Pflanzenwissen · Art
Die Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gelbwurz(el), Gilbwurz(el) oder Curcuma genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zin…
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Curcuma longa var. vanaharidra
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Amomum curcuma Jacq., Amomum curcuma Murray, Curcuma brog Valeton, Curcuma domestica L.,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Die Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gelbwurz(el), Gilbwurz(el) oder Curcuma genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Curcuma innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Sie stammt aus Südasien und wird in den Tropen kultiviert.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Erscheinungsbild und Blatt Kurkuma ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1 Meter erreicht. Es werden stark verzweigte, gelbe bis orange, zylindrische, aromatische Rhizome als Überdauerungsorgane ausgebildet, die an den Enden Knollen entwickeln. Die wechselständig und zweizeilig angeordneten, kahlen Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Aus den Blattscheiden wird ein Scheinstamm gebildet. Der Blattstiel ist 20 bis 45 Zentimeter lang. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von meist 30 bis 45, selten bis zu 90 Zentimeter und einer Breite von 15 bis 18 Zentimeter länglich bis elliptisch mit sich verschmälernder Spreitenbasis und kurz zugespitztem oberen Ende. Blütenstand, Blüte und Frucht In China liegt die Blütezeit meist im August. Endständig auf dem Scheinstamm sitzt der 12 bis 20 Zentimeter lange Blütenstandsschaft, über dem der Blütenstand steht. Der bei einer Höhe von 12 bis 18 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 4 bis 9 Zentimetern zylindrische, ährige Blütenstand enthält viele Blüten. Die hell-grünen Tragblätter, über denen die Blüten stehen, sind bei einer Länge von 3 bis 5 Zentimetern eiförmig bis länglich und mit stumpfem oberen Ende. Im oberen Bereich des Blütenstandes sind Hochblätter vorhanden, über denen keine Blüten stehen; sie sind abgebreitet, weiß bis grün sowie manchmal auch rötlich-purfurfarben getönt, und ihr oberes Ende ist spitz. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die drei 0,8 bis 1,2 Zentimeter langen Kelchblätter sind verwachsen, weiß, flaumig behaart und die drei Kelchzähne ungleich. Die drei hellgelben Kronblätter sind zu einer bis zu 3 Zentimeter langen Kronröhre verwachsen. Die drei Kronlappen von 1 bis 1,5 Zentimeter Länge sind dreieckig mit stachelspitzigem oberen Ende; der mittlere Kronlappen ist größer als die beiden seitlichen. Nur das mittlere Staubblatt des inneren Kreises ist fertil. Der Staubbeutel ist an seiner Basis gespornt. Alle anderen Staubblätter sind zu Staminodien umgewandelt. Die äußeren Staminodien sind kürzer als das Labellum. Das Labellum ist gelblich, mit einem gelben Band in seiner Mitte, und es ist bei einer Länge von 1,2 bis 2 cm verkehrt-eiförmig. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen, der spärlich behaart ist. Die Kapselfrucht öffnet sich mit drei Fächern. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Eingeführt
Australien, Taiwan, Kongo-Kinshasa, Kuba, Ecuador, Madagaskar, Philippinen, São Tomé und Príncipe, Jemen, Windward Is., Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Trinidad-Tobago
Tuamotu, Tubuai Is., Vanuatu, Vietnam, Andaman Is., Assam, Bangladesch, Belize, Borneo, Kambodscha, Caroline Is., China South-Central, China Southeast, Komoren, Congo, Cookinseln, Costa Rica, Dominikanische Republik, East Himalaya, Easter Is., Fidschi, Gilbert Is., Guinea-Bissau, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Côte d’Ivoire, Jawa, Leeward Is., Lesser Sunda Is., Malaya, Marquesas, Mauritius, Myanmar, Neukaledonien, New Guinea, Nicobar Is., Pitcairninseln, Puerto Rico, Queensland, Réunion, Samoa, Society Is., Salomonen, Sri Lanka, Sumatera, Thailand, Tibet, Tonga
Weitere
Kolumbien (Amazonas, Guaviare, Quindío), Vereinigte Staaten (Hawaii), Global, Jardín Botánico de Bogotá, Indien
Über das ursprüngliche Vorkommen ist nichts bekannt. Die ersten Funde als Kulturpflanze Curcuma longa liegen wohl im südwestlichen Indien. Curcuma longa ist in zahlreichen Ländern Südasiens und in Australien, Kuba, Haiti sowie Hawaii ein Neophyt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle