Pflanzenwissen · Art
Cerbera manghas ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cerbera innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
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Cerbera manghas ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cerbera innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie gedeiht ursprünglich an den Küsten und wird als Ziergehölz aber auch im Landesinneren verwendet.
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Vegetative Merkmale Cerbera manghas wächst als immergrüner Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von 8 bis zu 12 Metern. Die Borke ist grau-braun. Auf der Rinde der Zweige sind Blattnarben erkennbar. Cerbera manghas führt einen giftigen Milchsaft. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist 2,5 bis 6 (1,5 bis 6,2) Zentimeter lang. Die ledrige, zweifarbige, einfach Blattspreite ist bei einer Länge von meist 15 bis 25 (6 bis 37) Zentimetern sowie einer Breite von meist 4 bis 7 (2,3 bis 7,8) Zentimeter elliptisch-verkehrt-eiförmig mit keilförmiger Basis und spitzem bis mehr oder weniger lang zugespitztem oberen Ende und ganzrandig. Es sind auf jeder Seite der Mittelrippe 25 bis 32 Seitennerven und eine erhabene Netznervatur vorhanden. Generative Merkmale Der gedrungene Blütenstandsschaft ist 5 bis 21 Zentimeter lang. Der endständige Blütenstand enthält locker angeordnet meist weniger als 30 Blüten. Der Blütenstiel ist bei einer Länge von 1 bis 2 Zentimetern stielrund. Die süß duftenden, relativ großen, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf nur an ihrer Basis verwachsenen Kelchblätter sind bei einer Länge von 1,2 bis 2,5 Zentimetern lanzettlich bis lanzettlich-eiförmig. Die Blütenkrone ist bei einer Länge von 3 bis 4 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 2 bis 3,5 oder 4 bis 7 Zentimetern stieltellerförmig. Die Blütenkrone ist weiß mit rosafarbenen bis rotem Schlund. Die außen kahle, innen zottig behaarte Kronröhre ist 2,2 bis 3,5, manchmal bis zu 4 Zentimeter lang und etwas oberhalb der Staubblätter etwas geweitet, aber dann wieder verengt. Die fünf Kronlappen sind bei einer Länge von 1,5 bis 2,6 Zentimetern eiförmig bis verkehrt-eiförmig und sichelförmig. Die fünf im oberen Bereich der Kronröhre inserierten Staubblätter überragen die Blütenkrone nicht. Die Staubbeutel sind länglich. Es sind zwei freie Fruchtblätter mit je zwei Samenanlagen vorhanden. Der fadenförmige Griffel endet in zwei Griffelästen. Die einzeln stehenden, glatten Steinfrüchte mit zweiteiligem Perikarp sind bei einer Länge von meist 6 bis 7 (5 bis 8) Zentimetern sowie einem Durchmesser von 3,5 bis 4 oder 4 bis 6 Zentimetern eiförmig-kugelig, bei Reife rötlich und enthalten meist nur einen Samen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.
Pflege
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Sortenvielfalt
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Belege
Cerbera lactaria Buch.-Ham. ex D.Dietrich, Cerbera linnaei Montrouz., Cerbera manghas var. mugfordii (F.M.Bailey) Domin, Cerbera manghas var. samoensis Hochr.,
Nächster Schritt
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Heimisch
Taiwan
Eingeführt
Britisches Territorium im Indischen Ozean, Marshallinseln, Chagos Archipelago
Weitere
Bismarck Archipelago, Borneo, Kambodscha, Caroline Is., China Southeast, Weihnachtsinsel, Komoren, Fidschi, Gilbert Is., Hainan, Indien, Jawa
Laos, Lesser Sunda Is., Madagaskar, Malaya, Maluku, Marquesas, Marshallinseln, Mauritius, Myanmar, Nansei-shoto, Nauru, Neukaledonien, New Guinea, Nicobar Is., Northern Territory, Philippinen, Pitcairninseln, Queensland, Samoa, Santa Cruz Is., Seychellen, Society Is., Salomonen, South China Sea, Sri Lanka, Sulawesi, Sumatera, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Tuamotu, Tubuai Is., Vanuatu, Vietnam, Wallis-Futuna Is., Global, Andaman Is., Bangladesch
Das Verbreitungsgebiet von Cerbera manghas ist disjunkt. Es gibt Fundortangaben für Tansania, Madagaskar, Mauritius, die Andamanen, die Seychellen, die Komoren, Sri Lanka, Indien, Bangladesch, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam, das südöstliche bis südliche China, Taiwan, Hainan, Thailand, die Malaiische Halbinsel, Borneo, Neuguinea, Northern Territory, Queensland, Sulawesi, den Bismarck-Archipel, die Karolinen, die Weihnachtsinsel, Fidschi, die Gilbert-Inseln, Java, Sumatra, die Kleinen Sunda-Inseln, Maluku, die Marquesas, die Marshall-Inseln, Nansei-Inseln, Nauru, Neukaledonien, die Nikobaren, die Philippinen, die Pitcairn-Inseln, Samoa, die Santa-Cruz-Inseln, die Gesellschaftsinseln, die Salomonen, Tonga, Tuamotu, die Insel Tubuai, Vanuatu sowie Wallis und Futuna. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Cerbera manghas wächst an Küstenstandorten, oft in Mangrovenwäldern. Cerbera manghas wurde in Hawaii und anderen tropischen Ländern als Ziergehölz eingeführt.
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