Pflanzenwissen · Art
Julianes Berberitze, auch Großblättrige Berberitze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Berberitzen (Berberis) innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Berberis julianae var. oblongifolia Ahrendt, Berberis julianae var. patungensis Ahrendt,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Julianes Berberitze, auch Großblättrige Berberitze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Berberitzen (Berberis) innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Ihre Heimat liegt im mittleren China.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Julianes Berberitze ist ein mittelgroßer, aufrechter und sehr dichter, immergrüner Strauch, im Alter sind die Zweige bogig überhängend. Er erreicht Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter und ist oft breiter als hoch wachsend. Die Rinde der Zweige ist gefurcht und gelblich, im Alter grauer werdend, sehr kräftig. Julianes Berberitze besitzt bis zu 4 Zentimeter lange, steife dreifach Blattdornen. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und -spreite gegliedert. Die derb ledrigen, kahlen Blattspreiten sind bei einer Länge von bis zu 10 Zentimetern sowie einer Breite von bis zu 3 Zentimetern schmal-elliptisch bis eiförmig oder verkehrt-eiförmig mit spitzem und stachelspitzigem oberen Ende. Je Zentimeter ist der Blattrand drei- bis viermal stachelig gezähnt. Die Blattfläche ist dunkel-grün, unten blass-grün, im Austrieb kupferfarben. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die gestielten Blüten stehen in dichten Büscheln bis zu 25 zusammen. Die schwach duftenden und zwittrigen Blüten sind dreizählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind zwei Kreise mit je drei gelben Kelchblättern vorhanden, von denen die inneren drei größer und bis zu 7 Millimeter lang sind. Es sind zwei Kreise mit je drei gelben Kronblättern mit bis zu 6 Millimeter Länge vorhanden, mit jeweils zwei Nektarien an ihrer Basis. Die kurzen Staubblätter sind berührungsempfindlich, wie diejenigen der Gewöhnlichen Berberitze. Der längliche Fruchtknoten ist oberständig mit (fast) sitzender Narbe. Die bei Reife blau-schwarzen und „bereiften“ Beeren sind bei einer Länge von bis 8 Millimetern ellipsoid mit Griffelresten und enthalten ein bis zwei Samen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28+2B.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Berberis julianae wurde 1900 von Ernest Henry Wilson in Europa eingeführt, der von 1899 bis 1905 für Veitch and Sons in West- und Mittelchina Pflanzen sammelte. Die Erstbeschreibung erfolgte 1913 durch Camillo Karl Schneider in Plantae Wilsonianae. An Enumeration of the Woody Plants Collected in Western China for the Arnold Arboretum of Harvard University, Bd. 1, Nr. 3, S. 360. Das Artepitheton julianae ehrt die Frau von Camillo Karl Schneider, Juliane. Die Hybride zwischen Berberis julianae und Thunbergs Berberitze (Berberis thunbergii) wird als Berberis ×mentorensis L.M.Ames bezeichnet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd_2014_pathway:escape_horticulture
established
Eingeführt
Armenien, Belgien, Tschechien, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Portugal, Südafrika, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Czechoslovakia, Irland, Vereinigtes Königreich, Rumänien
New York, Alabama, Maryland
Weitere
Dänemark, Norwegen, Slowakei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), China South-Central, China North-Central, North America
Julianes Berberitze gedeiht in Höhenlagen von 1100 bis 2100 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan sowie Sichuan. Als Zierstrauch nach Europa eingeführt ist sie in Mitteleuropa in Wäldern und an Waldrändern öfters verwildert. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
temperate Asia (WGSRPD:3)
Eastern Europe
Eastern Asia