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Der Große Algenfarn oder Farnähnliche Algenfarn ist eine Pflanzenart aus der Gattung Algenfarne innerhalb der Familie der Schwimmfarngewächse (Salviniaceae). Es handelt sich um eine Schwimmblattpflanze, die in der Neuen Welt beheimatet und in Mitteleuropa an manchen Standorten ein Neophyt ist.
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Der Große Algenfarn ist eine einjährige bis sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die zwischen 1 und 10 Zentimeter groß wird und häufig in kleinere 1 bis 2 Zentimeter große Stücke zerfällt. Die Blätter sind im Allgemeinen von blau-grüner Farbe und färben sich im Herbst rot-braun. Die Blättchen bestehen aus etwa 2 Millimeter langen, dachziegelartig übereinanderliegenden Lappen und sind wegen der aufsitzenden Papillen unbenetzbar. Die Blattoberlappen enden stumpf bis gerundet und haben die Größe von 1 bis 2,5 Millimetern; sie sind am Rand deutlich farblos. Ihre Sporangien (Sporenkapseln) sitzen an den Unterlappen der Seitenäste.
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Azolla filiculoides ist von Nordamerika sowie Mexiko über Zentral- und Südamerika bis Chile sowie Argentinien verbreitet. Der Große Algenfarn ist vielfach verschleppt und z. T. eingebürgert. In Deutschland kommt der Große Algenfarn am Oberrhein seit 1870 als Neophyt vor. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Der Große Algenfarn vermehrt sich rasant, überzieht die Oberfläche von südafrikanischen Gewässern mit einem dicken Teppich von Blättern. Als Folge werden wichtige Wasserwege unpassierbar, Bewässerungspumpen und Rohre verstopfen. Die absterbenden Pflanzenmassen entziehen dem Wasser Sauerstoff, Fäulnisgestank entsteht. Weidevieh verwechselt den Teppich mit Gras, verfängt sich darin und ertrinkt. Der Große Algenfarn gedeiht in Mitteleuropa in warmen, eutrophen bis sehr eutrophen, kalk- und nährstoffreichen Gewässern. In optimalen Azolla-Decken können sich nur wenige Wasserlinsen-Arten zum Beispiel die Kleine Wasserlinse (Lemna minor), die Zierliche Wasserlinse (Lemna minuta), auch die Vielwurzelige Teichlinse (Spirodela polyrhiza) halten und bilden die Kennarten der Assoziation Lemno-Spirodeletum. Azolla filiculoides ist auch eine Charakterart des Lemno minoris-Azolletum filiculoidis. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Am Oberrhein ist der Große Algenfarn teilweise das ganze Jahr über zu finden, er erträgt auch die ersten Fröste gut und baut durch seine vegetative Vermehrung teilweise riesige Schwimmdecken (bis zu 1 ha Größe) auf, so vor allem im Spätjahr. Diese Decken zeichnen sich an sonnigen Stellen durch eine rotbraune Farbe aus. Trotzdem scheint der Große Algenfarn sehr unbeständig zu sein. Sporangien werden überall sehr reichlich gebildet. Am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen ist der Große Algenfarn bereits „hoch-invasiv“. Die Pflanze befindet sich auf der Liste der gebietsfremden invasiven Pflanzen der Schweiz.
Azolla filiculoides subsp. cristata
Azolla filiculoides subsp. filiculoides
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Algenfarn · Grosser Algenfarn · Großer Algenfarn
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