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Der Kampferbaum, auch Kampferlorbeer und Zimtlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Er gehört zur selben Gattung wie verschiedene Baumarten, aus deren Rinde das Gewürz Zimt hergestellt wird.
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Erscheinungsbild, Rinde und Blatt Der Kampferbaum wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen bis zu 30 m oder höher und Brusthöhendurchmesser (BHD) von etwa 3 m erreicht. Er kann aber Durchmesser von über 7 m erreichen und mehr als 1.500 Jahre alt werden. Der Stamm verzweigt sich schon in geringer Höhe stark und teils knorrig, er besitzt eine dichte, ausladende und breite Krone. Alle Pflanzenteile riechen stark nach Campher und enthalten auch mehr oder weniger viel Campher. Die im Alter raue, längsrissige, gräulich-braune, aromatische Borke blättert in unregelmäßigen Stücken ab. Die Rinde der stielrunden Zweige ist bräunlich und kahl. Die breit eiförmigen Endknospen besitzen breit ovale bis fast kreisförmige Schuppen. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten, dünnen und glänzenden, leicht ledrigen, wachsigen Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der kahle, schlanke Blattstiel ist 2–4 cm lang. Die Spreite ist mit einer Länge von 6–12 cm und einer Breite von 2,5–5,5 cm eiförmig bis elliptisch und rundspitzig, spitz bis zugespitzt oder bespitzt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün bis gelb-grün und glänzend, die Unterseite ist mattgrün. Beide Blattflächen sind kahl oder die Unterseite ist spärlich flaumig behaart solange sie jung ist. Der Blattrand ist ganz und teils leicht gewellt und oft knorpelrandig. Die hellere Nervatur ist dreizählig und es können Domatien vorhanden sein. Wenn die Blätter zerrieben werden duften sie stark nach Campher. Der Kampherbaum ist ein relativ schnell wachsender und langlebiger Baum. In seiner natürlichen Heimat Südchina erreicht der Baum unter optimalen Bedingungen in fünf Jahren eine Höhe von 5 m und einen Stammdurchmesser von 12 cm. Nach 25 Jahren wird eine Mittelhöhe von 15 m erreicht. Blütenstand und Blüte Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Achselständig auf einem 2,5–4,5 cm Blütenstandsschaft steht ein 7–10 cm großer rispiger Blütenstand. Blütenstandsschaft und -achse sind kahl oder grau bis gelb-braun flaumig behaart, besonders an den Knoten. Die kahlen Blütenstiele sind 1–2 mm lang. Die zwittrigen und duftenden Blüten mit einfacher Blütenhülle sind etwa 3 mm groß. Die sechs, grün-weißen oder gelblichen Perigonblätter in zwei Kreisen sind außen kahl oder flaumig behaart und innen dicht flaumig behaart. Sie sind mit einer Länge von etwa 2–3 mm elliptisch und abgerundet bis rundspitzig. Es sind in drei Kreisen neun 2 mm lange fertile Staubblätter mit flaumig behaarten Staubfäden vorhanden; die inneren drei besitzen unten und seitlich zwei Drüsen, sowie in einem vierten, innersten Kreis sind meistens drei kleine Staminodien vorhanden. Der mit 1 mm Länge eiförmige, (halb)oberständige Fruchtknoten ist kahl. Der Griffel besitzt eine Länge von etwa 1 mm, die kopfige Narbe ist dreieckig. Die Blütenformel ist: *P3+3 A3+3+3+3St G 1 _ {\displaystyle _{\underline {1}}} . Kampferbaum Ausschnitt eines Blütenstandes mit Blüte im Detail Fruchtstand Frucht Die purpurfarbene bis fast schwarze, glänzende und fleischige Steinfrucht ist mit einem Durchmesser von 7–10 mm rundlich. Der vergrößerte Fruchtbecher umhüllt basal die Frucht napfartig; dieser besitzt eine Länge von etwa 5 mm und hat an der Basis einen Durchmesser von etwa 1 mm und im gestutzten oberen Bereich einen Durchmesser von etwa 4 mm. Die Früchte reifen zwischen August und November. Die rundlichen, 5–6 mm großen Steinkerne (Samen) haben nur eine kurze Lebensfähigkeit von fünf bis sechs Wochen. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.
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