Pflanzenwissen · Art
Die Chinesische Feige, auch Lorbeer-Feige oder Indischer Lorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Ficus microcarpa var. hillii
Ficus microcarpa var. hillii (F.M.Bailey) Corner
Ficus microcarpa var. microcarpa
Ficus microcarpa var. saffordii
Ficus microcarpa var. saffordii (Merr.) Corner
Marktplatz
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Belege
Ficus aggregata Vahl, Ficus amblyphylla (Miq.) Miq., Ficus benjamina Thunb.
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Die Chinesische Feige, auch Lorbeer-Feige oder Indischer Lorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Diese Art ist in Nepal, im nördlichen Indien, in Bangladesch, Burma, südlichen China, von Malaysia bis zu den Salomonen und im nördlichen tropischen Australien beheimatet. Die Sorten dieser Art werden im gesamten Tropengürtel als Zierpflanze und Schattenspender an Straßen, in Parks und Gärten angepflanzt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Ficus microcarpa wächst als immergrüner Baum und erreicht meist Wuchshöhen von 15 bis 25 Metern mit Stammdurchmessern von bis zu 50 cm. Die Baumkrone ist ausladend breit. Die Borke ist dunkelgrau. Die Rinde der Zweige ist anfangs flaumig behaart, später glatt und mittel- bis dunkelbraun. Ältere Äste bilden häufig rostfarbene Luftwurzeln. Der Vegetationskegel ist stumpf. In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft. Die Chinesische Feige kann durch Stecklinge vermehrt werden. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der glatte Blattstiel ist 5 bis 10 mm lang. Die mehr oder weniger lederige, einfache Blattspreite ist schmal elliptisch und weist eine Länge von 4 bis 8 cm sowie eine Breite von 3 bis 4 cm auf. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün, wird aber dunkelbraun, wenn sie trocken ist. Der Hauptnerv durchläuft fast das ganze Blatt, mit je drei bis zehn Seitenadern, die vom Hauptnerv abzweigen. Der Blattrand ist glatt. Die lanzettlichen Nebenblätter sind etwa 0,8 cm lang. Generative Merkmale und Ökologie Ficus microcarpa ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Feigen sind achselständig und paarweise an beblätterten Zweigen oder unbeblätterten Ästen angeordnet. Die bei Reife gelben bis etwas rötlichen Feigen sind kugelig-eiförmig und erreichen einen Durchmesser von 6 bis 8 mm. Die Hüllblätter sind breit eiförmig. In jeder Feige (es ist der Blütenstand) befinden sich fertile männliche, weibliche und sterile Blüten (die sterilen heißen Gallblüten), die von wenigen kurzen Borsten umgeben sind. Die männlichen Blüten können kurz gestielt sein; sie besitzen drei spatel- bis eiförmige Kelchblätter und nur ein Staubblatt, dessen Staubfaden länger als der Staubbeutel ist. Die weiblichen Blüten sind sitzend (also ungestielt) und besitzen drei breit eiförmige Kelchblätter und einen mehr oder weniger seitlichen Griffel, der in einer kurzen, keulenförmigen Narbe endet. Die Gallblüten sind gestielt. Die Blütezeit liegt in der Regel zwischen Mai und Juni. Um reife Samen zu erhalten, müssen die Blüten durch die Feigenwespe (Agaonidae) Eupristina verticillata bestäubt werden. Diese Feigenwespe kann ihre Eier nur in die Früchte der Chinesischen Feige legen, und die Pflanze kann sich ohne die Anwesenheit dieses Insekts nicht generativ vermehren. Früchte, in die die Wespe ihre Eier ablegen kann, sind ganzjährig vorhanden. Die Schließfrucht ist eiförmig und reift zwischen August und Dezember. Die Samen sind kleiner als 1 mm. Sie haben die Fähigkeit, fast überall zu keimen, auch auf anderen Bäumen, auf Hausdächern oder in Betonspalten. Sie verbreiten sich dadurch, dass die Früchte durch Vögel, Nagetiere oder Fledermäuse gefressen und an einem anderen Ort ausgeschieden werden.
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Der Artname Ficus microcarpa wurde 1782 von Carl von Linné dem Jüngeren in Supplementum Plantarum, S. 442 erstveröffentlicht. Es gibt eine Vielzahl von Synonymen für Ficus microcarpa L. f.: Ficus amblyphylla (Miquel) Miquel, Ficus cairnsii Warburg, Ficus condaravia Buchanan-Hamilton, Ficus littoralis Blume, Ficus microcarpa var. crassifolia (W.C.Shieh) Liao, Ficus microcarpa var. fuyuensis J.C.Liao, Ficus microcarpa var. oluangpiensis J.C.Liao, Ficus microcarpa var. pusillifolia J.C.Liao, Ficus retusa var. crassifolia W.C.Shieh, Ficus retusiformis H.Léveillé, Ficus rubra Roth, Ficus nitida auct. non Blume, Urostigma amblyphyllum Miquel, Urostigma microcarpa (L. f.) Miquel. Ficus microcarpa gehört zur Untergattung Urostigma in der Gattung Ficus.
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Heimisch
Taiwan
Eingeführt
Anguilla, Aruba, Bermuda, Brasilien, Kolumbien (Bogotá, D.C.), Curaçao, Französisch-Polynesien, Irak, Israel, Italien, Marshallinseln (Kili Atoll), Mikronesien (Kosrae)
Montserrat, Neuseeland, Palau, Panama, Seychellen, Tonga, Türkei, Haiti, Leeward Is., Mauritius, Nicaragua, Ogasawara-shoto, Palestine, Peru, Puerto Rico, Réunion, Sicilia, Society Is., Algerien, Spanien, Ascension, Dominikanische Republik, East Aegean Is., El Salvador, Florida, Hawaii, Trinidad-Tobago, Tunesien, Venezuelan Antilles, Venezuela, California, Canary Is.
Vorkommen (Status unklar)
Kolumbien (Amazonas, Atlántico, La Guajira, Valle), Japan, Mikronesien, Türkei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Hawaii), West Himalaya, Parque Nacional Natural Yaigojé Apaporis, Global, Andaman Is., Assam, Bangladesch
Bismarck Archipelago, Borneo, Kambodscha, Caroline Is., China South-Central, China Southeast, Weihnachtsinsel, Kokosinseln, East Himalaya, Hainan, Indien, Jawa, Laccadive Is., Laos, Lesser Sunda Is., Malaya, Maluku, Marianas, Marshallinseln, Myanmar, Nansei-shoto, Nepal, Neukaledonien, New Guinea, Nicobar Is., Philippinen, Queensland, Salomonen, South China Sea, Sri Lanka, Sulawesi, Sumatera, Taiwan, Thailand, Vanuatu, Vietnam, Langkawi