Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Hornkräuter (Cerastium)
Pflege
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Sortenvielfalt
Cerastium fontanum subsp. grandiflorum
Cerastium fontanum subsp. grandiflorum (Buch.-Ham. ex D.Don) H.HaraCerastium fontanum subsp. lucorum
Cerastium fontanum subsp. membranaceum
Cerastium fontanum subsp. membranaceum (Edgew. & Hook.fil.) M.SharmaCerastium fontanum subsp. scoticum
Cerastium fontanum subsp. scoticum Jalas & P.D.SellCerastium fontanum subsp. vulgare
Cerastium fontanum var. angustifolium
Cerastium fontanum var. angustifolium (M.Mizush.) H.HaraMarktplatz
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Belege
Cerastium holosteoides f. glandulosum Möschl, Cerastium lucorum (Schur) Muschl.
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Das Quellen-Hornkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Hornkräuter (Cerastium) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es gibt mehrere Unterarten.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Erstbeschreibung von Cerastium fontanum erfolgte 1816 durch Johann Christian Gottlob Baumgarten in Enumeratio Stirpium Magno Transsilvaniae, Band 1, Seite 425. Von der Art Cerastium fontanum gibt es je nach Autor einige Unterarten (Auswahl): Quellen-Hornkraut (Cerastium fontanum Baumg. subsp. fontanum, Syn.: Cerastium caespitosum subsp. fontanum (Baumg.) Schinz & R.Keller, Cerastium vulgatum subsp. fontanum (Baumg.) Simonk., Cerastium lucorum Schur, Cerastium vulgatum subsp. macrocarpum Kotula, Cerastium lucorum subsp. macrocarpum (Kotula) M.Laínz, Cerastium caespitosum subsp. alpestre (Fr.) Lindm., Cerastium vulgatum subsp. alpinum (Mert. & W.D.J.Koch) Hartm., Cerastium longirostre Wich., Cerastium vulgatum subsp. macrocarpum Nyman, Cerastium macrocarpum Schur nom. illeg. non Cerastium macrocarpum Ledeb., Cerastium fontanum subsp. macrocarpum (Kotula) Jalas, Cerastium fontanum subsp. alpicum Gartner, Cerastium fontanum subsp. alpestre (Hegetschw.) Janch., Cerastium fontanum subsp. alpinum (Mert. & W.D.J.Koch) Janch.): Es kommt in den Alpen in Höhenlagen von 1400 bis 2500 Metern vor. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 144. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 1+ (unter-alpin, supra-subalpin und ober-subalpin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental). Großfrüchtiges Hornkraut (Cerastium fontanum subsp. lucorum (Schur) Soó, Syn.: Cerastium lucorum (Schur) Möschl, Syn.: Cerasium macrocarpum auct.): Es kommt an Bachufern, in halbschattigen Erlen-Auen- und Bruchwäldern vor. Es hat die Chromosomenzahl 2n = 144. In den Allgäuer Alpen steigt es in Bayern zwischen Spielmannsau und Sperrbachtobel bis zu einer Höhenlage von etwa 1200 Metern auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 4w (sehr feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental). Cerastium fontanum subsp. scoticum Jalas & P.D.Sell, Syn.: Cerastium triviale subsp. alpinum Mert. & W.D.J.Koch: Sie kommt nur im Vereinigten Königreich vor. Gewöhnliches Hornkraut (Cerastium fontanum subsp. vulgare (Hartm.) Greuter & Burdet, Syn.: Cerastium viscosum L., Cerastium vulgatum L., Cerastium vulgare Hartm., Cerastium triviale Link, Cerastium caespitosum Asch., Cerastium fontanum subsp. triviale (Spenn.) Jalas, Cerastium holosteoides Fr., Cerastium holosteoides var. vulgare (Hartm.) Hyl.): Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 126 oder 144. Es gedeiht vom Flachland bis ins Gebirge, meist an sonnigen bis halbschattigen, feuchten Standorten. In den Allgäuer Alpen steigt es in Gipfelnähe des Kastenkopfs in Bayern bis zu einer Höhenlage von etwa 2100 Metern auf. Das Gewöhnliche Hornkraut ist weltweit verbreitet. Man trifft es auf fetten (lehmigen) Wiesen, in lichten Wäldern, an Waldrändern und auf Brachflächen. In Mitteleuropa ist es eine Charakterart der Klasse Molinio-Arrhenatheretea, die vor allem in Arrhenatheretalia-Gesellschaften vorkommt. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental), Salztoleranz = 1 (tolerant). Entsprechend den ökologischen Zeigerwerte nach Ellenberg weist sie auf gleichmäßig mittelfeuchte, mäßig stickstoffreiche Böden hin. Sie ist in der Lage, leicht salzhaltige Böden mit einem Chloridgehalt von unter 0,1 % zu tolerieren. Das Gewöhnliche Hornkraut „verfolgt die Strategie“, sich als Pionierpflanze auf Brachflächen anzusiedeln.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Standort. Alpin, seltener subalpin. Eher feuchte, stickstoffreiche Böden. Fette W eiden, Lägerstellen.
terrestrisch
langlebig
mesotroph
grünland
kuschel
sitzen
Heimisch
Belgien (Flanders)
Eingeführt
Kanada, Chile, Ecuador, Falklandinseln, Französische Süd- und Antarktisgebiete (French Southern and Antarctic Lands Terres australes et antarctiques françaises (TAAF)), Südafrika, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, Bogotá, Macquarie Is., Tristan da Cunha, Inaccessible Island, Kolumbien (Boyacá, Caldas, Cauca, Cundinamarca, Risaralda, Tolima)
Parque Nacional Natural Chingaza, Parque Nacional Natural Sumapaz
Weitere
Dänemark, Jamaika, Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Alaska), Nepal, Ogasawara-shoto, Polen, Spanien, Schweden, Schweiz
Taiwan, Tibet, West Himalaya, Yugoslavia, Tasco, Cerinza, Österreich, Bulgarien, Corse, Czechoslovakia, East Himalaya, Finnland, Frankreich, Føroyar, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Grönland, Island, Italien, Japan, Korea, Marokko, Nansei-shoto