Pflanzenwissen · Art
Die Pfingst-Nelke, auch Grenobler Nelke oder Felsennägele, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nelken (Dianthus) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
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Belege
Dianthus caesius Sm., Dianthus caesius subsp. adscendens Gaudin, Dianthus caesius subsp. montanus Gaudin, Dianthus caesius var. adscendens Moritzi
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Die Pfingst-Nelke, auch Grenobler Nelke oder Felsennägele, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nelken (Dianthus) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie ist hauptsächlich in den Mittelgebirgen Mittel- und Westeuropas verbreitet.
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Vegetative Merkmale Die Pfingst-Nelke ist eine überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimetern. Sie wächst in dichten Rasen oder locker polsterförmig. Die Laubblätter sind gegenständig am Stängel angeordnet. Die einfache, blau-grüne und kahle Blattspreite ist bei einer Länge von 2 bis 6 Zentimetern und einer Breite von etwa 2 Millimetern linealisch. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Mai bis Anfang Juli. Die Stängel sind in der Regel einblütig und bestehen aus 4 bis 6 gestreckten Internodien. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 1,5 und 3 Zentimetern radiärsymmetrisch. Der zylindrische Kelch ist insgesamt 12 bis 16 Millimeter lang und zwei- bis dreimal so lang wie die vier bis sechs zugespitzten, schuppenförmigen, schmal hautrandigen Kelchschuppen. Die rosafarbenen bis hellroten Kronblätter sind gezähnt und am Schlund behaart. Der Nagel jedes Kronblatts besitzt 2 abstehende Flügelleisten. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 60 oder 90.
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Dianthus gratianopolitanus wird in den gemäßigten Gebieten in zahlreichen Sorten als Zierpflanze auf Balkon, in Garten und im Park verwendet. Zander 2008 nennt folgende Sorten: ‘Badenia’ Knecht, ‘Blauigel’ Penzler, ‘Compactus Eydangeri’, ‘Emmen’, ‘Feuerhexe’ Kayser und Seibert, ‘La Bourboule’, ‘Nordstjernen’ Landw. Hochschule Aas, ‘Oakington Pink’, ‘Pink Jewel’, ‘Prince Charming’, ‘Rosafeder’, ‘Rotkäppchen’ Jügl, ‘Rubin’ Knecht und ‘Stäfa’.
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Bei der Pfingst-Nelke handelt es sich um einen Chamaephyten. Die Pfingst-Nelke ist durch den Polsterwuchs, durch kleine mit einer Wachsschicht überzogenen Blättern und mit Festigungsgewebe versehenen Leitbündeln an trockene und heiße Standorte angepasst (Xerophyt). Es werden nur wenige Zentimeter lange Wurzeln gebildet, dies ermöglicht der Pfingst-Nelke auf sehr flachgründigen Böden zu wachsen. Mit ihrer Blütenfarbe und mit ihrem Duft lockt die Pfingst-Nelke vor allem Tagfalter an. Die nektarreichen Blüten der Pfingst-Nelke werden von Insekten, vor allem von Tagfaltern, bestäubt. Die Diasporen werden durch den Wind ausgebreitet.
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Heimisch
Belgien
Eingeführt
Kanada (Ontario), Island, Litauen
Weitere
Island, Norwegen, Slowakei, Schweiz, Ukraine, Belgien, Czechoslovakia, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Polen