Pflanzenwissen · Art
Das Kleine Liebesgras ist eine Pflanzenart aus der Gattung Liebesgräser (Eragrostis) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Eragrostis minor var. minor
Eragrostis minor var. rajasthanensis
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Eragrostis beguinotii Belosersky, Eragrostis boresthenica Gruner
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Das Kleine Liebesgras ist eine Pflanzenart aus der Gattung Liebesgräser (Eragrostis) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Dieses kleine Gras ist in Mitteleuropa neophytisch in wärmeliebenden, ruderalen Trittpflanzengesellschaften vor allem in Städten verbreitet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Das Kleine Liebesgras wächst als büschelig ausgebreitete bis aufrechte, einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 (bis 30) cm. Der Halm besitzt drei bis vier Knoten (Nodien), weist eine Länge von (5 bis) 15 bis 50 (bis 80) cm und einen Durchmesser von 1 bis 2 mm auf. Die Blattspreite weist eine Länge von 3 bis 12 cm und eine Breite von 1 bis 5 mm auf. Die Blattscheiden sind behaart. Die Blattränder sind spärlich knotig kurzdrüsig. Charakteristisch ist die 1 bis 2 mm lange Bewimperung am Blattgrund. Die Blatthäutchen (Ligulae) sind als Haarsaum ausgebildet. Generative Merkmale Dieses Rispengras bildet einen 4 bis 20 cm langen, rispigen Blütenstand mit dicht ausgebreiteten, spiralig angeordneten Ästen. Die unteren Äste stehen starr ab. Sie sind am Grunde kahl oder höchstens 1 mm lang behaart. Die 8- bis 20-blütigen Ährchen sind 5 bis 8 mm lang, länglich-lineal und stark abgeflacht. Die zwei oder drei Staubblätter besitzen 0,2 bis 0,3 mm lange Staubbeutel. Die längliche Karyopse ist 0,7 bis 0,8 mm lang und dunkelbraun. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
established
Heimisch
Portugal (Madeira)
Eingeführt
Australien, Belarus, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kanada (British Columbia), Taiwan, Tschechien, Dänemark, Estland, Frankreich, Deutschland
Japan, Lettland, Litauen, Madagaskar, Marshallinseln, Mexiko, Niederlande (The Netherlands), Niue, Polen, Südafrika, Schweden, Timor-Leste, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Québec, Alabama, Argentina Northeast, Arkansas, Baltic States, Brazil Southeast, Brazil South, British Columbia, California, Colorado, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Vereinigtes Königreich, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Krasnoyarsk, Louisiana, Maine, Marianas, Maryland, Massachusetts, Mauritius, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, Nansei-shoto, Nebraska, Niederlande, Nevada, New Brunswick, Neukaledonien, New Hampshire, New Jersey, New South Wales, New York, North Carolina, Northern Provinces, Northern Territory, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Primorye, Prince Edward I., Queensland, Rhode I., Réunion, Saskatchewan, South Australia, South Carolina, South Dakota, Tasmania, Tennessee, Texas, Uruguay, Utah, Venezuela, Vermont, Victoria, Virginia, Wake I., Washington, West Virginia, Western Australia, Wisconsin, Wyoming
Weitere
Dänemark, Finnland, Französische Süd- und Antarktisgebiete, Mauritius, Norwegen, Ukraine, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Mongolei, Myanmar, Afghanistan, Saudi-Arabien
Albanien, Algerien, Altay, Senegal, Nepal, Österreich, Azores, Sicilia, Bangladesch, Belarus, Sinai, Socotra, Somalia, New Guinea, Bulgarien, Burundi, Buryatiya, Vietnam, Central European Rus, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Chita, Yugoslavia, Usbekistan, Corse, Czechoslovakia, South European Russi, Spanien, Sri Lanka, Dschibuti, East Aegean Is., East European Russia, East Himalaya, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, North Caucasus, Frankreich, Sudan, Schweiz, Tadzhikistan, Griechenland, Gulf States, Ungarn, Taiwan, Tansania, Oman, Indien, Inner Mongolia, Xinjiang, Iran, Irak, Italien, Japan, Jawa, Jemen, Kasachstan, Pakistan, Kenia, Kirgizstan, Korea, Palestine, Krym, Kuwait, Lebanon-Syria, Lesser Sunda Is., West Himalaya, Madagaskar, Madeira, Tibet, Portugal, Manchuria, Transcaucasus, Turkey-in-Europe
Das Kleine Liebesgras war ursprünglich mediterran und in Asien verbreitet und ist fast weltweit ein Neophyt. In Europa kommt es in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Irland, Island und Nordmazedonien. Es steigt in Graubünden bis 1000 Meter, im Kanton Wallis bis 1160 Meter Meereshöhe auf. In Deutschland wurde es Ende des 18. Jahrhunderts eingeschleppt. Erste Fundorte an Bahnhöfen legen eine Verbreitung mit Bahnverkehr ab etwa 1870 nahe. Von dort aus breitete sich das Kleine Liebesgras rasch aus und ist heute als Neophyt eingebürgert. Es gedeiht auf Bahnschotter, auf Wegen, im Straßenpflaster, in Äckern, Gärten und Weinbergen auf besonnten, trockenen, mäßig sauren, sandigen bis kiesigen Böden warmer Lagen. Pflanzensoziologisch ist es in Trittgesellschaften verbreitet. Es ist eine Charakterart des Digitario-Eragrostietum aus dem Verband Eragrostion. Es siedelt auch in Pflanzengesellschaften der annuellen Ruderal- und in Ackerunkrautfluren, Ordnung Sisymbrietalia oder Verband Polygonion avicularis. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
temperate Asia (WGSRPD:3)
Europe (WGSRPD:1)
Africa (WGSRPD:2)
Eastern Europe
Eastern Asia