Pflanzenwissen · Art
Die Strauß-Glockenblume ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Campanula thyrsoides subsp. carniolica
Campanula thyrsoides subsp. carniolica (Sünd.) PodlechCampanula thyrsoides subsp. thyrsoidesMarktplatz
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Belege
Campanula macrorhiza var. thyrsoides (L.) Vuk.
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Die Strauß-Glockenblume ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Glockenblumen (Campanula) innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae).
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In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: mindestens die generativen Merkmale sind nur marginal beschrieben Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Vegetative Merkmale Die Strauß-Glockenblume wächst als mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 50 Zentimetern, bei der Unterart Campanula thyrsoides subsp. carniolica bis zu 120 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind rau behaart. Der unverzweigte Stängel ist kantig und vor allem unten dicht beblättert. Die einfachen Laubblätter sind grundständig und am Stängel verteilt angeordnet. Die Grundblätter sind länglich-lanzettlich. Die Stängelblätter sind zungenförmig und sitzend. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die bis zu 200 Blüten befinden sich einzeln bis zu dritt in den oberen Blattachseln und bilden einen dichten kolbenförmigen ährigen Blütenstand. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden. Die fünf Kronblätter sind zu einer trichter- bis glockenförmigen Blütenkrone verwachsen. Die Blütenkronblätter sind blassgelb, außen behaart und 15 bis 25 Millimeter lang. Die aufrecht stehende Kapselfrucht ist behaart. Chromosomensatz Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 17; es liegt Diploidie vor und die Chromosomenzahl beträgt für beide Unterarten 2n = 34.
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Bei der Strauß-Glockenblume handelt es sich um einen Hemikryptophyten. Die Strauß-Glockenblume ist plurienn-hapaxanth, sie wächst länger als ein Jahr vegetativ, nach der einzigen generativen Lebensphase schließt ihren Individualzyklus mit der Samenbildung ab. Es wurde lange angenommen, dass es sich bei dieser Art um eine zweijährige Pflanze handelt. Sie besiedelt meist die »halbschürigen« Mähder der Kalkalpen, die nur alle zwei Jahre gemäht werden und dadurch ihrem zweijährigen Lebensrhythmus entgegenkommen. Bei weiteren Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Heranwachsen der Blattrosetten bis zur Blühreife an manchen Standorten nicht zwei, sondern 5 bis 10 Jahre dauert. Jede Kapselfrucht enthält etwa 120 bis 180 Samen. Bei einem Pflanzenexemplar mit 100 Blüten sind das bis zu 18.000 Samen, die durch den Wind ausgebreitet werden.
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Weitere
Österreich, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Yugoslavia
Die Strauß-Glockenblume hat ursprüngliche Vorkommen in Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro und Bulgarien. In Tschechien ist die Ursprünglichkeit zweifelhaft. Die Strauß-Glockenblume ist eine alttertiäre Art der südeuropäischen Gebirge. Diese kalkliebende Pflanze ist in den Alpen, Jura und Balkan verbreitet. Ihre Standorte auf offenem Boden sowie ihre ungleichmäßige Verbreitung lassen sie nicht als Reliktpflanze, sondern als Wanderpflanze erkennen. Standorte sind meist steinige Rasen, Felsbänder, Wegränder in sonniger Lage. Die Strauß-Glockenblume ist in den Alpen pflanzensoziologisch eine Charakterart des Caricetum ferrugineae. Sie ist in Höhenlagen von 1000 bis 2700 Metern anzutreffen. In den Allgäuer Alpen steigt sie am Rauheck-Gipfel in Bayern bis in eine Höhenlage von 2380 Meter auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt & al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+ (frisch), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2 (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).
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