Pflanzenwissen · Art
Der Goldlack ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schöteriche (Erysimum) innerhalb der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Erysimum × cheiri nothosubsp. inexpectans
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Belege
Cheiranthus cheiri L., Cheiranthus fruticulosus L., Cheiranthus helveticus Jacq., Cheiranthus muralis (Lam.) Salisb.
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Der Goldlack ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schöteriche (Erysimum) innerhalb der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Sorten dieser Art werden in den gemäßigten Gebieten weltweit als Zierpflanze verwendet; sie wurde früher unter dem Namen Cheiranthus cheiri geführt. Der Name Goldlack bezieht sich auf die ursprüngliche Blütenfarbe. In der Blumensprache steht Goldlack für Sehnsucht bzw. „Ich sehne mich nach dir“.
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Stangenlack war im 19. und 20. Jahrhundert eine zeitweise häufig verwendete Schnittblume; an der Wende zum 21. Jahrhundert verlor er seine Bedeutung als Schnittblume. Auch seine Bedeutung als Gartenpflanze hat in Deutschland inzwischen beträchtlich abgenommen, und so wird er heute nur mehr als Zierpflanze genutzt. Früher dagegen verwendete man Goldlack auch als Heilpflanze, insbesondere die Blüten (so bei „Serapion“), aber auch den Samen und das Kraut, u. a. gegen Hautjucken, Geschwüre, bei Milzerkrankungen sowie zur Förderung von Menstruation und Geburt. Aus Goldlack-Blüten wurde ein Gesichtswasser hergestellt.
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cbd 2014 pathway:escape horticulture
terrestrisch
mesotroph
etabliert
langlebig
kuschel
sitzen
Heimisch
Belgien (Flanders)
Eingeführt
Australien, Belgien, Kanada (British Columbia), Kroatien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Ecuador, Falklandinseln, Frankreich, Indien, Irland
Italien, Malta, Niederlande (The Netherlands), Portugal (Portugal Continental), Slowenien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Yukon, New Zealand North, New Zealand South, Portugal, Québec, Rumänien, Sardegna, Sicilia, Spanien, Turkey-in-Europe, Turkey, Yugoslavia, Albanien, Algerien, Österreich, Baleares, British Columbia, Bulgarien, California, China North-Central, Czechoslovakia, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Ungarn, Irak, Korea, Krym, Lebanon-Syria, Marokko, Niederlande
Weitere
Kanada (Quebec), Kanada (Yukon), Kolumbien (Cundinamarca), Dänemark, Griechenland, Norwegen, Vereinigte Staaten (Alaska), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States)
Der Goldlack ist ein Gartenflüchtling und ursprünglich in Südosteuropa, insbesondere im Mittelmeergebiet heimisch, wo er in freier Natur in Felsfluren wächst. In Mitteleuropa ist Goldlack ein inzwischen stellenweise verwilderter und eingebürgerter Archäophyt, der dabei vor allem in wärmeren Lagen vorkommt, einstweilen aber nur zerstreut. Gleichwohl befindet sich der Goldlack auch hier in Ausbreitung. Er gedeiht in Mitteleuropa als eine Charakterart der Cheiranthus-cheiri-Gesellschaft, die zum Verband Centrantho-Parietarion gehört. Er wächst in Westeuropa an alten Stadtmauern oder Burgmauern in nährstoffreichen, kalkhaltigen und oft stickstoffbeeinflussten Mauerfugen. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2w (mäßig trocken aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).
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Europa (WGSRPD:1)