Pflanzenwissen · Art
Der Chinesische Roseneibisch, auch Chinesische Rose, Zimmer-Hibiskus oder einfach Hibiskus genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
Der Chinesische Roseneibisch, auch Chinesische Rose, Zimmer-Hibiskus oder einfach Hibiskus genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Über den Ursprung der Wildform ist nichts bekannt, denn es wurden von den Europäern in vielen Gebieten Asiens bis zu den pazifischen Inseln nur Zuchtformen gesammelt; man vermutet, dass die Heimat von Hibiscus rosa-sinensis das östliche Indien oder China ist. Es gibt viele Sorten, die als Zierpflanze in Parks und Gärten und Zimmern verwendet werden.
Pflege
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Sortenvielfalt
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Belege
Hibiscus androphoro-petaloides Pancher ex Fosberg, 1997, Hibiscus androphoropetaloides Pancher,
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Der Chinesische Roseneibisch wächst als immergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 m. Die Laubblätter sind gestielt und einfach. Der Blattstiel ist 5 bis 20 mm lang. Die 4 bis 9 cm lange und 2 bis 5 cm breite Blattspreite ist breit bis schmal eiförmig. Die Blätter sind nur an den Blattadern an der Blattunterseite behaart. Der Blattrand ist gezähnt oder gesägt. Die fadenförmigen Nebenblätter sind behaart und 5 bis 12 mm. An 3 bis 7 cm langen Blütenstielen stehen die Blüten einzeln in den Blattachseln. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen und fünfzähligen Blüten mit doppelter Blütenhülle weisen einen Durchmesser von 6 bis 10 cm auf, bei manchen Sorten auch mehr. Es gibt auch gefüllte Sorten. Der Außenkelch besitzt sechs bis neun fadenförmige Lappen. Die fünf glockenförmig verwachsenen Kelchblätter sind etwa 1,5 bis 2,5 cm lang und besitzen Sternhaare; die Kelchlappen sind etwa 5 bis 15 mm lang. Die fünf trichterförmig zusammenstehenden, verkehrt-eiförmigen Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Die Kronblätter sind mit der Basis des Androgynophor verwachsen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna; es weist meist Längen von 4 bis 8 cm auf. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben. Sie können das ganze Jahr über blühen. Es werden fünffächerige Kapselfrüchte gebildet, die eiförmig und etwa 2,5 cm lang sind. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 84, doch wurden auch schon verschiedene Zahlen von 36 bis 147 beobachtet.
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Sorten von Hibiscus rosa-sinensis werden als Zierpflanzen für Parks, Gärten und Zimmer verwendet. Er ist nicht winterhart; die Umgebungstemperatur sollte 10 °C nicht unterschreiten. Die Wurzeln, Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Die Blüten werden eingelegt oder zum Färben von Speisen verwendet. Die Pflanzenteile werden vielseitig medizinisch angewendet. In Asien verwendet man zum Beispiel den Saft aus den Blütenkronblättern, um Haare, Augenbrauen und die Schuhe schwarz zu färben. Aus den Zweigen werden bis zu 3 m lange Fasern gewonnen. Stilisierte Hibiskusblüten finden sich als sogenannte Hawaiiblumen auf bunter Sommerkleidung.
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Heimisch
Kolumbien
Eingeführt
Australien, Botsuana, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Burkina Faso, Tschad, Taiwan, Kolumbien, Kongo-Kinshasa, Costa Rica, Kuba, Ecuador, Äquatorialguinea
Guinea (Haute-Guinée), Indien, Irak, Laos, Libyen, Malediven, Marshallinseln, Mexiko, Montserrat, Peru, Philippinen, Ruanda, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Südafrika, Timor-Leste, Salomonen, Galápagos Islands, East Africa, Society Is., Southwest Caribbean, Tansania, Thailand, Tokelau-Manihiki, Tonga, Trinidad-Tobago, Tuamotu, Tubuai Is., Uganda, Venezuela, Vietnam, Windward Is., Zaïre, Andaman Is., Ascension, Assam, Azores, Bahamas, Bangladesch, Belize, Benin, Bermuda, Borneo, California, Kambodscha, Kamerun, Caroline Is., Kaimaninseln, China South-Central, China Southeast, Komoren, Cookinseln, Dominikanische Republik, East Aegean Is., East Himalaya, El Salvador, Äthiopien, Fidschi, Florida, Galápagos, Gambia, Gilbert Is., Guatemala, Gulf of Guinea Is., Hainan, Haiti, Hawaii, Honduras, Jamaika, Juan Fernández Is., Kenia, Leeward Is., Lesser Sunda Is., Line Is., Madeira, Marianas, Marquesas, Mauritius, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Nauru, Nepal, Neukaledonien, Nicobar Is., Niue, Pakistan, Pitcairninseln, Puerto Rico, Rodrigues, Réunion, Samoa
Weitere
Brasilien, Kolumbien, Kolumbien (Amazonas, Antioquia, Atlántico, Bolívar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Chocó, Córdoba, Cundinamarca, La Guajira, Huila, Magdalena, Meta, Nariño, Norte de Santander, Putumayo, Quindío, Risaralda, San Andrés, Providencia y Santa Catalina, Santander, Sucre, Tolima, Valle), Kolumbien (Cuenca río Amoyá: Maíto, Chaparral (763 msnm), Cuenca río Prado: Vereda La Arcadia, Villarrica), Komoren, Jamaika, Portugal (São Miguel Island), Portugal (Faial Island), Singapur, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Parque Nacional Natutral de Amacayacu, Bucaramanga, Floridablanca, Málaga, Rionegro, Suaita
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