter sind den grundständigen Blättern ähnlich aber kürzer gestielt; die obersten sind bis auf stielförmige, etwa häutig aufgeblasene Blattscheiden mit wenigen Fiederzipfeln reduziert. Generative Merkmale Die Blütezeit liegt im April und Mai. Der Blaugrüne Faserschirm ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die männliche Pflanze ist dabei auffallend niedriger als die weibliche. Es wird ein doppeldoldiger Blütenstand gebildet. Die Hülle fehlt ebenso wie meistens auch die Hüllchen. Manchmal sind diese jedoch ein- bis dreiblättrig vorhanden. Die Döldchen der männlichen Pflanzenexemplare sind vielblütig, diejenigen der weiblichen Pflanzen vier- bis achtblütig. Die Dolden der weiblichen Pflanzen haben dickere bis 5 Zentimeter lange Strahlen. Die Strahlen der Döldchen sind sehr ungleich lang, die längsten erreichen 15 Millimeter Länge. Die Krone ist weißlich, etwa 0,3 Millimeter lang und zeigt auf dem Rücken einen grünen oder – bei den Blüten der weiblichen Pflanzen – rötlichen Mittelstreifen. Die Rippen der schwarz-braunen, etwa 3 Millimeter langen Teilfrucht sind stark hervorspringend und stumpf. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.
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Der Blaugrüne Faserschirm handelt es sich um einen Hemikryptophyten.
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Die Erstveröffentlichung unter dem Namen (Basionym) Pimpinella glauca erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 264. Die Neukombination zu Trinia glauca Dumort. wurde 1827 durch Barthélemy Charles Joseph Dumortier in Florula Belgica Seite 78 veröffentlicht. Je nach Autor gibt es wenige Unterarten: Trinia glauca Dumort. subsp. glauca (Syn.: Trinia vulgaris DC.): Sie kommt in Spanien, Andorra, Frankreich, Korsika, Italien, Großbritannien, Deutschland, in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Ukraine und in der Türkei vor. Trinia glauca subsp. carniolica (Janch.) H.Wolff: Sie kommt in Italien, in Slowenien, auf der Balkanhalbinsel und in Rumänien vor. Trinia glauca subsp. pindica Hartvig: Sie kommt nur in Griechenland und auf Inseln der Ägäis vor.
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