Pflanzenwissen · Art
Das Hohe Labkraut, auch als Hohes Sumpf-Labkraut oder Verlängertes Labkraut bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Labkräuter (Galium) innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).
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Belege
Galium elongatum f. submersum Glück, Galium maximum Moris, Galium palustre M.Bieb., Galium palustre f. elongatum (C.Presl) Borza, Galium palustre subsp. elongatum (C.Presl) Arcang.,
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Das Hohe Labkraut, auch als Hohes Sumpf-Labkraut oder Verlängertes Labkraut bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Labkräuter (Galium) innerhalb der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es kommt in Mitteleuropa zerstreut vor.
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Das Hohe Labkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Es unterscheidet sich vom Sumpf-Labkraut im Wesentlichen durch die längeren Laubblätter, den deutlich weißkantigen Stängel und den höheren Wuchs. Das Hohe Labkraut erreicht Wuchshöhen von bis über 100 cm. Der Stängel ist glatt und oft fast geflügelt weißkantig. Die Laubblätter sitzen von bis zu sechs Stück in einem Quirl am Stängel, wobei die mittleren Längen von etwa 15 bis 20 mm erreichen. Das Hohe Labkraut blüht vorwiegend in den Monaten Juni bis August. Der Blütenstand hat eine breit pyramidale Form. Die vierzipfelige Blütenkrone ist weiß und besitzt einen Durchmesser von bis zu 4,5 mm. Die 1,7 bis 2,5 mm langen Früchte sind kahl. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 96.
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Eingeführt
Canary Is.
Weitere
Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Österreich, Baleares, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, Dänemark
Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Iran, Irland, Italien, Krym, Lebanon-Syria, Marokko, Niederlande, Northwest European R, Palestine, Polen, Portugal, Rumänien, Sardegna, Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Tunesien, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, West Himalaya, Yugoslavia, Albanien, Algerien
Das Verbreitungsgebiet des Hohen Labkrauts umfasst Europa und reicht vom Mittelmeerraum mit Nordwestafrika bis zum nordwestlichen Iran und zum westlichen Himalaja. In Deutschland kommt das Hohe Labkraut sehr zerstreut bis selten vor. Es fehlt unter anderem in Norden über große Strecken. In Österreich ist diese Art ebenfalls recht selten und gebietsweise, so in den Alpen, als gefährdet eingestuft. In der Schweiz kommt Galium elongatum fast nur im Norden des Gebiets vor. Dort ist es ebenfalls nicht häufig. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4+w (nass aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch). Das Hohe Labkraut wächst in Sümpfen und an Ufern von Gewässern. Es bevorzugt nasse, nährstoffreiche und oft torfige Ton- und Sumpfhumusböden. Es gedeiht in Mitteleuropa in Gesellschaften des Verbands Alnion und Magnocaricion.
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