Pflanzenwissen · Art
Der Feld-Steinquendel, auch Gemeiner Steinquendel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Steinquendel (Acinos) bzw.
Der Feld-Steinquendel, auch Gemeiner Steinquendel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Steinquendel (Acinos) bzw. der Gattung Clinopodium innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
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Pflege
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Belege
Acinos acinos (L.) Huth, Acinos acinos (Lam.) Dandy, Acinos acuminatus Friv.,
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Der Feld-Steinquendel ist ein Therophyt oder ein Hemikryptophyt. Eine vegetative Vermehrung erfolgt durch oberirdische Ausläufer. Die Bestäubung erfolgt durch Honigbienen, Hummelschweber und Tagfalter. Der Fruchtkelch (mit der Frucht = Diaspore) ist geschlossen und fällt ab; im trockenen Zustand hat er innen eine Luftblase und ist schwer benetzbar. Die Ausbreitung der Diaspore erfolgt als Regenschwemmling bzw. durch Ameisen.
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Heimisch
Belgien
Eingeführt
Kanada (British Columbia), Kasachstan, Magadan, New Zealand South, New York, Primorye, Vermont, Wisconsin
Weitere
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), East European Russia, Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Iran
Irland, Italien, Krasnoyarsk, Krym, Marokko, Niederlande, North Caucasus, North European Russi, Northwest European R, Polen, Rumänien, Sardegna, Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, West Siberia, Yugoslavia, Albanien, Altay, Österreich, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, East Aegean Is.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Feld-Steinquendels umfasst Europa, das westliche Sibirien, Kleinasien und den Kaukasusraum und den Iran. Der Feld-Steinquendel ist beispielsweise in Nordwestafrika und in Nordamerika ein Neophyt. In Europa war er ursprünglich im Mittelmeerraum verbreitet, mittlerweile ist er nordwärts bis Skandinavien eingebürgert. In Mitteleuropa ist er im Tiefland östlich der Elbe selten; in den Mittelgebirgen mit kalkhaltigem oder basischem Gestein tritt er zerstreut auf, ebenso in den warmen Tälern der Alpen; er steigt bis zur Laubwaldgrenze auf. Der Feld-Steinquendel wächst auf Magerrasen, an Wegrändern und auf Schutt. Er besiedelt lückige Trockenrasen, Mauern, lückige Stellen an Wegen, er geht aber auch auf Felsen, Dünen und Dämme. Der Feld-Steinquendel gedeiht am besten auf kalkhaltigen, humusarmen, lockeren und oft sandig-grusigen Böden in sommerwarmen Lagen. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Klasse Sedo-Scleranthetea, kommt aber auch in lückigen Pflanzengesellschaften der Klasse Festuco-Brometea vor. Er steigt im Engadin bei Ardez bis etwa 1600 Meter, in der Südschweiz bis etwa 1800 Meter Meereshöhe auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1 (sehr trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 1 (sehr nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
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