Pflanzenwissen · Art
Die Hiobsträne, auch Hiobstränengras, sowie Chinesische Perlgerste, in Japan Hato Mugi, ist eine hochwüchsige tropische Getreidepflanze aus der Familie der Süßgräser, die in Ostasien und auf der Malaiischen Halbinsel…
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Coix lacryma-jobi var. ma-yuen
Coix lacryma-jobi var. ma-yuen (Rom.Caill.) StapfCoix lacryma-jobi var. puellarum
Coix lacryma-jobi var. puellarum (Balansa) E.G.Camus & A.CamusCoix lacryma-jobi var. stenocarpa
Coix lacryma-jobi var. stenocarpa Oliv.Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Coix agrestis var. maxima (Makino) Nakai, Coix exaltata Jacq. ex Spreng., Coix lachryma L., Coix lacryma L.
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Die Hiobsträne, auch Hiobstränengras, sowie Chinesische Perlgerste, in Japan Hato Mugi, ist eine hochwüchsige tropische Getreidepflanze aus der Familie der Süßgräser, die in Ostasien und auf der Malaiischen Halbinsel beheimatet ist, aber auch in anderen Gebieten wie den südlichen USA und den Tropen Süd- und Mittelamerikas kultiviert wird. Die Art kommt verwildert und eingebürgert in entsprechenden Klimaten fast weltweit, so auch im europäischen Mittelmeerraum, vor. Sie wird auch als Zierpflanze verwendet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Hiobsträne ist eine einjährige Pflanze. Die festen Halme stehen aufrecht, sind 1–3 m hoch, verzweigt und weisen mehr als zehn Nodien auf. Die wechselständigen Stängelblätter besitzen glatte Blattscheiden, die kürzer als die Internodien sind. Die meist glatten bis leicht schuppigen, spitz zulaufenden, linealisch-lanzettlichen Blattspreiten sind 10–50(100) cm lang und 1,5–7 cm breit, die Mittelrippe ist verdickt, der Blattgrund abgerundet oder annähernd herzförmig, die Ränder rau, das Blatthäutchen (Ligula) ist 0,6–1,2 mm lang. Die gestielten Blütenstände der Art sitzen büschelförmig zu mehreren gehäuft oder einzeln in den oberen Blattachseln. Jeder (zusammengesetzte) Blütenstand ist getrenntgeschlechtlich, im unteren, ährigen Teil weiblich und im oberen, traubigen männlich. Das bedeutet, dass die Hiobsträne einhäusig monözisch ist. Dabei umhüllt die Blattscheide des Deckblatts des Blütenstands die unteren, sitzenden weiblichen Ährchen vollständig, während die nicht ausdauernden, meist kurz gestielten männlichen aus einer Öffnung an der Spitze daraus hervorragen. Der weibliche Teil besteht nur aus einem sitzenden Ährchen (eigentlich drei aber zwei sind zu kleinen Stielchen reduziert) mit einer fertilen Blüte und einer reduzierten. Der Fruchtknoten trägt zwei lange, fedrige Narbenäste die durch die obere Öffnung herausragen, es können Staminodien vorkommen. Die männlichen, bis zweiblütigen Ährchen sitzen paarweise; weil es eines reduziert ist, nur meist die endständigen zu dritt, zusammen in einer bis etwa 4–5 cm langen Traube. Diese Ährchen sind elliptisch bis eiförmig und 6–9 mm lang. Die Hüllspelze ist vielnervig, die untere Hüllspelze ist gekielt und geflügelt, wobei die bewimperten Flügel 0,4–0,8 mm breit sind. Und die männlichen Blüten besitzen 3 Staubblätter, die Staubbeutel sind 4–5 mm lang. Es können auch reduzierte Pistillode vorkommen. Zur Fruchtreife bleibt die Karyopse (Körnerfrucht) eingeschlossen von dem schlauchartigen Deckblatt und bildet mit diesem zusammen eine Scheinfrucht aus. Der Schlauch ist weißlich, bläulich oder grau-braun, gräulich bis schwärzlich gefärbt, er verhärtet sich bei der Wildform zur Fruchtreife. Die perlenartig wirkenden Scheinfrüchte sind die für die Art namensgebenden Tränen. Der Schlauch (Utriculus) ist eiförmig bis zylindrisch oder rundlich, gewöhnlich ledrig, glänzend, 7–11 mm lang und 6–10 mm breit, manchmal besitzt er einen endständigen Schnabel. Die durch den Schlauch eingehüllten weiblichen Blüten und Früchte sind kennzeichnend für die Gattung Coix. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20, seltener 30.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Kultivierung der Art als Getreide soll vor etwa 3000 bis 4000 Jahren erfolgt sein, die Geschichte des Anbaus ist aber schlecht dokumentiert. Die Art ist wirtschaftlich ohne große Bedeutung, sie wird in den Anbaustatistiken der FAO (FAOSTAT) nicht gesondert aufgeführt, sie wird mit einigen anderen Arten in der Sammelkategorie der „small millets“ gelistet. Angebaut werden nur die Varietäten und Sorten mit weichen, dünnschaligen Scheinfrüchten, die botanisch zur var.ma-yuen zusammengefasst werden. Das Mehl enthält kein Gluten und kann daher nicht zum Backen von Brot verwendet werden. Für das ganze Korn wird angegeben: Energiegehalt pro 100 Gramm 1394 kJ, Protein 10,4 g, Fett 5,3 g, Kohlenhydrate 