Pflanzenwissen · Art
Der Hahnenfußähnliche Wassernabel, auch Großer Wassernabel, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wassernabel (Hydrocotyle) innerhalb der Familie der Araliengewächse (Araliaceae).
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Belege
Hedera natans Cirillo, Hedera natans Cyr., Hydrocotyle adoensis Hochst., Hydrocotyle americana Walter
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Der Hahnenfußähnliche Wassernabel, auch Großer Wassernabel, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wassernabel (Hydrocotyle) innerhalb der Familie der Araliengewächse (Araliaceae).
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Vegetative Merkmale Der Hahnenfußähnliche Wassernabel ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 35 Zentimetern erreicht. Seine Stängel sind kriechend oder im Wasser flutend; sie wurzeln an den Knoten. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 3 Millimeter dick und fleischig und bis zu 35 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist nierenförmig bis fast kreisrund und am Grunde – im Gegensatz zum Gewöhnlichen Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris) – mit einer tiefen Bucht versehen. Der Blattrand ist gekerbt bis gelappt. Generative Merkmale Die Blütezeit liegt zwischen August und Oktober. Der Blütenstandsschaft ist viel kürzer als die Blattstiele. Der einfache, doldige Blütenstand enthält fünf bis zehn Blüten. Die Frucht ist 2 Millimeter lang und 3 Millimeter breit, ihre Rippen treten nicht hervor. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.
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cbd 2014 pathway:natural dispersal
cbd 2014 pathway:corridor
cbd 2014 pathway: flucht
cbd 2014 pathway:release
etabliert
Heimisch
Brasilien, Kolumbien (Antioquia, Boyacá, Cauca, Cundinamarca, Quindío, Risaralda), Kuba (Archipiélago de Cuba), Parque Nacional Natural Chingaza, Parque Nacional Natural Sierra de la Macarena, Parque Nacional Natural Sumapaz, Parque Nacional Natural Los Katíos
Eingeführt
Angola, Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Kanada (British Columbia), Kolumbien, Frankreich, Georgien, Deutschland, Guatemala, Ungarn
Iran, Irland, Italien, Japan, Niederlande (The Netherlands), Peru, Spanien, Syrien, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Sambia, Sudan, Botsuana, Burundi, Eritrea, Äthiopien, Vereinigtes Königreich, Kenia, Madagaskar, Malawi, Minnesota, Palestine, Ruanda, Sardegna, Sicilia, Tansania, Transcaucasus, Trinidad-Tobago, Uganda, Western Australia, Jemen, Zaïre
Weitere
Kolumbien (Parque Nacional Natural Los Nevados), Kolumbien (Andina, Orinoquia), Dänemark, Norwegen, Spanien, Schweden, Jemen, Ecuador, Paraguay, Pennsylvania, Florida, Peru
Georgia, West Virginia, Guatemala, Illinois, Indiana, Chía, vereda Yerbabuena, Sede del Instituto Caro y Cuervo, Uruguay, South Carolina, Kansas, Kentucky, Venezuela, Louisiana, Afrotropical, Virginia, Maryland, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southwest, Texas, Mississippi, New Jersey, New York, Nicaragua, North Carolina, Ohio, No especificado, Global, Jardín Botánico de Bogotá, Neotropical, Nearctic, Alabama, Oklahoma, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Arizona, Arkansas, Oregon, Bolivien, Washington, Brazil Northeast, Brazil Southeast, Brazil South, Panama, Brazil West-Central, California, Chile Central, Chile South, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Delaware, District of Columbia
Das Verbreitungsgebiet des Hahnenfußähnliche Wassernabel liegt im tropischen Afrika, auf der Arabischen Halbinsel im Jemen und in Nord- und Südamerika. Er ist aber in Europa vielleicht einheimisch und kommt in Sizilien und Sardinien vor. In Mitteleuropa beginnt er sich auszubreiten. Der Hahnenfußähnliche Wassernabel wächst meist an Wassergräben und Flüssen. Die Art breitet sich am Wasserrand stiller und langsam fließender Gewässer aus, wo sie einheimische Wasserpflanzen verdrängen kann. Bei dichtem Bewuchs kommt es zudem zu Sauerstoffmangel. Der Hahnenfußähnliche Wassernabel ist 2016 in die „Liste der unerwünschten Spezies“ für die Europäische Union aufgenommen worden. In der Schweiz wurde er in die Schwarze Liste der invasiven Neophyten aufgenommen und der Freisetzungsverordnung unterstellt. In Großbritannien wurde im Frühjahr 2022 der südamerikanische Rüsselkäfer Listronotus elongatus ausgesetzt, um die Pflanze zu bekämpfen, ein Vorgehen, das als sehr problematisch angesehen wird.
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Nordamerika (WGSRPD:7)
Südamerika (WGSRPD:8)