Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Cruciata
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Cruciata pedemontana var. procumbens
Cruciata pedemontana var. procumbens (Asch.) SoóMarktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Cruciata pedemontana var. reflexa (C.Presl) Soó, Galium pedemontanum (Bellardi) All., Vaillantia pedemontana Bellardi,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Das Piemont-Kreuzlabkraut, auch Piemonteser Kreuzlabkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kreuzlabkräuter (Cruciata) innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Das Piemont-Kreuzlabkraut ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10 bis 35 Zentimetern erreicht. Der Stängel und die Laubblätter sind mehr oder weniger dicht abstehend behaart. Die ganzrandigen Laubblätter sind scheinbar in vierzähligen Quirlen angeordnet, tatsächlich jedoch gegenständig und die Nebenblätter den Laubblattspreiten gleichgestaltet. Die mittleren Laubblätter sind 0,4 bis 1 Zentimeter lang und weisen einen deutlichen Mittellängsnerv und zwei bis vier undeutliche seitliche Längsnerven auf. Generative Merkmale Die Blütezeit des Piemont-Kreuzlabkrauts reicht in Mitteleuropa von April bis Mai. Die seitenständigen, in den Laubblattquirlen sitzenden Teilblütenstände, sind kürzer als ihr Tragblatt und ohne Hochblätter. Es sind Blütenstiele vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Der Kelch ist undeutlich bis fehlend. Die blassgelb-grüne Krone misst 0,5 bis 1 Millimeter im Durchmesser und weist vier, teilweise auch drei oder fünf Kronzipfel auf, die länger als die Kronröhre sind. Es ist nur ein Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Der unterständige Fruchtknoten ist zweifächrig. Es sind zwei Griffel vorhanden. Die Fruchtstiele sind stark nach unten gekrümmt. Die Spaltfrucht ist trocken sowie ledrig. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Beim Piemont-Kreuzlabkraut handelt es sich um einen Therophyten, der die ungünstige Jahreszeit als Same im Boden überdauert.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1788 unter dem Namen (Basionym) Valantia pedemontana durch Carlo Antonio Lodovico Bellardi in Osserv. Bot. Seite 61. Die Neukombination zu Cruciata pedemontana (Bellardi) Ehrend. wurde 1962 durch Friedrich Ehrendorfer in Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, Band 65, Seite 18 veröffentlicht. Weitere Synonyme für Cruciata pedemontana (Bellardi) Ehrend. sind: Galium pedemontanum (Bellardi) All., Galium retrorsum DC. In der Tribus Rubieae sind von Cruciata die nächst verwandten Gattungen Valantia und Galium, zu der auch der Waldmeister (Galium odoratum) gehört.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Heimisch
Portugal (Portugal Continental)
Eingeführt
Georgia, Kansas, Alabama, Kentucky, Delaware, Idaho, Tennessee, Texas, Oregon, Washington, Maryland, Missouri
Montana, Illinois, New York
Weitere
Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Marokko, Portugal, Rumänien, Sardegna, Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweiz, Tadzhikistan, Transcaucasus
Turkey-in-Europe, Turkey, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Yugoslavia, Afghanistan, Albanien, Österreich, Bulgarien, Corse, Zypern, Czechoslovakia, East Aegean Is., Frankreich, Griechenland, Ungarn, Iran, Irak, Italien, Kasachstan, Krym, Lebanon-Syria
Das Verbreitungsgebiet des Piemont-Kreuzlabkrauts umfasst Europa bis West- und Zentralasien und Marokko. In Europa kommt es ursprünglich vor in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, im früheren Jugoslawien und in der früheren Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, Ukraine, Albanien, Griechenland, in der Ägäis, in Bulgarien und in der Türkei. In Asien kommt es vor in der Türkei, im Kaukasusraum, Syrien, Irak, Iran, Kasachstan, Russland, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan. Cruciata pedemontana hat ein submediterranes Hauptverbreitungsgebiet und tritt vor allem in den Ländern nördlich des Mittelmeeres auf. Im deutschsprachigen Raum ist das Piemont-Kreuzlabkraut nur in Österreich, Südtirol und in der Schweiz indigen. In Deutschland ist die Art in Bayern in Einbürgerung begriffen. In Österreich tritt das Piemont-Kreuzlabkraut nur im pannonischen Gebiet in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und dem Burgenland selten auf lückigen Trockenrasen, sandigen Böschungen und Gebüschsäumen in der collinen bis möglicherweise in die submontane Höhenstufe auf. Diese Art gilt in Österreich als gefährdet. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle