Heimisch
Belgium, Sweden
Bernd Haynold · Bernd Haynold · CC BY-SA
Die Einknollige Honigorchis ist eine Art der Gattung Herminium und damit der Familie der Orchideen (Orchidaceae).
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Die unauffällige Einknollige Honigorchis blüht im Juni und Juli. Sie wird nur 7 bis 30 Zentimeter groß und bildet zwei gegenständige, rosettenartige Blätter aus, die eiförmig bis schmal lanzettlich geformt sind. Die beiden Blätter sind ungleich groß; das eine ist 3 bis 7 Zentimeter lang und 7 bis 16 Millimeter breit, das andere ist 1,5 bis 5,5 Zentimeter lang und 7 bis 11 Millimeter breit. Der Stängel trägt weiter oben noch 1 bis 2 kurze Laubblätter. Die Einzelblüten stehen an einem einzigen Stängel in einem lockeren allseitswendigen, 2 bis 5 Zentimeter langen Blütenstand. Dieser umfasst 12 bis 40 Blüten. Die grünlichgelb bis blassgelb gefärbten Einzelblüten sind im Umriss glockenartig geformt. Die Perigonblätter sind in kleine Zipfel ausgezogen. Die Zipfel sind mehr oder weniger nach vorn gerichtet. Die Lippe ist dreilappig und weist einen langen Mittelzipfel auf, der 1,5 bis 2,7 Millimeter lang und 0,4 bis 0,6 Millimeter breit ist. Die Lippe trägt keinen Sporn. Der Fruchtknoten ist 2 bis 5 Millimeter lang und 1 bis 1,7 Millimeter dick. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.
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Blüte. Gelbgrün. 5 - 7.
Deutsch
Einknollige Honigorchis · Kleine Einknolle
Englisch
musk orchid · Musk Orchid
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Verbreitungsmuster. n.
Sie ist ein sommergrüner Geophyt und wird auch Kleine Einknolle genannt wegen ihrer Ausläufer, die an jedem Abschnitt jeweils eine Knolle ausbilden. Mit diesen kann sie sich auch vegetativ vermehren. Nach dem Verblühen entwickeln sich in der Achsel der unteren Schuppenblätter 1 bis 2 Stolonen, an deren Ende sich dann eine neue Tochterknolle bildet. Deshalb bildet die Art gern Gruppen von Individuen. Der Pollen wird von Haut- und Zweiflüglern auf die Blüten übertragen. Angelockt werden die Insekten durch einen an Honig erinnernden Duft.
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Standort. Kollin bis subalpin. Wechselfeuchte, basenreiche, nährstoffarme, humusreiche Böden. Magerwiesen. F 3 w, R 4. N 2, H 4, D 4, L 4, T 3, K 3. W: g. Literatur. G: Auf dem Flirschengraben in Zürich (2). Äusserster Stadtgraben (1). - K: In leuchten Wiesen hin und wieder. Bei der Schipfe; Dübendorf; Zürichberg. - Nach J äggi (1883 a) kam die Art früher auch am Katzensee vor. - B *: Friesenberg, spärlich.
Standort. Kollin bis subalpin. Wechselfeuchte, basenreiche, nährstoffarme, humusreiche Böden. Magerwiesen. Literatur. G: Auf dem Hirschengraben in Zürich (2). Äusserster Stadtgraben (1). - K: In feuchten Wiesen hin und wieder. Bei der Schipfe; Dübendorf; Zürichberg. - Nach JÄGGI (1883 a) kam die Art früher auch am Katzensee vor. - Me: Verbreitet.
Gefährdung. EN // CR / EN / NT.
Gefährdung. Ex / V / LJ.
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