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Der Holzapfel, auch als Europäischer Wildapfel oder Krabapfel, lateinisch früher auch als Mala maciana und Mala silvestria bezeichnet, ist ein Laubbaum aus der Gattung der Äpfel (Malus) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
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Vegetative Merkmale Der Holzapfel ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht; überwiegend wächst er jedoch als großer Strauch mit Wuchshöhen von 3 bis 5 Metern. Die Krone ist dicht; die Äste und Zweige weisen mehr oder minder verdornende Kurztriebe auf. Die Rinde ist eine graubraune, längsrissige Schuppenborke. Die Knospen sind wollig. Die nur schwach behaarten bis fast kahlen, gestielten, bespitzten bis spitzen Laubblätter sind eiförmig, am Rand grob gesägt und 4 bis 8 Zentimeter lang. Generative Merkmale Im April bis Mai erscheinen die rosa-weißen Blüten auf kahlen Blütenstielen. Die kugeligen Früchte sind gelbgrün mit ggfs. roter Backe, haben nur einen Durchmesser von 2 bis 4 Zentimetern und sind herbsauer und holzig. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34. Abgrenzung zu anderen Arten Malus sylvestris galt bisher als eine mutmaßliche Stammform des Kulturapfels (Malus domestica), wobei eine Kreuzung mit Malus praecox oder Malus dasyphylia möglich erschien. Neuere gentechnische Untersuchungen weisen dagegen auf eine Abstammung des Kulturapfels vom Asiatischen Wildapfel (Malus sieversii) hin. Eine Unterscheidbarkeit des Holzapfels zum Kulturapfel ist an Laubblättern, Früchten und Blüten gegeben, wobei diese Merkmale unterschiedlich verlässlich sind. Der Holzapfel verfügt über kleine, häufig schrumpelige Früchte, die einen Durchmesser von weniger als 4 Zentimetern aufweisen. Die ab September reifen Früchte haben einen sehr sauren bis bitteren Geschmack, was auf den hohen Gehalt an Gerbstoffen zurückzuführen ist. Weitere Merkmale der Früchte sind das sehr kleine Kerngehäuse und die flachen Stiel- und Kelchgruben. Aufgrund der großen Variabilität von Hybriden sind die Früchte allein jedoch kein eindeutiges Merkmal. Die Unterseite der Blätter des Holzapfels weist im Unterschied zum Kulturapfel keine oder nur eine geringe Behaarung auf. Auch Hybriden sind zumeist stärker behaart, können jedoch teils auch vollkommen kahle Blätter aufweisen. Darum kann nur anhand der Blüten eine eindeutige Bestimmung vorgenommen werden. Im Gegensatz sowohl zu Kulturäpfeln als auch zu Hybriden haben reine Wildäpfel stets einen kahlen Kelch. Ein weiteres wichtiges Abgrenzungsmerkmal zwischen Wildapfel und verwilderten Kulturäpfeln ist die Stellung der Kelchblätter; der Wildapfel hat relativ schmale, lange Kelchblätter, die alle zusammenstehen. Bei verwilderten Kulturäpfeln, die ansonsten nicht von Wildäpfeln zu unterscheiden sind, ist mindestens ein Kelchblatt umgeschlagen.
Malus sylvestris var. microphylla
Malus sylvestris var. sylvestrisDeutsch
Holzapfel · Holz-Apfel · Wild-Apfel
Englisch
crab apple · Crab Apple · European crab apple · European Crabapple · European Crab Apple · European Wild Apple · Pommier Sauvage
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Die Blüten sind proterogyne, nektarführende Scheibenblumen; da die Narben mehrere Tage vor den Staubbeuteln reifen, ist eine spontane Selbstbestäubung zumindest erschwert, wenn nicht unmöglich. Die Blüten werden durch Zweiflügler und Hautflügler (besonders Bienen) bestäubt, für die der Holzapfel einen Nektar- und Pollenspender von besonderem Wert darstellt. Die Frucht enthält das Anthocyan-Glycosid Idaein (aus Cyanidin und Galactose), die Apfelsamen sind durch das enthaltene Amygdalin schwach giftig. Der Holzapfel ist ein Flachwurzler.
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Distribution Austria, Belgium, British Isles, Czechia, Denmark, France, Germany, Hungary, Italy, Moldova (Kishinev), Poland, Russia (Karel’skij peresheyek, Vologda, Perm’, Ufa, Ural’sk, Volgograd), Ukraine (Mariupol), Scandinavian Peninsula, Spain, and Switzerland (Fig. 21).
Phenology Flowers from May to June. Mature fruits from October to November. Habitat Terrestrial, seasonally green, growing at the edge of mixed forests or broad-leaf forests on south slopes or floodplains.
mesotrophic
longlived
woodlands
sedentary
cuddly
plant
Heimisch
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