66,5 g, Fasergehalt 10,5 g. Die Tausendkornmasse ist 80 bis 90 Gramm. Ausgesät werden etwa 7 bis 15 Kilogramm pro Hektar zum Beginn der Regenzeit. Die Ernte kann nach vier bis sechs Monaten durchgeführt werden, es können dann 2 bis 4 Tonnen Korn pro Hektar (entspelzte Körner) geerntet werden. Beim Anbau als Viehfutter sind mehrere Ernten möglich. Die Art benötigt nur geringe Pflege, aber im Jugendstadium recht viel Wasser. Das Korn wird in der Sonne getrocknet, es ist nur begrenzt haltbar. Der Anbau ist rückläufig, da Mais und Reis höhere Hektarerträge liefern, günstig ist aber der geringere Aufwand beim Anbau und die geringere Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Die Scheinfrüchte werden als Perlen in Ketten und Rosenkränzen verwendet, die Pflanze als Futtergras. Die Samen können wie Getreide gekocht gegessen werden, sie entsprechen in der Verwendung dem Reis. Sie werden auch zu Drinks, Likör und Essig verarbeitet, ferner werden die Samen zu medizinischen Zwecken genutzt. Chinesische Hiobstränensamen dürfen in der EU nur als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden. Für jede andere Verwendung ist es als ein neuartiges Lebensmittel ohne Genehmigung nicht zulässig.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Man kann vier Varietäten unterscheiden: Coix lacryma-jobi var. lacryma-jobi: Sie kommt vom indischen Subkontinent bis Taiwan und der Halbinsel Malaysia vor. Coix lacryma-jobi var. ma-yuen (Rom.Caill.) Stapf: Sie kommt vom südlichen China bis zur Halbinsel Malaysia und den Philippinen vor. Coix lacryma-jobi var. puellarum (Balansa) A.Camus: Sie kommt von Assam bis Yunnan und Indochina vor. Coix lacryma-jobi var. stenocarpa Oliv.: Sie kommt vom östlichen Himalaja bis Indochina vor.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd_2014_pathway:escape_horticulture
Annual herb
casual
Eingeführt
Amerikanisch-Samoa, Angola, Australien, Österreich, Belgien, Bolivien, Brasilien, Taiwan, Kolumbien, Kongo-Kinshasa (the Democratic Republic of the Congo), Cookinseln, Costa Rica
Kuba, Dänemark, Ecuador, Fidschi, Frankreich, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Georgien, Guatemala, Guinea (Base-Guinée), Guyana, Honduras, Italien, Japan, Südkorea (Jeju Island), Madagaskar, Mexiko, Montserrat, Niederlande (The Netherlands), Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Samoa, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Salomonen, Südafrika, Suriname, Türkei, Vereinigtes Königreich (Pitcairn Islands), Vanuatu, Venezuela, Galápagos Islands, Nigeria, North Caucasus, Northern Provinces, Ohio, Pakistan, Palestine, Panama, Paraguay, Pennsylvania, Peru, Pitcairninseln, Puerto Rico, Rodrigues, Réunion, Santa Cruz Is., Saudi-Arabien, Senegal, Sicilia, Sierra Leone, Society Is., Spanien, St.Helena, Sulawesi, Sumatera, Tansania, Tennessee, Togo, Tonga, Transcaucasus, Trinidad-Tobago, Tuamotu, Tubuai Is., Turkey-in-Europe, Uganda, Windward Is., Xinjiang, Zaïre, Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Mexico Central, Algerien, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Benin, Bismarck Archipelago, Brazil Northeast, Brazil North, Brazil Southeast, Brazil South, Brazil West-Central, Burundi, Kamerun, Canary Is., Cape Provinces, Cabo Verde, Caroline Is., Central African Repu, China North-Central, Komoren, Congo, Dominikanische Republik, Easter Is., Ägypten, El Salvador, Äquatorialguinea, Äthiopien, Free State, Gabun, Galápagos, Gambia, Ghana, Griechenland, Guinea-Bissau, Guinea, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Inner Mongolia, Irak, Côte d’Ivoire, Jamaika, Jawa, Kenia, Korea, Kriti, KwaZulu-Natal, Leeward Is., Lesser Sunda Is., Liberia, Louisiana, Madeira, Mali, Maluku, Manchuria, Marianas, Marquesas, Mauritius, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Nansei-shoto, Neukaledonien, New Guinea, New Jersey, New York, New Zealand North, Nicaragua, Kolumbien (Amazonas, Antioquia, Arauca, Caquetá, Cauca, Cesar, Chocó, Cundinamarca, Guainía, La Guajira, Guaviare, Huila, Meta, Nariño, Putumayo, Risaralda, Tolima, Valle, Vaupés)
Weitere
Komoren, Dänemark, Griechenland, Jamaika, Mikronesien, Norwegen, Portugal (Flores Island), Singapur, Tonga, Tonga (Vava‘u), Tonga (Tongatapu), Tonga (Eua)
Türkei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Hawaii), Philippinen, Borneo, Malaya, Nepal, Thailand, East Himalaya
Die Art wächst wild an Ufern, in sumpfigen Tälern und feuchten Feldern in großen Teilen Asiens von China über Taiwan, Bhutan, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam bis nach Neuguinea.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
tropical Asia (WGSRPD:4)
Southern Asia