Pflanzenwissen · Art
Die Schneeheide, auch Winterheide oder Frühlingsheidekraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidekräuter (Erica) innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Erica bracteata Moench, Erica carnea f. alba (Dippel) Schelle, Erica carnea f. albiflora Rhiner, Erica carnea f. purpurascens (Regel) Rehder
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Die Schneeheide, auch Winterheide oder Frühlingsheidekraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidekräuter (Erica) innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie gedeiht in den Gebirgen West-, Mittel- und Südosteuropas und kommt in Marokko vor. Viele Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Die immergrüne Schneeheide bildet niedrige, niederliegende und reich verzweigte Zwergsträucher mit dünnen bogig aufsteigenden Ästchen, die Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Die wirtelig zu jeweils viert dicht an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist nur kurz. Die nadelförmige Blattspreite ist im Mittel etwa 7 Millimeter lang, zugespitzt, kahl und glänzend. Generative Merkmale In einem einseitswendigen, traubigen Blütenstand sind viele nickende Blüten angeordnet. Der Blütenstiel ist so lang oder etwas kürzer als die Blüte, er ist dunkelrot und trägt in halber Länge drei kleine eiförmig-spitze, rötliche Vorblätter. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die drei rötlich gefärbten Kelchblätter sind trockenhäutig und 3 bis 5 Millimeter lang. Ein Außenkelch ist nicht vorhanden. Die weiße, hellrosa-, rosafarbene bis rötliche Krone weist eine Länge von 5 bis 7 Millimetern auf und ist schmal-glockig geformt. Aus der Blütenkrone ragen die acht dunklen kurz zweispitzigen Staubblätter heraus. Der Fruchtknoten ist zylindrisch, dunkelrot und kahl. Der Griffel überragt die Staubblätter nur wenig. Die Kapselfrucht ist etwa 2 Millimeter lang und in die Krone eingeschlossen. Die Samen sind bei einer Länge von etwa 0,75 Millimeter länglich, flachgedrückt mit etwas eingedrückten Flügeln. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd_2014_pathway:escape_horticulture
casual
Eingeführt
Belgien, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Vereinigtes Königreich (Great Britain)
Weitere
Norwegen, Albanien, Österreich, Czechoslovakia, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Schweiz, Yugoslavia
Verbreitungsgebiet Sie gedeiht in den Gebirgen West-, Mittel- und Südosteuropas und kommt in Marokko vor. Die Schneeheide ist vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland anzutreffen. Es gibt Fundangaben von Marokko, Spanien, Frankreich, Sizilien, Italien, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien, Serbien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Rumänien, Nordmazedonien und Griechenland. Sie gedeiht vom Tal bis in die alpine Höhenstufe. In den Allgäuer Alpen steigt die Schneeheide bis in eine Höhenlage von 2423 Meter am Hochrappenkopf in Bayern auf. In Graubünden erreicht sie am Parpaner Rothorn sogar eine Höhenlage von 2650 Metern. Standort Anders als die meisten anderen Heidekrautarten ist sie zumeist auf Kalkböden und besonders häufig auf Dolomitgestein zu finden. Man findet sie vor allem in Bergkiefernbeständen, in trockenen Waldkiefern-, Lärchen- und Schwarzkieferwäldern (ist beispielsweise dort namensgebend für den Schneeheidekiefernwald, Erico-Pinetum) sowie kleinflächig in eigenen, von ihr dominierten Zwergstrauchheiden im Bereich der Waldgrenze. In die untersten Bereiche der kalkalpinen Blaugras-Horstseggenrasen reicht sie noch hinein. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2 (subalpin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Europe (WGSRPD:1)