Pflanzenwissen · Art
Das Blaugrüne Labkraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Galium glaucum subsp. australe
Galium glaucum subsp. australe FrancoGalium glaucum subsp. glaucumGalium glaucum subsp. murcicum
Galium glaucum subsp. murcicum (Boiss. & Reut.) O.Bolòs & VigoMarktplatz
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Belege
Asperula galioides var. glauca (L.) Nyman, Asperula glauca (L.) Besser
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Das Blaugrüne Labkraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Sie kommt in Mitteleuropa meist selten vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Spanien über Mittel- bis nach Südosteuropa.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Das Blaugrüne Labkraut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 80 cm erreicht. Sie bildet ein reichverzweigtes, rotes Rhizom als Überdauerungsorgan. Der im Querschnitt runde bis schwach vierkantige Stängel wächst aufrecht, ist wenig verzweigt und gänzlich kahl, lediglich am Grund finden sich manchmal einige wenige Haare. Die Blätter stehen zu acht bis zehn in einem Quirl zusammen. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Breite von 1,5 bis 2,5 mm linealisch, mit einem abgerundeten oberen Ende auf dem eine kurze Stachelspitze sitzt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die Blattunterseite ist blaugrün. Der Laubblattrand ist zurückgerollt. Das Blaugrüne Labkraut blüht vorwiegend in den Monaten Mai bis Juli, manchmal auch noch im September. Der Blütenstand ist locker trugdoldig. Die etwa 2 mm lange, weiße, seltener rötliche Krone ist trichterförmig und über die Hälfte vierspaltig. Die glatte Frucht besitzt eine Länge von 2 bis 2,5 mm. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22 oder 44.
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Eingeführt
Kanada (Ontario), Dänemark, Polen, Schweden
Weitere
Kanada (Quebec), Dänemark, Finnland, Schweden, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Krym, Niederlande, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweiz, Ukraine
Yugoslavia, Albanien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Czechoslovakia, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien
Das Blaugrüne Labkraut kommt von Spanien über Mittel- bis nach Südosteuropa vor. Östlich dringt es bis Südwestasien vor. In Deutschland ist Galium glaucum selten. Lediglich auf der Schwäbischen Alb sowie in Anhalt und Thüringen kommt es häufiger vor. Auf der Schwäbischen Alb steigt es bis zu ca. 1000 m Meereshöhe am Hochberg bei Deilingen auf. In Österreich kommt es im pannonischen Gebiet zerstreut, sonst selten vor. Stellenweise gilt es als gefährdet. In der Schweiz ist das Blaugrüne Labkraut selten zu finden. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental). Galium glaucum wächst auf Kalk-Magerrasen, an sonnigen Hängen und in lichten Gebüschen. Es bevorzugt trockene, warme, meist kalkhaltige und steinige Lehmböden. Es ist in Mitteleuropa eine Charakterart der Festuco-Brometea-Klasse, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Geranion sanguinei vor.
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