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Die Rosen-Malve, auch Rosenmalve, Spitzblättrige Malve, Sigmarskraut oder Siegmarswurz genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Malven (Malva) in der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) gehört.
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Vegetative Merkmale Die Rosen-Malve wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 125 Zentimetern erreicht. Der stets aufrechte Stängel ist im oberen Bereich mit anliegenden einfachen Trichomen und anliegenden (verzweigten) Sternhaaren bedeckt. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten der oberen Laubblätter sind sehr tief handförmig in drei bis sieben Abschnitte geteilt, die grob stumpf gezähnt oder auch weiter gegliedert sein können. Die Blattspreiten der unteren Laubblätter sind rundlich bis nierenförmig und kaum geteilt. Die Laubblätter und der Kelch sind mit anliegenden Sternhaaren bedeckt (Indument). Generative Merkmale Die Rosen-Malve blüht vom Juni bis in den Herbst. Die unteren Blüten stehen einzeln in den Achseln von Laubblättern, die oberen stehen in meist traubigen bis doldigen Blütenständen gehäuft. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 4 bis 7 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die drei grünen Außenkelchblätter sind filzig mit Sternhaaren bedeckt, bei einer Breite von meist 3 bis 4 Millimetern eiförmig bis breit-lanzettlich und verbreitern sich ihrer Basis. Die fünf breiten, rundlich dreieckigen, grünen Kelchblätter sind zur Anthese noch etwa zur Hälfte verwachsen und filzig mit Sternhaaren bedeckt. Vorher bilden sie die Hülle der charakteristischen geflügelten Knospe. Die fünf tief ausgerandeten Kronblätter sind rosafarben bis hell purpurviolett, selten weiß, und 20 bis 35 Millimeter lang. Die vielen Staubblätter sind – typisch für alle Malven – zu einer etwa 1 Zentimeter langen, den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der Columna. Die Teilfrüchte sind kahl und seitlich querrunzelig. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 84.
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Ihre Sorten werden als Zierpflanze genutzt. Wie andere Malven-Arten auch, wurde die Rosen-Malve wegen ihres Schleimstoffgehalts früher in der Volksmedizin eingesetzt. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht. Die Laubblätter werden roh oder gegart gegessen und besitzen einen guten, milden Geschmack. Die schleimigen Blätter sind ein guter Ersatz oder eine Ergänzung für andere Blattsalate; man kann sie von selbstgesäten Pflanzen vom Frühling bis zur Sommermitte und im Herbst ernten. Die Blüten werden roh gegessen und sind in jedem Salat eine schöne Dekoration, dabei besitzen sie einen milden Geschmack und eine den Laubblättern ähnliche Textur. Die Samen werden roh gegessen; besonders wenn sie voll ausgereift sind, besitzen sie einen angenehmen, nussigen Geschmack. Sie enthalten 15 % Öl. Da sie sehr klein sind, ist die Ernte jedoch relativ mühsam. Aus den Fasern der Stängel können Taue hergestellt werden. Aus unterschiedlichen Pflanzenteilen kann ein cremefarbener, gelber und grüner Farbstoff extrahiert werden.
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terrestrisch
langlebig
sträucher
grünland
eutroph
kuschel
Europe (WGSRPD:1)
casual
Malva alcea subsp. excisa (Rchb.) Holub
Malva alcea subsp. ribifolia
Malva alcea subsp. ribifolia (Viv.) KerguélenMalva alcea var. alceaMalva alcea var. fastigiata
Malva alcea var. ribifolia (Viv.) Paol.Deutsch
Rosen-Malve · Sigmarskraut · Sigmarswurz · Spitzblaettrige Malve
Englisch
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