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Gaylussacia brachycera ist ein niedriger Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse aus Nordamerika. Er ist mit Heidelbeeren und anderen Huckleberrys verwandt. Seine Heimat sind die östlich-zentralen Vereinigten Staaten.
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Gaylussacia brachycera ist ein niedriger Strauch von 6 in (ca. 150 mm) bis 8 in (ca. 200 mm) Höhe. Seine Blätter ähneln denen des Buchsbaums (daher der Trivialname). Sie sind etwa 1 in (ca. 30 mm) lang und oval, glänzend und fein gezähnt, und werden im Winter rot. Die immergrünen Blätter ohne Harzflecken unterscheiden sich stark von denen anderer Gaylussacia-Arten. G. brachycera blüht im Mai und Juni. Die Blüten sind urnenförmig und weiß, gelegentlich violett gefärbt. Wie bei anderen Huckleberrys scheinen sie als Traube der Blattachsel zu entspringen. Die Früchte, die im Juli und August erscheinen, sind blaue Beeren an einem kurzen Blütenstiel.
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Durch die Beteiligung des United States Department of Agriculture sind Bemühungen, G. brachycera als Bodendecker im Landschaftsbau zu etablieren, auf einem guten Weg. Die Art ist kommerziell aus mindestens einer Quelle verfügbar, aber schwer zu vermehren, so dass sie für viele Baumschulen nicht profitabel ist. In New Bloomfield (Pennsylvania) wurde die Buchsblättrige Huckleberry Teil der Festlichkeiten zum Neujahr, bei denen eine Nachbildung des Strauches aus Pappmaché anstelle eines Times Square Ball heruntergelassen wird, um den Beginn des neuen Jahres zu markieren.
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Gaylussacia brachycera bevorzugt trockene, saure Böden, u. a. den Unterwuchs von Wäldern, und Halbschatten. Die Fundorte an waldigen Hängen sind eher nach Norden gerichtet; der Fundort bei New Bloomfield ist jedoch westwärts ausgerichtet. An einem der Fundorte in Delaware hat sich ein Bestand bis an den feuchten Rand eines Moores ausgebreitet, der größte Teil wächst jedoch auf einem trockenen, sandigen Hang. Die Art ist selbstinkompatibel, so dass sich einzelne Pflanzen nicht selbst sexuell vermehren können. Sie bilden stattdessen Bestände, die sich vegetativ über ihre Wurzelausläufer vermehren. Ein Bestand von G. brachycera bei Losh Run (Pennsylvania) wurde zum Zeitpunkt seiner Entdeckung auf eine Länge von 6.500 ft (ca. 1.980 m) geschätzt. Wenn dieser Bestand aus einem Samen am Juniata River durch klonales Wachstum mit einer Rate von 15 Zentimetern pro Jahr erwachsen sein sollte, wäre er 13.000 Jahre alt und damit der älteste lebende Organismus in den Vereinigten Staaten und der zweitälteste der Welt, nur noch übertroffen von Lomatia tasmanica. Dies scheint jedoch aus klimatischen Gründen eine zu großzügige Schätzung zu sein. Zu der Zeit, als der Standort von einem borealen Nadelwald bedeckt war, könnte er zu kalt für das Überleben von G. brachycera gewesen sein; der gegenwärtig dort wachsende Wald ist nicht eher als vor 8.000 Jahren dort erschienen. Auch dieses Alter würde den Bestand zum ältesten Gehölz in Nordamerika östlich der Rocky Mountains machen. Aktuelle Studien haben versucht zu bestimmen, ob die Reproduktion tatsächlich komplett klonal vonstattenging (da der Bestand durch einen Waldbrand 1963 und den Straßenbau in den 1970er Jahren schwer beschädigt wurde). In aus dem Bestand entnommenen Proben wurden zwei Genotypen gefunden, doch sind sie vermutlich eher durch somatische Mutation als durch sexuelle Reproduktion entstanden. Die Zerstörung von 80 Prozent des Bestandes durch den Brand und den Straßenbau macht es leider unmöglich, die Frage endgültig zu beantworten. Die Raupe des Nachtfalters Dichomeris juncidella wurde fressend an den Blättern beobachtet. Die Beeren werden von Truthühnern und Kragenhühnern gefressen. Sie werden schon lange von Menschen in West Virginia, Kentucky und Tennessee zum Essen gesammelt. Reverend Frederick W. Gray, der in den 1920er Jahren viele Bestände in West Virginia dokumentierte, fand erstmals Interesse an der Pflanze, als ihm „Juniper“ Pie serviert wurde, wobei „Juniper“ der lokale Name für die Buchsblättrige Huckleberry ist. Er fand sie jedoch geschmacksfrei.
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Englisch
box huckleberry
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