Pflanzenwissen · Art
Die Gerste ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gersten (Hordeum) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Hordeum vulgare nothosubsp. intermedium Körn.
Hordeum vulgare subsp. distichon
Hordeum vulgare subsp. distichon (L.) Körn.
Hordeum vulgare subsp. spontaneum
Hordeum vulgare subsp. spontaneum (K.Koch) Asch. & Graebn.
Hordeum vulgare subsp. vulgareHordeum vulgare var. corticatum Döll, 1880Hordeum vulgare var. distichon (L.) Alef.Hordeum vulgare var. nudum Döll, 1880Hordeum vulgare var. vulgareMarktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Frumentum hordeum E.H.L.Krause, Frumentum sativum E.H.L.Krause,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Die Gerste ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gersten (Hordeum) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Als Kulturgerste ist sie eine der wichtigsten und ältesten Getreide-Arten, die vor rund 10.000 Jahren im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes von der Wildgerste gewonnen und domestiziert wurde.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Gerste ist ein Dunkelkeimer und einjähriges Gras, das Wuchshöhen von 0,7 bis 1,2 m erreicht. Die Pflanze ist glatt und unbehaart. Der Halm ist aufrecht. Die wechselständig und zweizeilig (distich) angeordneten Laubblätter sind einfach und parallelnervig. Die flache Blattspreite weist eine Länge von 20 bis 45 Zentimeter und eine Breite von 8 bis 12 Millimeter auf. Die wichtigsten morphologischen Erkennungsmerkmale sind die zwei langen, unbewimperten Blattöhrchen der Blattscheide, die den Halm vollständig umschließt. Das schmale und leicht gezähnte Blatthäutchen (Ligula) ist 1 bis 2 mm lang. Das Tausendkorngewicht liegt bei 35–50 Gramm. Der ährige Blütenstand besitzt eine flexible, also nicht zerbrechliche Rhachis, darin unterscheidet sie sich von den anderen Hordeum-Arten. Er ist (ohne die Grannen) 6 bis 12 Zentimeter lang und 1 bis 2 Zentimeter breit. Die in Reihen stehenden, ungestielten Ährchen sind alle gleich und fertil. Die Ährchen enthalten meist nur eine Blüte, selten zwei. Die Hüllspelzen des mittleren Ährchens stehen vor den Blüten; sie sind untereinander gleich, dreinervig, lanzettlich, zugespitzt und in eine 8 bis 12 Millimeter lange Granne auslaufend. Die Deckspelze ist fünfnervig, breit eiförmig und läuft in eine gerade, starre, raue, 8 bis 15 Zentimeter lange Granne aus. Die Vorspelze ist zweinervig und so lang wie die Deckspelze. Die Staubbeutel sind 2 bis 3 Millimeter lang. Die beiden seitlichen Ährchen sind entweder dem mittleren Ährchen gleich und fruchtbar oder die Spelzen sind kleiner oder verkümmert und die Blüten männlich oder steril. Der ährige Fruchtstand mit langen Grannen ist im reifen Zustand geneigt bis hängend. Ebenso wie beim Weizen und Roggen sind die Körner botanisch betrachtet Karyopsen, also einsamige Schließfrüchte. Gerste wird anhand der unterschiedlichen Ähren in zwei- und mehrzeilige Formen unterschieden. Die zweizeiligen Formen („Hordeum distichon“) entwickeln pro Ansatzstelle nur ein Korn, das voll und kräftig ausgeprägt ist. Bei den mehrzeiligen Formen von Hordeum vulgare treten drei Körner pro Ansatzstelle auf, die sich schwächer entwickeln. Zweizeilige Gerstensorten (überwiegend Sommergerste) enthalten besonders viel Stärke und wenig Protein. Sie finden vorwiegend bei der Bierherstellung als Braugerste Verwendung (Malz) und werden zu Gerstengraupen verarbeitet. Vier- und sechszeilige Gerstensorten sind überwiegend Wintergerstensorten, die (im Gegensatz zu dem im Frühjahr ausgesäten Sommergetreide) im Herbst gesät werden und eine Vernalisation zum Schossen benötigen. Durch die längere Vegetationsphase und die effektive Nutzung der Winterfeuchtigkeit sind die Erträge höher und die Nährstoffe günstig für die Verwendung als Futtergerste. Neuere Wintergerstensorten mit hohen Gehalten an Protein und Ballaststoffen werden nur für die menschliche Ernährung angebaut.