Pflanzenwissen · Art
Der Kümmel-Haarstrang, auch Kümmelblatt-Haarstrang oder Kümmelblättriger Haarstrang genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dichoropetalum innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) ist.
Der Kümmel-Haarstrang, auch Kümmelblatt-Haarstrang oder Kümmelblättriger Haarstrang genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dichoropetalum innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) ist.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Der Kümmel-Haarstrang wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist aufrecht, wenigstens im oberen Bereich kantig gefurcht und verzweigt. Die Laubblätter sind einfach gefiedert und glänzen beiderseits, ihre Blattabschnitte sind fiederteilig, mit lineal-lanzettlichen Zipfeln. Die meist nur an den nichtblühenden Wurzelköpfen vorhandenen grundständigen Blätter sind lang gestielt, einfach oder doppelt fiederteilig mit linealischen bis breit länglichen Zipfeln. Sie sind den Blättern des Kümmel (Carum carvi) ähnlich. Die mittleren Stängelblätter sind auf langen aufrechten Blattscheiden sitzend. Die obersten Stängelblätter sind oft nur noch dreiteilig oder einfach. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die doppeldoldigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die 6 bis 18 Doldenstrahlen sind sehr ungleich lang und auf der Innenseite (wie auch die Blattränder) rau papillös. Blütenhülle und Hüllchen bestehen aus wenigen Hüll- oder Hüllchenblättern oder fehlen ganz. Die Blüten sind fünfzählig. Die Kronblätter ist gelblich oder grünlichweiß und außen oft rötlich überlaufen. Sie sind etwa 1 Millimeter lang, an der Spitze ausgerandet und mit einem eingeschlagenen Läppchen versehen. Die Doppelachäne ist 4 bis 5 Millimeter lang und etwa 3 Millimeter breit etwa so lang wie ihr Stiel und strohgelb und glatt. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Caroselinum chabraei (Jacq.) Griseb., Carvifolia crantzii Vill., 1787, Chabraea carvifolia (Crantz ex Vill.) Raf., Chabrea carvifolia (L.) Raf., Dichoropetalum carvifolium-chabraei Soldano, Galasso & Banfi,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Heimisch
Belgien
Weitere
Österreich, Belgien, Bulgarien, Czechoslovakia, East European Russia, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, North Caucasus, Rumänien
Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweiz, Ukraine, Yugoslavia
Es gibt Fundortangaben für Portugal, Spanien, Frankreich, Sizilien, Italien, die Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Slowakei, Ukraine, Bulgarien, Moldawien, Rumänien, Türkei, das europäische Russland und die Kaukasusregion. In Mitteleuropa kommt der Kümmel-Haarstrang selten an der Saar, an der Mosel, am Mittelrhein, im südöstlichen Bayerischen Wald zwischen Laber und Isarmündung, im südlichen Schweizer Jura, in Niederösterreich, in der Steiermark und in Kärnten vor, in den Niederland und Belgien in Wiesen und auf Hochwasserdeichen entlang von Rhein und Maas, die aktuelle Verbreitung in Frankreich zeigt die Verbreitungskarte des INPN. Die Schweizer Vorkommen liegen fast ausschließlich im Nordwesten (Jura). Der Kümmel-Haarstrang gedeiht am besten auf nicht zu trockenen, humosen, tiefgründigen Lehm- oder Tonböden in Lagen mit warmem Klima. Er besiedelt frische Wiesen, frischere Halbtrockenrasen, Trockengebüsch- und Waldsäume. Er kommt auf der Iberischen Halbinsel in Höhenlagen von 40 bis 2050 Meter Meereshöhe vor. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w (mäßig feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle