Pflanzenwissen · Art
Die Lack-Zistrose ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Zistrosen (Cistus) in der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae).
Die Lack-Zistrose ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Zistrosen (Cistus) in der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Cistus ladanifer subsp. mauritianus
Cistus ladanifer subsp. mauritianus Pau & SennenCistus ladanifer subsp. sulcatus
Cistus ladanifer subsp. sulcatus (Demoly) P.Monts.Cistus ladanifer var. africanus Pau, 1951Cistus ladanifer var. ladaniferMarktplatz
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Belege
Cistus ladanifer subsp. subcatus (Dunal) P.Monts., Cistus ladanifer var. genuinus Daveau, Cistus ladaniferus L.
Nächster Schritt
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Vegetative Merkmale Die Lack-Zistrose wächst als sparrig-verzweigter Strauch oder Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen bis über 250 Zentimeter. Sie riecht harzig-aromatisch und ist stark drüsig-klebrig. Die gegenständig angeordneten und ledrigen Laubblätter sind nahezu sitzend. Die einfache und ganzrandige, stumpfe bis spitze Blattspreite ist bei einer Länge bis zu 6–12 Zentimetern sowie einer Breite von bis etwa 1,5–2,5 Zentimetern schmal eilanzettlich bis lanzettlich oder verkehrt-eilanzettlich. Der Blattrand ist öfter leicht umgebogen. Die Blätter sind von der Basis an bis auf ein Drittel ihrer Länge 3-nervig. Die Blattunterseite ist dicht weißfilzig behaart und die -oberseite ist meist kahl, dunkelgrün sowie glänzend. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die recht großen Blüten erscheinen einzeln. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 7 bis 10 Zentimetern radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die drei schuppigen Kelchblätter sind am Rand bewimpert und drüsig-klebrig. Die fünf bis 3–5 Zentimeter langen, knittrigen Kronblätter sind weiß und an ihrer Basis ist oft jeweils ein gelber oder dunkelpurpurfarbener Fleck vorhanden. Es sind viele Staubblätter vorhanden. Die Griffel des behaarten Fruchtknotens sind sehr kurz, die kopfige Narbe ist groß. Die Blütezeit geht von April bis Juni. Die kugelförmige und behaarte, vielsamige Kapselfrucht mit beständigem Kelch ist sechs- bis zehnfächrig. Die vielen kantigen Samen sind hart und etwa 1 Millimeter groß. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.
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Die Lack-Zistrose ist seit 1656 in Kultur. Sie wird für die Herstellung von Ladanum (gelegentlich auch Laudanum genannt) verwendet.
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Die Erstveröffentlichung von Cistus ladanifer erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 523. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Das Artepitheton ladanifer deutet darauf hin, dass auch diese Art das Harz Ladanum produziert. Sie gehört zur Untergattung Leucocistus bzw. zur Klade der weiß- bis rosa-blühenden Zistrosen. Je nach Autor gibt es etwa drei Unterarten: Cistus ladanifer L. subsp. ladanifer (Syn.: Cistus ladanifer L. var. ladanifer): Sie kommt in Portugal, Spanien und Südfrankreich vor. Auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria sowie Teneriffa ist sie ein Neophyt. Cistus ladanifer subsp. mauritianus Pau & Sennen (Syn.: Cistus ladanifer subsp. africanus Dans.): Sie kommt in Marokko, Algerien und im südspanischen Andalusien vor. Cistus ladanifer subsp. sulcatus (Demoly) P.Monts. (Syn.: Cistus palhinhae Ingram, Cistus ladanifer var. sulcatus Demoly): Dieser Endemit kommt nur im südwestlichen Portugal vor.
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Eingeführt
Zypern, Italien, Portugal (Porto Santo island), Südafrika, California, Canary Is., Madeira, New Zealand South
Weitere
Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Frankreich, Portugal, Algerien, Marokko, Spanien
Die Lack-Zistrose ist im westlichen Mittelmeerraum auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und Nordwestafrika verbreitet. Auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria sowie Teneriffa ist Cistus ladanifer subsp. ladanifer ein Neophyt. Standorte sind meist Macchien, lichte offene Wälder auf kalkfreien, sauren Böden.
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