Pflanzenwissen · Art
Das Große Liebesgras ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Liebesgräser (Eragrostis) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Briza caroliniana Walter, Briza eragrostis L., Briza eragrostis var. megastachya Gareizo,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Das Große Liebesgras ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Liebesgräser (Eragrostis) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Das Große Liebesgras ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 30, selten bis zu 50 Zentimetern. Sie bildet kleine Büschel. Die kahlen Halme sind gekniet-aufsteigend, seltener aufrecht, verzweigt und bilden zwei bis vier Knoten und unter dem oberen Knoten einen Ring grubenförmiger Drüsen. Die wechselständig am Halm angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide und -spreite gegliedert. Die Blattscheiden sind kahl, aber an den Rändern kurz bewimpert und an der Öffnung mit einem Büschel 1 bis 2 Millimeter langer Trichome. Das Blatthäutchen (Ligula) ist ein dichter Wimpernkranz. Die einfachen Blattspreiten sind 5 bis 15 Zentimeter lang und 4 bis 6 Millimeter breit und auf der Oberseite und an den Rändern rau. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht in Mitteleuropa von Mai bis September. Der rispige Blütenstand ist 5 bis 15 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die Seitenzweige sind ziemlich dick und haben in den Achseln oft ein Büschel kurzer Haare. Die Ährchenstiele sind 0,5 bis 4 Millimeter lang, kantig und rau. Die 8 bis 20 Millimeter langen Ährchen enthalten 12 bis 34 Blüten; an den Seitenhalmen enthalten die etwa 3 Millimeter langen Ährchen, oft nur etwa fünf Blüten. Die beiden Hüllspelzen sind untereinander fast gleich; die untere ist meist einnervig und 1,5 bis 2 Millimeter lang, die obere dreinervig und 2 bis 2,5 Millimeter lang. Die Deckspelzen sind bei einer Länge von 3 bis 6 Millimetern fast kreisförmig. Die Vorspelzen sind zweinervig und 1,8 bis 2,2 Millimeter lang. Die Staubbeutel sind 0,2 bis 0,4 Millimeter lang.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1785 unter dem Namen Poa cilianensis durch Carlo Allioni in Flora Pedemontana sive Enumeratio Methodica Stirpium Indigenarum Pedemontii, Band 2 Seite 246. Die Neukombination zu Eragrostis cilianensis (All.) Vignolo ex Janch. wurde 1907 durch Erwin Janchen in Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereins der Universität Wien, Band 5 Teil 9 Seite 110 veröffentlicht. Janchen übernahm diese Kombination von Ferdinando Vignolo-Lutati. Das Artepitheton cilianensis stammt von Carlo Antonio Ludovico Bellardi (1741–1826), der die Art zuerst in Ciliani, dem Besitztum seines Vaters in Piemont beobachtet hat. Je nach Autor gibt es etwa drei Unterarten: Eragrostis cilianensis (All.) Vignolo ex Janch. subsp. cilianensis Eragrostis cilianensis subsp. starosselskyi (Grossh.) Tzvelev: Sie kommt in Georgien, Armenien und Aserbaidschan vor. Eragrostis cilianensis subsp. thyrsiflora(Willk.) H.Scholz & Valdés: Sie kommt in Spanien und Frankreich vor.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd 2014 pathway:contaminant on tiers
cbd 2014 pathway:contaminant seed
zufällig
Eingeführt
Australien, Belarus, Belgien, Bolivien, Bulgarien, Kanada (Alberta), Taiwan, Costa Rica, Tschechien, Ecuador, Frankreich, Georgien
Deutschland, Lettland, Litauen, Madagaskar, Mexiko, Niederlande (The Netherlands), Papua-Neuguinea, Polen, Portugal (Madeira Island), St. Lucia, Schweden, Schweiz, Timor-Leste, Vereinigtes Königreich (Great Britain), New Zealand North, Nicaragua, Chatham Is., Norfolk Is., North Carolina, North Dakota, Northern Territory, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Kolumbien, Ontario, Oregon, Colorado, Connecticut, Paraguay, Pennsylvania, Peru, Primorye, Kuba, Queensland, Québec, Rhode I., Czechoslovakia, Delaware, Dänemark, District of Columbia, Saskatchewan, Dominikanische Republik, South Australia, South Carolina, South Dakota, El Salvador, Bogotá, St.Helena, Florida, Galápagos, Georgia, Tasmania, Tennessee, Texas, Vereinigtes Königreich, Guatemala, Haiti, Hawaii, Uruguay, Utah, Honduras, Venezuela, Vermont, Victoria, Virginia, Washington, Idaho, West Virginia, Western Australia, Wisconsin, Wyoming, Illinois, Indiana, Alabama, Brazil Southeast, British Columbia, Manitoba, Maryland, Massachusetts, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, California, Nebraska, Niederlande, Nevada, Neukaledonien, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New South Wales, New York, Arkansas, Österreich, Bermuda, Louisiana, Madeira, Maine, Brazil Northeast, Brazil South, Iowa, Alberta, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Kansas, Argentina South, Kentucky, Arizona, Brasilien, Kolumbien (Cesar, Cundinamarca, Huila, Magdalena, Nariño, Norte de Santander, Santander, Tolima, Valle, Vichada), Portugal (Graciosa Island)
Weitere
Komoren, Dänemark, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Vereinigte Staaten (Hawaii), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Simbabwe, No especificado, Municipios de Tadó y Condoto, Distrito minero del San Juan, Afghanistan, Albanien
Algerien, Andaman Is., Angola, Azores, Baleares, Bangladesch, Benin, Botsuana, Bulgarien, Burkina, Burundi, Kamerun, Cape Provinces, Cabo Verde, Caprivi Strip, Central African Repu, Tschad, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Corse, Zypern, Dschibuti, East Aegean Is., East Himalaya, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Frankreich, Free State, Ghana, Griechenland, Gulf States, Hainan, Ungarn, Indien, Inner Mongolia, Iran, Irak, Italien, Côte d’Ivoire, Japan, Jawa, Kasachstan, Kenia, Kirgizstan, Korea, Kriti
Das Große Liebesgras ist ursprünglich in Eurasien, Afrika und Madagaskar weitverbreitet. In Europa kommt das Große Liebesgras hauptsächlich im Süden vor und ist in Mittel- und Nordeuropa nur eingeführt und meist unbeständig. Eragrostis cilianensis ist in Australien, Nord-, Mittel- und Südamerika ein Neophyt. In Mitteleuropa wächst es in Unkrautfluren sandiger Hackäcker, in Weinbergen, an Wegen und Mauern. Es ist pflanzensoziologisch eine Charakterart des Verbands Eragrostion. Bei Schwetzingen in Südwestdeutschland kommt es besonders als Unkraut in Spargeläckern vor. Es steigt bei Meran bis 530 Meter und bei Primiero bis in eine Höhenlage von 730 Metern auf. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 5 (sehr warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Weit verbreitet
Williams E, Elia Ntandu J, Ficinski P, Vorontsova M · CC BY
gemäßigtes Asien (WGSRPD:3)
Europa (WGSRPD:1)
Afrika (WGSRPD:2)
Osteuropa
Ostasien