Pflanzenwissen · Art
Der Kleinblättrige Gänsefuß, auch Kleinblatt-Gänsefuß, Falscher Streifen-Gänsefuß oder Kritischer Gestreifter Gänsefuß genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die in Mitt…
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Belege
Chenopodium album f. microphyllum (Boenn.) A.Winkl., Chenopodium album f. vollmannii (Murr) Vollm., Chenopodium album subsp. microphyllum (Boenn.) Sterner, Chenopodium album var. kovnense Zapal., Chenopodium album var. microphyllum Boenn.
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Der Kleinblättrige Gänsefuß, auch Kleinblatt-Gänsefuß, Falscher Streifen-Gänsefuß oder Kritischer Gestreifter Gänsefuß genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die in Mitteleuropa vorkommt.
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Vegetative Merkmale Der Kleinblättrige Gänsefuß ist eine einjährige krautige Pflanze. Er ähnelt dem Gestreiften Gänsefuß (Chenopodium strictum), ist aber zierlicher und besitzt schon am Grund des Stängels bogig aufsteigende Äste. Er wird meist nur 10 bis 40 Zentimeter hoch. Die wechselständigen Laubblätter sind meist klein, ihre Blattspreite ist deltoidisch-eiförmig. Der Blattrand ist scharf und fein gesägt. Die oberen Blätter sind oval-lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind 1 bis 4 Zentimeter lang. Die Stängel verfärben sich früh gelblich und später rötlich. Generative Merkmale Die Blütenknäuel sind graugrün; das Perigon ist dicht blasenhaarig. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36.
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Der Kleinblättrige Gänsefuß gehört innerhalb der Gattung der Gänsefüße zum Chenopodium strictum-Aggregat. Von manchen Autoren wird er nur als Synonym von Chenopodium strictum betrachtet. Gelegentlich wird er auch einem sehr weit gefassten Chenopodium album-Aggregat zugeordnet. Die Erstveröffentlichung von Chenopodium striatiforme erfolgte 1901 durch Josef Murr in Deutsche Botanische Monatsschrift Band 19, S. 50. Synonyme von Chenopodium striatiforme Murr sind Chenopodium album var. striatiforme (Murr) Murr, Chenopodium concatenatum subsp. striatiforme Murr, Chenopodium strictum subsp. striatiforme (Murr) Uotila sowie Chenopodium album subsp. microphyllum (Boenn.) Sterner und Chenopodium strictum subsp. microphyllum (Boenn.) P. M. Jørg. (nom. illeg.)
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Habitat. Seashores, fields and railway areas on sandy soil; tips, ports, mills and factories.
Heimisch
Schweden
Eingeführt
Belgien, Tschechien, Dänemark, Polen, Schweden, Norwegen, East European Russia, Finnland, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Bulgarien, Czechoslovakia
Weitere
Dänemark, Finnland, Norwegen, Slowakei, Ukraine, Griechenland, Turkey-in-Europe
Distribution. A ballast and grain alien, locally established in some coastal areas; nowadays rarely reported and possibly partly disappeared but, on the other hand, certainly much overlooked. - D Sjae Kobenhavn 1939, 1969, Brn Blykobbe 1929, Ronne 1865. N Ak Oslo 1882, 1906. S Oel and Gtl scattered (but in Gtl not seen since the 1950 ' s); elsewhere rare and + / - casual: Sk Malmoe 1922, Kristianstad 1921, 1925, Trolle-Ljungby 1985, Vaestra Karup 1950, Ahus several records 1921 - 90, Bl Augerum 1932, Karlskrona several records 1896 - 1944, Naettraby 1901, Kim Hoegsby 1961, Kalmar 1968, 1969, 1988, Vaestervik 1875, 1961, Oeg Norrkoeping 1892, Upl Jaerfaella 1915, Sollentuna 1925, Aelvkarleby 1894, Mpd Timra 1903. F casual in ports; VTurku 1895, £ / Helsinki 1878, 1922, EK Kotka 1964, KP Kokkola 1948, OP Oulu 1950. Chenopodium striatiforme SE and eastern C Europe; the Baltic Sea area.
Europe (WGSRPD:1)