Pflanzenwissen · Art
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch, genannt auch Springwolfsmilch, ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).
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Epurga lathyris (L.) Fourr., Euphorbia decussata Salisb.,
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Die Kreuzblättrige Wolfsmilch, genannt auch Springwolfsmilch, ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).
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Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine immergrüne, zweijährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1 m erreichen kann, meist jedoch kleiner bleibt. Üblicherweise ist der bis zu 2 cm dicke Stängel unverzweigt bzw. verzweigt nur nach einer Verletzung. Die ungestielten, kreuzweise gegenständigen Laubblätter sind am Grunde linealisch, bis 15 cm lang und weisen einen charakteristischen Mittelnerv auf. Weiter oben am Stängel werden die Blätter kürzer und dreieckig. Im zweiten Lebensjahr wird über einem Wirtel aus vier Blättern ein endständiger Blütenstand, eine zwei- bis vierstrahlige Scheindolde gebildet. Die Hochblätter sind gelblich grün bis gelb. Die Nektardrüsen der Cyathien sind gelb bis (selten) purpurn, etwa halbkreisförmig und tragen außen zwei horn- bis keulenförmige Fortsätze mit meist verbreiterten Enden. Die glatten, dreikammerigen Kapselfrüchte haben einen Durchmesser von 8 bis 10 mm. Die abgeflacht eiförmigen, 4 bis 6 mm langen Samen tragen ein Anhängsel (Caruncula). Die Blütezeit reicht je nach Standort von Juni bis August. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.
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Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist zweijährig oder winterannuell. Ihre Erneuerungsknospen liegen trotz der krautigen Natur der Pflanze mehr als 50 cm über dem Boden, was eine seltene Ausnahme darstellt. Es liegen „Springfrüchte“ vor, die einer Selbstausbreitung als Austrocknungsstreuer unterliegen. Die Streuweite ist bis über 3 m. Die Art wird außerdem mit Gartenabfällen verschleppt. Die Samen enthalten 40–50 % fettes Öl. Der reichlich fließende Milchsaft enthält 8–12 % Kohlenwasserstoffe als Terpene.
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cbd_2014_pathway:escape_horticulture
established
Eingeführt
Albanien, Belgien, Bolivien, Bulgarien, Kanada (British Columbia), Chile, Kroatien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Georgien, Deutschland
Irland, Japan, Mexiko, Niederlande (The Netherlands), Norwegen, Portugal (Açores), Slowenien, Schweden, Schweiz, Türkei, Vereinigtes Königreich (Great Britain), New Zealand North, Pennsylvania, Portugal, Qinghai, Québec, Rumänien, South Carolina, Spanien, Tasmania, Tennessee, Texas, Tibet, Transcaucasus, Uruguay, Venezuela, Vietnam, Virginia, Washington, West Himalaya, West Virginia, Bogotá, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Arizona, Azores, Brazil South, British Columbia, California, Chile Central, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Connecticut, Czechoslovakia, East Himalaya, Äthiopien, Vereinigtes Königreich, Idaho, Illinois, Inner Mongolia, Juan Fernández Is., Manchuria, Maryland, Massachusetts, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Montana, Marokko, New Mexico, New York, New Zealand South, North Carolina, Ohio, Ontario, Oregon
Weitere
Chile (Atacama Region, Coquimbo Region, Valparaíso Region, Metropolitana Region, O'Higgins Region, Maule Region, Biobío Region), Kolumbien (Boyacá, Cundinamarca), Dänemark, Griechenland, Norwegen, Portugal (Terceira Island), Portugal (Faial Island), Portugal (Santa Maria Island), Portugal (Pico Island), Portugal (Flores Island), Portugal (São Miguel Island), Portugal (Graciosa Island)
Slowakei, Türkei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Kirgizstan, Xinjiang, Pakistan
Diese Art stammt ursprünglich aus Asien (von Georgien über Iran und Kasachstan bis Tibet), ist aber im Mittelmeerraum schon lange eingebürgert. In Mitteleuropa ist sie häufig in Gärten anzutreffen und manchmal daraus auf Schuttplätzen verwildert. Nach R. Govaerts ist die Heimat das Gebiet zwischen Zentralasien und Pakistan. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+w (frisch aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 5 (sehr warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).
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temperate Asia (WGSRPD:3)
Europe (WGSRPD:1)
Africa (WGSRPD:2)
Eastern Europe
Eastern Asia