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Sommergerste Für die menschliche Ernährung kommt überwiegend Sommergerste (Aussaat im Frühjahr) zum Einsatz. Ein großer Anteil davon wird als Braugerste zur Bierherstellung verwendet. Zu diesem Zweck sollte der Rohproteingehalt möglichst niedrig sein, da die Biere sonst zur Trübung bzw. zum Ausflocken neigen. Dies ist nicht schädlich, aber meist optisch unerwünscht. In nicht gemälzter Form wird Gerste zu Grütze oder Graupen verarbeitet und gelegentlich auch zu Mehl gemahlen. Speziell für die menschliche Ernährung gezüchtete Gerste mit einem Gehalt an Beta-Glucan von mehr als 4 g pro 100 g wird als Korn, als Flocken oder verarbeitet zu Mehl angeboten. Daraus werden auch Gerstenbrote hergestellt. Wintergerste Wintergerste wird bereits im Herbst, also noch vor dem Winter ausgesät. Da sie gegenüber der Sommergerste höhere Erträge und mehr Proteine (12–15 %) aufweist, wird sie überwiegend als Tierfutter verwendet (Futtergerste). Health Claims (Gesundheitsbehauptungen) Der Gerste werden auch Heilwirkungen zugesprochen. Gestampfte Gerste (Ptisane) wird schon von Hippokrates von Kos ausführlich beschrieben. Medizinisch interessant sind die löslichen Gerstenballaststoffe. Gerstensorten mit hohem Gehalt an Beta-Glucanen (β-Glucanen) werden zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels angeboten. Beta-Glucane werden von den Darmbakterien als Energiequelle genutzt. Beta-Glucane aus Gerste verringern den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten. Eine tägliche Aufnahme von 3 g Beta-Glucanen aus Gerste reduziert nachweislich den Blutcholesterinspiegel. Entsprechend kann für Gerstensorten mit einem hohen Gehalt an Gerstenballaststoffen, insbesondere den löslichen Beta-Glucanen (mehr als 4 g pro 100 g), ein Health Claim ausgelobt werden. Folgende Kennzeichnungen auf verzehrfertigen Lebensmitteln dürfen angegeben werden: Als nachwachsender Rohstoff wird Gerste kaum genutzt. Die Körner könnten als Quelle für Stärke genutzt werden. Durch Züchtung konnte bei sogenannten „waxy Gersten“ der für technische Nutzungen interessante Anteil verzweigtkettiger Stärke Amylopektin auf über 95 % der Gesamtstärke erhöht werden. Waxy Gersten enthalten rund 50 % mehr Beta-Glucan als Brau- und Futtergersten.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
cbd 2014 pathway:escape agriculture
zufällig
Eingeführt
Australien, Bahrain, Belarus, Belgien, Kanada, Chile, Taiwan, Kroatien, Zypern, Tschechien, Ecuador, Estland
Frankreich, Island, Irland, Kuwait, Lettland, Mexiko, Niederlande (The Netherlands), Portugal (Portugal Continental), Russland, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Jemen, Oman, Prince Edward I., Queensland, Québec, Rhode I., Rumänien, Ruanda, Sakhalin, Sardegna, Saskatchewan, South Australia, South Carolina, South Dakota, South European Russi, Sri Lanka, Schweden, Tansania, Tasmania, Tennessee, Texas, Tunesien, Ukraine, Uruguay, Utah, Vermont, Victoria, Vietnam, Virginia, Washington, West Himalaya, Western Australia, Westsahara, Windward Is., Wisconsin, Wyoming, Xinjiang, Yugoslavia, Yukon, Bogotá, Alabama, Alaska, Albanien, Alberta, Algerien, Amur, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Argentina South, Arizona, Arkansas, Österreich, Azores, Baleares, Baltic States, Bangladesch, Bolivien, Brazil South, British Columbia, Bulgarien, California, Canary Is., Central European Rus, Tschad, Chile Central, Chile North, China North-Central, China Southeast, Kolumbien, Colorado, Connecticut, Corse, Kuba, Czechoslovakia, Dänemark, District of Columbia, Dominikanische Republik, East European Russia, East Himalaya, El Salvador, Äthiopien, Fidschi, Finnland, Florida, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Grönland, Guatemala, Gulf States, Gulf of Guinea Is., Haiti, Hawaii, Honduras, Ungarn, Idaho, Illinois, Indiana, Indien, Inner Mongolia, Iowa, Italien, Japan, Jawa, Kamchatka, Kansas, Kentucky, Khabarovsk, Korea, Krym, Louisiana, Madeira, Magadan, Maine, Manchuria, Manitoba, Maryland, Massachusetts, Mauretanien, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Mongolei, Montana, Marokko, Myanmar, Nansei-shoto, Nebraska, Nepal, Niederlande, Nevada, New Brunswick, Neukaledonien, New Hampshire, New Mexico, New South Wales, New York, New Zealand North, New Zealand South, Nigeria, Niger, North Carolina, North Caucasus, North Dakota, North European Russi, Northwest European R, Northwest Territorie, Norwegen, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Peru, Polen, Portugal
Europa (WGSRPD:1)