Pflanzenwissen · Art
Die Indianer-Seidenpflanze, auch Curaçao-Seidenpflanze oder ungenau nur Seidenpflanze oder Seidenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidenpflanzen (Asclepias) in der Unterfamilie Asclepiadoideae inner…
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Die Indianer-Seidenpflanze, auch Curaçao-Seidenpflanze oder ungenau nur Seidenpflanze oder Seidenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidenpflanzen (Asclepias) in der Unterfamilie Asclepiadoideae innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse. Sie ist in den wärmeren Regionen als Zierpflanze fast weltweit verbreitet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Die Indianer-Seidenpflanze ist ein ein- bis wenigjähriger, aufrechter Halbstrauch, der Wuchshöhen von bis etwa 1 Metern erreicht. Es ist Milchsaft vorhanden. Die Zweige sind wenig oder unverzweigt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ kurz. Die einfache und kahle Blattspreite ist bei einer Länge von 8 bis 12 Zentimetern sowie einer Breite von 1 bis 2 Zentimetern lanzettlich. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die -unterseite bläulichgrün. Generative Merkmale Der endständige, doldige Blütenstand enthält fünf bis zehn Blüten. Die zwittrige Blüte ist bei einem Durchmesser Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf grünen Kelchblätter sind unscheinbar und nur an geschlossenen Blüten zu sehen. Die dunkelorangeroten Kronblätter sind weit zurückgeschlagen. Die Nebenkrone ist hellorangerot und kurz gestielt. Die einzelne oder paarige, spindelförmige Balgfrucht ist bis zu 10 Zentimeter lang. Die Samen tragen den für Seidenpflanzen typischen Haarschopf („Seide“).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Asclepias curassavica ist für die Raupen des Monarchfalters (Danaus plexippus), der sich inzwischen fast weltweit in wärmeren Regionen verbreitet hat, eine wichtige Nahrungspflanze. Vor allem in Parks, wo Asclepias curassavica als Zierpflanze angepflanzt wurde, ist der Monarchfalter recht häufig. Auch die Raupen anderer Falter wie Danaus chrysippus, Danaus gilippus oder der Weißen Baumnymphe (Idea leuconoe) ernähren sich von den Laubblättern und Zweigen von Asclepias curassavica.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Erstveröffentlichung von Asclepias curassavica erfolgte 1753 durch den schwedischen Botaniker Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum, Tomus I, S. 215. Ein Synonym für Asclepias curassavica L. ist Asclepias nivea var. curassavica (L.) Kuntze. Das Epitheton "curassavica" bedeutet von Curaçao.
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Heimisch
Brasilien, Kolumbien (Amazonas, Antioquia, Bolívar, Boyacá, Caldas, Cauca, Chocó, Cundinamarca, La Guajira, Huila, Magdalena, Meta, Nariño, Norte de Santander, Putumayo, Quindío, San Andrés, Providencia y Santa Catalina, Santander, Valle), Kolumbien, Parque Nacional Natural Las Orquídeas, Parque Nacional Natural Tayrona, Parque Nacional Natural Sierra de la Macarena, Parque Nacional Natural Tinigua, Parque Nacional Natural Los Katíos
Eingeführt
Algerien, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahamas, Brasilien, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Brunei Darussalam, Burkina Faso, Kambodscha, Chile (Rapa Nui - Easter Islands), China, Taiwan
Kongo-Kinshasa, Cookinseln, Zypern, El Salvador, Äquatorialguinea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guatemala, Guinea, Honduras, Indien, Iran, Italien, Japan, Kiribati, Laos, Malaysia, Marshallinseln (Ailuk Atoll), Mikronesien (Kosrae), Marokko, Mosambik, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Portugal (Madeira), Ruanda, Samoa, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Salomonen, Südafrika, Spanien, Sudan, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Trinidad und Tobago, Vanuatu, Wallis und Futuna, Galápagos Islands, Irak, Jawa, Kenia, Kriti, KwaZulu-Natal, Lesser Sunda Is., Line Is., Louisiana, Madeira, Malawi, Malaya, Marianas, Marquesas, Marshallinseln, Mauritius, Myanmar, Nansei-shoto, Nauru, Nepal, Neukaledonien, New South Wales, Nigeria, Northern Provinces, Paraguay, Queensland, Réunion, Senegal, Sierra Leone, Society Is., South Australia, Sri Lanka, Tansania, Tennessee, Texas, Tibet, Tuamotu, Tubuai Is., Uganda, Vietnam, Wallis-Futuna Is., West Himalaya, Western Australia, Zaïre, Simbabwe, Andaman Is., Angola, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Ascension, Assam, Bangladesch, Bermuda, Bismarck Archipelago, Borneo, Burkina, California, Canary Is., Cape Provinces, Cabo Verde, Caroline Is., Chagos Archipelago, Chile North, China South-Central, China Southeast, Komoren, Congo, East Aegean Is., East Himalaya, Florida, Gabun, Ghana, Gilbert Is., Griechenland, Gulf States, Gulf of Guinea Is., Hainan, Hawaii
Weitere
Chile (Tarapacá Region, Arica and Parinacota Region), Kolumbien (Boyacá; Santa maría), Kolumbien (Distrito de Conservación de Suelos Campoalegre), Griechenland, Mikronesien, Singapur, Slowakei, Vereinigte Staaten (Hawaii), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Trinidad-Tobago, Venezuela, Panama
Bahamas, Guatemala, Belize, Peru, Bolivien, Mexico Central, Brazil Northeast, Brazil North, Brazil Southeast, Brazil South, Brazil West-Central, Guyana, Mexico Gulf, Haiti, Mexico Northeast, Honduras, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Kaimaninseln, Jamaika, Mexico Southwest, Turks-Caicos Is., Kolumbien, Puerto Rico, Windward Is., Southwest Caribbean, Costa Rica, Kuba
Asclepias curassavica ist ursprünglich von Mexiko bis ins tropische Südamerika verbreitet. Sie wird als Zierpflanze nahezu weltweit verwendet und ist in vielen Regionen, zum Beispiel in Spanien und Marokko, verwildert.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle