Pflanzenwissen · Art
Mandarine bezeichnet sowohl eine Zitruspflanze aus der Familie der Rautengewächse als auch die orangenfarbene Frucht derselben.
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Belege
Citrus daoxianensis S.W.He & G.F.Liu, Citrus depressa var. vangasay (Bojer) H.Perrier, 1950,
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Mandarine bezeichnet sowohl eine Zitruspflanze aus der Familie der Rautengewächse als auch die orangenfarbene Frucht derselben.
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Mandarinen sind die variabelste und größte Gruppe der Zitruspflanzen, was Fruchtform, Größe, Geschmack der Frucht und Habitus der Pflanzen betrifft. Sie sind in der Regel kleine, immergrüne Bäume. Die Zweige sind mit nur wenigen, kleinen Dornen besetzt. Die Blätter sind lanzettlich, auf beiden Seiten spitz zulaufend. Der Blattstiel ist nur undeutlich von der Blattspreite abgesetzt, die Flügel am Blattstiel sind nur als schmale Linie erkennbar. Die Blattränder sind undeutlich gekerbt. Die Blüten stehen einzeln oder in wenigblütigen Blütenständen in den Blattachseln. Die Kelchblätter sind verwachsen, die fünf weißen Blütenblätter frei. Die 20 bis 25 Staubblätter sind in mehreren Gruppen miteinander verwachsen. Der Griffel ist lang und schmal. Die Früchte (Hesperidien) der Mandarine sind wesentlich kleiner als Orangen, sie schmecken weniger sauer als die Orange und weisen ein unverwechselbares intensives, komplexes Aroma auf. Ihre Haut lässt sich im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchten leichter abschälen, und sie lässt sich auch besonders leicht in von außen trockene Segmente zerteilen, wodurch man sie gut mit den Fingern schälen und essen kann. Jede Frucht besteht aus in der Regel neun Segmenten, die mit orangefarbenen Saftschläuchen gefüllt sind. Jedes Segment ist von einem dünnen Häutchen (Endokarp) umgeben, die ganze Frucht von einer zweigeteilten Schale. Die innere Schicht der Schale ist weiß (Mesokarp, Albedo), die äußere grün bis orange (Exokarp, Flavedo). Die weiße Schicht ist bei der Reife auf ein Netz aus Fasern reduziert, darauf bezieht sich der wissenschaftliche Name „reticulata“ = netzartig. Die Samen sind oval, an einem Ende rund, am anderen zugespitzt. Im Innern sind sie grün. Ein großer Teil der Samen ist polyembryonisch. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, selten 36. Unterschiede zur Clementine: hat Kerne Anzahl Segmente i. d. R. neun (Clementine: 8–12) dünnere Schale, dadurch kürzere Haltbarkeit aromatischer, nicht so süß mehr Kalium, weniger Vitamin C, mehr Kalorien
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Lebensmittel Geerntet werden Mandarinen überwiegend im Herbst und gelangen meist in den Monaten Oktober bis Januar in den Obstläden und -abteilungen in den Verkauf. Ganzjährig erhält man geschälte und gezuckerte Mandarinenwaben als Dosenware. Die Schale wird dabei nicht von Hand oder maschinell entfernt, sondern in einem Bad aus verdünnter Salzsäure abgeätzt. Dieses einstündige Verfahren ist unbedenklich, da es den Verdauungsvorgang des menschlichen Magens nachahmt, in dem ebenfalls Salzsäure enthalten ist. In einem weiteren Bad in Natronlauge löst sich die Haut der einzelnen Mandarinenspalten. Danach werden sie mit Wasser abgespült und zusammen mit einer Zuckerlösung, die denselben Zuckergehalt wie die Mandarinen hat, in Dosen abgefüllt. Extrakte von Mandarinen werden sehr häufig in Erfrischungsgetränken benutzt. In Saftbars und in Supermärkten wird auch reiner Mandarinensaft angeboten. Ätherisches Mandarinenöl Mandarinenöl wird durch Kaltpressung der Schalen gewonnen. Zur Gewinnung eines Milliliters werden die Schalen von 2 bis 3 kg Früchten benötigt. Man unterscheidet das grüne und das rote Mandarinenöl, die jeweils eine eigene Duftcharakteristik aufweisen. Das herbere grüne Mandarinenöl wird aus den noch unreifen, das süßlichere rote Mandarinenöl aus den reifen Früchten gewonnen. Beide bestehen aus ca. 85–95 % Monoterpenen, Monoterpenolen, Aldehyden und Estern. Da die Öldrüsen der Mandarine in der Schale sitzen, sind sie im konventionellen Anbau Pestiziden und Fungiziden ausgesetzt, die bei der Pressung in das Öl gelangen können.
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Eingeführt
Belgien, Brasilien, Burkina Faso, Kolumbien (Bogotá, D.C.), Frankreich, Guinea, Laos, Madagaskar, Niederlande (The Netherlands), Neuseeland, Peru, Ruanda
Seychellen, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Galápagos Islands
Weitere
Brasilien, Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Pradera, Cuenca:Bolo), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Riofrío, Cuenca:Riofrío), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Tuluá, Cuenca:Tuluá), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Yotoco, Cuenca:Yotoco), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Yumbo, Cuenca:Yumbo), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipios:Bolivar, Trujillo, Cuenca:Calamar), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipios:Cartago, Alcalá, Cuenca:La Vieja), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipios:Guacarí, Ginebra, El Cerrito, Cuenca:Guachal), Kolumbien (Putumayo, municipio de Mocoa, Vereda San Carlos, Centro Experimental Amazónico CEA, Corpoamazonia.), Kolumbien (Amazonas, Antioquia, Boyacá, Cundinamarca, Meta, Putumayo, Quindío, Risaralda, Tolima, Valle), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Bolivar, Cuenca:Garrapatas)
Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Bolivar, Cuenca:Pescador), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Buga, Cuenca:Guadalajara), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Bugalagrande, Cuenca:Bugalagrande), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Cali, Cuenca:Cali), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Cali, Cuenca:Pance), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Calima, Cuenca:Calima), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Dagua, Cuenca:Dagua), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:El Cerrito, Cuenca:Amaime), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Florida, Cuenca:Frayle), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Jamundí, Cuenca:Jamundí), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:La Cumbre, Cuenca:Bitaco), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:La Victoria, Cuenca:La Paila), Kolumbien (Departamento: Valle del Cauca, Municipio:Palmira, Cuenca:Nima), Komoren, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Caño Cuduyarí, departamento de Vaupés (Amazonia Colombiana), Floridablanca, Departamento de Quindío, municipio de Córdoba, Jardín Botánico de Bogotá