Pflanzenwissen · Art
Der Lorbeer-Seidelbast, auch Immergrüner Seidelbast oder Waldlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) innerhalb der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Daphne laureola subsp. laureola
Daphne laureola subsp. philippi
Daphne laureola subsp. philippii
Marktplatz
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Belege
Daphne arvernensis Gand., Daphne cantabrica Willk., Daphne kabylica Chabert, Daphne lapeyrousii Gand., 1884
Nächster Schritt
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Der Lorbeer-Seidelbast, auch Immergrüner Seidelbast oder Waldlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) innerhalb der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae).
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Vegetative Merkmale Der Lorbeer-Seidelbast ist eine immergrüne, verholzende Pflanze, die als Kleinstrauch (Nanophanerophyt) wächst und Wuchshöhen von meist 50 bis 100 (40 bis 120) Zentimetern erreicht. Sie ist nur wenig verzweigt. Die Rinde ist anfangs gelbgrün und später hellgrau. Die wechselständig, gehäuft an den Zweigenden angeordneten Laubblätter sind in einen kurzen Blattstiel und eine -spreite gegliedert. Die kahle, dickledrige Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 10 Zentimetern lanzettlich bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig. Die Blattoberseite ist matt dunkelgrün und die -unterseite ist heller, gelblich mit einem kräftigen Mittelnerv. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Februar bis Mai. Drei bis acht Blüten stehen in einem kurz gestielten, traubigen Blütenstand in den Blattachseln nahe der Zweigspitze zusammen. Die kleinen, schwach duftenden, zwittrigen Blüten sind vierzählig und kurz gestielt mit einfacher Blütenhülle. Die vier gelblich-grünen, kronblattartigen Kelchblätter sind zu einer kahlen Röhre mit kürzeren, ausladenden Zipfeln verwachsen. Kronblätter sind keine zu erkennen. Es sind am Schlund 8 Staubblätter in zwei Kreisen vorhanden. Der Fruchtknoten ist oberständig mit sehr kurzem Griffel und breiter, kopfiger Narbe. Die 5 bis 10 Millimeter langen, eiförmigen Steinfrüchte beginnen ab Juli zu reifen und sind bei Reife blauschwarz. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.
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Der Lorbeer-Seidelbast wird zerstreut als Zierpflanze für Gehölzgruppen und in Steingärten genutzt. Er ist seit spätestens 1561 in Kultur.
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Die Erstveröffentlichung von Daphne laureola erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1; S. 357. Von Daphne laureola wurden zwei Unterarten beschrieben: Daphne laureola L. subsp. laureola: Sie erreicht Wuchshöhen von 40 bis 120 Zentimeter. Die Blütenröhre ist 5 bis 9 Millimeter lang. Daphne laureola subsp. philippii (Gren.) Rouy: Sie erreicht Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimeter. Die Äste sind mehr oder weniger niederliegend. Die Blütenröhre ist 3 bis 5 Millimeter lang. Diese Unterart kommt in den Pyrenäen vor. Mit dem Echten Seidelbast (Daphne mezereum) bildet Daphne laureola die Hybride Daphne × houtteana Lindl. ex Paxton. Dessen Blätter sind halbimmergrün, ledrig und schwärzlich rot. Im Mittelalter galt der Lorbeer-Seidelbast (lateinisch Laureola, auch griechisch Coconidion), im Gegensatz zum Echten Seidelbast, als männlich.
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Heimisch
Belgien, Portugal (Açores)
Eingeführt
Kanada (British Columbia), Dänemark, Irland, Neuseeland, New Zealand South, Oregon, British Columbia, Washington, Krym, New Zealand North, Tasmania, Schweden
Weitere
Dänemark, Norwegen, Schweden, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Schweiz, Yugoslavia, Albanien, Algerien, Österreich, Azores, Belgien, Bulgarien
Corse, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Marokko, Rumänien, Sardegna, Sicilia, Spanien