Pflanzenwissen · Art
Der Europäische Froschbiss, meist nur als Froschbiss bezeichnet, ist eine Wasserpflanzenart aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae).
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Hydrocharis asarifolia Gray, Hydrocharis asarifolia var. odoratissima Gray
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Der Europäische Froschbiss, meist nur als Froschbiss bezeichnet, ist eine Wasserpflanzenart aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Es werden drei bis sechs Arten innerhalb der Gattung Hydrocharis unterschieden. In der Aquaristik werden außerdem häufig amerikanische Froschbiss-Arten verwendet, die jedoch einer anderen Gattung (Limnobium) angehören. Weitere Verwandte aus derselben Familie sind die Krebsschere und die Wasserpest-Arten.
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Die Blätter, die wie winzige Seerosenblätter aussehen oder auch an die Schnauzenform eines Frosches erinnern mögen, wachsen aus im Wasser treibenden Rosetten und schwimmen auf der Oberfläche von meist stehenden Gewässern. Sie haben einen Durchmesser von etwa zwei bis sieben Zentimetern, sind rundlich bis nierenförmig, ledrig-derb, oberseits glänzend grün, unterseits oft leicht rötlich und weisen je zwei große Nebenblätter auf. Durch intensive Bildung von 5 bis 20 Zentimeter langen Ausläufern, die an ihren Enden wiederum Ausläufer treiben, hängen die Rosetten submers in großen Verbänden als Schwimmblatt-Teppiche miteinander zusammen. Die Wurzeln erreichen normalerweise nicht den Gewässergrund, sondern nehmen Nährstoffe aus dem freien Wasser auf. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 1,5 bis 3 Zentimetern und bestehen aus je drei weißen Kronblättern und einem Hochblatt; die Basis ist gelb. Die Pflanzen sind monözisch (einhäusig) – allerdings sind dabei die größeren männlichen (gestielt zu dritt) und die kleineren weiblichen Blüten (einzeln sitzend) räumlich getrennt, indem diese an verschiedenen Sprossachsen wachsen. Die Blütezeit liegt im Hochsommer. Die kugelige, grüne Frucht wird etwa einen Zentimeter groß; Samen werden jedoch nur selten (dann besonders in warmen Jahren) gebildet. Zur Überdauerung und Ausbreitung der einjährigen Art dienen in erster Linie Winterknospen (siehe unten). Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.
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Froschbiss ist eine beliebte Zierpflanze in Gartenteichen.
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standing waters
mesotrophic
sedentary
longlived
aquatic
cuddly
plant
Heimisch
Belgien (Flanders), Portugal (Portugal Continental)
Eingeführt
Kanada (Ontario), Michigan, Québec, Galápagos Islands, Ontario, Vermont, West Himalaya, New Jersey, New York
Weitere
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Irkutsk, Italien
Kasachstan, Krasnoyarsk, Krym, Marokko, Niederlande, North Caucasus, North European Russi, Northwest European R, Palestine, Polen, Portugal, Rumänien, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, West Siberia, Yugoslavia, Afrotropical, Palaearctic, Global, Algerien, Altay, Österreich, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Czechoslovakia, East European Russia, Finnland
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Froschbisses reicht von Europa bis zum Kaukasus und umfasst auch Nordafrika. Der Froschbiss tritt innerhalb Deutschlands im Tiefland mäßig häufig mit Schwerpunkten in den Talauen der größeren Flüsse auf. Im Hügel- und Bergland ist die Pflanze selten und fehlt über weite Strecken. Sie steht regional auf manchen Roten Listen gefährdeter Arten. In Nordamerika gilt der Europäische Froschbiss zumindest im Osten der kanadischen Provinz Ontario als invasiver Neophyt.
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