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Kurt Stüber [1] · Kurt Stüber [1] · CC BY-SA
Die Roggen-Trespe ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Trespen (Bromus) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
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Vegetative Merkmale Die Roggen-Trespe wächst als einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 80, selten bis zu 120 Zentimetern erreicht. Die aufrechten, steifen Halme sind glatt, kahl und sind mit fünf bis sieben behaarten Knoten gegliedert. Die wechselständig am Halm angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide und -spreite gegliedert. Die Blattscheide ist im Unterschied zur behaarten Blattspreite kahl. Das Blatthäutchen ist ein 1 bis 2 Millimeter langer zerschlitzter Saum. Die Blattspreite ist 10 bis 30 Zentimeter lang und 4 bis 10 Millimeter breit. Generative Merkmale Der anfangs aufrechte, ausgebreitete rispige Blütenstand ist 5 bis 20 Zentimeter lang und wird später nickend. Drei bis fünf, selten bis zu neun Seitenäste des Blütenstandes gehen in Büscheln von der Hauptachse ab. Die längeren Seitenäste sind bis zu 8 Zentimeter lang und enthalten ein bis vier Ährchen. Die mit einer Länge von 15 bis 25, selten bis 35 Millimetern auffällig großen und gelb-grünen Ährchen enthalten vier bis sieben, selten bis zu 14 Blütchen. Die untere Hüllspelze ist drei- bis fünfnervig und 4 bis 6 Millimeter lang; die obere ist fünf bis siebennervig und 5 bis 8 Millimeter lang. Die Deckspelzen sind siebennervig und 6,5 bis 9, selten bis zu 10 Millimeter lang. Sie sind zur Fruchtzeit eng eingerollt, sodass die Ränder sich berühren. Sie tragen am oberen Rand eine 4 bis 10 Millimeter lange Granne; selten sind sie unbegrannt. Die zweinervigen Vorspelzen sind so lang wie die Deckspelzen und auf den Kielen mit Wimpern besetzt. Die Staubbeutel sind 1 bis 2 Millimeter lang. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.
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Enttäuschende Roggen-Trespe · Roggentrespe · Roggen-Trespe
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Inserat erstellen →Bromus secalinus ist von Süd-, Mittel- und Osteuropa bis zum nordwestlichen Iran und von Sibirien bis ins nördliche China verbreitet. Sie kommt in Europa in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Irland und Nordmazedonien. Ihre Vorkommen gelten aber als nicht ursprünglich in der Schweiz, in Großbritannien, Island, Polen, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Die Roggen-Trespe gedeiht in Mitteleuropa auf nährstoffreichen und basenreichen, meist kalkarmen, sandigen oder reinen Lehmböden. Sie ist eine Charakterart des Verbands Aperion spicae-venti. In den Allgäuer Alpen steigt sie bis zu einer Höhenlage von höchstens 1100 Metern auf. In Graubünden erreicht sie bei Samaden 1850 Meter. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
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Die Erstveröffentlichung von Bromus secalinus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 76. Je nach Autor gibt es von Bromus secalinus L. nom cons. wenige Unterarten: Bromus secalinus subsp. billotii (F.W.Schultz) H.Scholz (Syn.: Bromus billotii F.W.Schultz): Sie kommt in Frankreich, Deutschland, Österreich und Italien vor und eingeschleppt auch in der Schweiz. Bromus secalinus subsp. infestus H.Scholz: Diese 2012 erstbeschriebene Unterart kommt in Mitteldeutschland vor. Bromus secalinus L. subsp. secalinus
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