Pflanzenwissen · Art
Die Alpen-Binse, auch Gebirgs-Binse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Binsen (Juncus) innerhalb der Familie der Binsengewächse (Juncaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Sortenvielfalt
Juncus alpinoarticulatus subsp. alpestris
Juncus alpinoarticulatus subsp. alpestris (C.Hartm.) Hämet-AhtiJuncus alpinoarticulatus subsp. alpestris (Hartm.) Hämet-Ahti
Juncus alpinoarticulatus subsp. alpinoarticulatusJuncus alpinoarticulatus subsp. americanus
Juncus alpinoarticulatus subsp. americanus (Farw.) Hämet-AhtiJuncus alpinoarticulatus subsp. fischerianus
Juncus alpinoarticulatus subsp. fischerianus (Turcz. ex V.I.Krecz.) Hämet-AhtiJuncus alpinoarticulatus subsp. fuscescens
Juncus alpinoarticulatus subsp. fuscescens (Fernald) Hämet-AhtiJuncus alpinoarticulatus subsp. rariflorus
Juncus alpinoarticulatus subsp. rariflorus (Hartm.) Breistr.
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Die Alpen-Binse, auch Gebirgs-Binse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Binsen (Juncus) innerhalb der Familie der Binsengewächse (Juncaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Die Alpen-Binse ist eine ausdauernde, krautige Pflanze uns erreicht Wuchshöhen von meist 10 bis 70 (5 bis 80) Zentimetern. Mit einem kurzen, horizontal kriechenden Rhizom bildet die Alpen-Binse lockere Rasen. Die Pflanzenteile sind lebhaft grün gefärbt. Die blütentragenden Stängel sind glatt und stielrund oder leicht abgeflacht; aufrecht oder niederliegend aufsteigend. An ihrem Grund haben die Stängel keine bis eine rötliche bis rot-braune, spreitenlose Blattscheiden und meist drei (zwei bis fünf) Stängelblätter. Sterile Triebe sind am Grund beblättert. Die Blattspreiten sind annähernd stielrund, derb, am Grund oberseits tief gefurcht; es sind Querwände und es ist nur ein Öhrchen vorhanden. Die oberen Blattscheiden tragen zwei kurze, gestutzte Öhrchen. Die basalen Blattscheiden sind rötlich bis rot-braun. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Juni oder Juli bis August. Der endständige Blütenstand ist eine verzweigte, aus 25 bis 50 Köpfen bestehende Spirre; deren Äste stehen aufrecht orientiert, selten zurückgebogen. Das unterste Hüllblatt ist deutlich kürzer als die Spirre. Drei bis sechs Blüten befinden sich in 3 bis 4 Millimeter breiten Köpfchen und besitzen keine Vorblätter. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Es sind zwei Kreise mit je der drei Blütenhüllblättern vorhanden; sie sind bei einer Länge von 2 bis 2,5 Millimetern gleich oder ungleich lang und eiförmig mit stumpfem oberen Ende. Die äußeren Blütenhüllblätter tragen unterhalb der Spitze meist eine Stachelspitze und sind rot- bis dunkel-braun bis fast schwarz. Die inneren sind stumpf, haben einen deutlichen Hautrand und sind kürzer als die Frucht. Die sechs Staubblätter sind etwa halb bis zwei Drittel so lang wie die Blütenhüllblätter. Die Staubbeutel sind mit einer Länge von 0,4 bis 0,7 Millimetern halb bis zwei Drittel so lang wie die Staubfäden. Auf dem einzigen Fruchtknoten befinden sich drei federige Griffel. Die einfächerige Kapselfrucht ist gleich lang wie oder etwas länger als die Blütenhüllblätter, ist dreikantig-eiförmig, trägt eine kurze Stachelspitze ist rot- bis schwarz-braun, an der Spitze schwarzglänzend. Die durchscheinend-rotbraunen Samen haben eine netzige Oberfläche und sind bei einer 0,5 bis 0,6 Millimeter lang länglich bis eiförmig. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 20; es liegt Diploidie mit einer Chromosomenzahl von 2n = 40 vor.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Bei der Alpen-Binse handelt es sich um einen helomorphen, skleromorphen, plurienn-pollakanthen Hemikryptophyten. Die Bestäubung erfolgt meist durch den Wind. Es liegt Selbstkompatibelität vor. Sowohl Selbst- als auch Fremdbefruchtung sind häufig. Die Diasporen werden durch den Wind (Anemochorie) und Epichorie ausgebreitet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
terrestrisch
oligotroph
heideland
langlebig
grünland
kuschel
mobil
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden
Weitere
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Belarus, Belgien, British Columbia, Bulgarien, Buryatiya, Central European Rus, China North-Central, Chita, Colorado
Czechoslovakia, East European Russia, Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Grönland, Ungarn, Island, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Irkutsk, Italien, Kamchatka, Kasachstan, Khabarovsk, Kirgizstan, Krasnoyarsk, Labrador, Magadan, Maine, Manitoba, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Missouri, Mongolei, Montana, Marokko, Nebraska, Niederlande, New Brunswick, New Mexico, New York, Newfoundland, North Caucasus, North Dakota, North European Russi, Northwest European R, Northwest Territorie, Nova Scotia, Nunavut, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Polen, Primorye, Prince Edward I., Québec, Rumänien, Sakhalin, Saskatchewan, South Dakota, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Tuva, Ukraine, Utah, Vermont, Washington, West Siberia, Wisconsin, Yakutskiya, Yukon, Global, Alaska, Albanien, Alberta, Aleutian Is., Altay, Österreich, Baltic States